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Präzision am laufenden Band.


In der weltweit tätigen Binder Group konzentriert sich die MPE Garry GmbH in Füssen auf die Entwicklung und die Herstellung von Folgeverbundwerkzeugen und Steckverbindersystemen.

Präzision am laufenden Band. Stanzwerkzeuge drahterodieren.

MPE Garry GmbH

 

In der weltweit tätigen Binder Group konzentriert sich die MPE Garry GmbH in Füssen auf die Entwicklung und die Herstellung von Folgeverbundwerkzeugen und Steckverbindersystemen. Um an Stempeln und Matrizen kleinste Radien und Konturen bei hoher Oberflächengüte bearbeiten zu können, vertrauen die Füssener Werkzeugbauer auf die Qualität der Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric.



Die MPE Garry GmbH in Füssen ist im Jahr 1987 aus dem bereits 1974 in Buching gegründeten Werkzeugbau Lotter GmbH hervorgegangen. Seit 1991 gehört MPE Garry zur Binder Group, einem weltweit tätigen Hersteller elektrischer Verbindungstechnik. Aus Metallen und Kunststoffen entwickeln, konstruieren und realisieren insgesamt sechs Unternehmen in der Binder Group elektrische Steckverbinder. Auftraggeber finden sich in nahezu allen Branchen, vom Maschinen- und Fahrzeugbau über die Automatisierungs- und Medizintechnik bis zur EDV und Gebäudeausrüstung. Neben Standardausführungen nach internationalen Normen produziert die Binder Group eine Vielzahl kundenspezifischer Varianten. Am Standort Füssen befassen sich 90 Mitarbeiter speziell mit der Konfektion und dem Vertrieb hochwertiger Steckverbindersysteme. Diese dienen dazu, feste und flexible Leiterplatten unterein­ander und mit vieladrigen Datenkabeln lösbar und dennoch zuverlässig zu verbinden. Eine herausragende Position für die gesamte Unternehmensgruppe hat der Präzisionswerkzeugbau in Füssen.

 

Sind vollauf überzeugt, mit der MV2400R die optimale Drahterodiermaschine für ihren Präzisionswerkzeugbau beschafft zu haben: Rudolf Trakies, Olaf Burkhardt und Sebastian Wörle (v. l. n. r.).
Rudolf Trakies, Olaf Burkhardt und Sebastian Wörle (v. l. n. r.)

 

Etwa 15 Mitarbeiter entwickeln, konstruieren und fertigen hochgenaue Stanz- und Biegewerkzeuge. Mit diesen produziert das Unternehmen aus 0,1 bis 2 mm dicken Feinblechen auf mehreren schnelllaufenden Pressen in großen Serien unterschiedliche Stanzteile. Diese werden anschließend in Füssen und an weiteren Standorten zusammen mit Kunststoffkörpern zu vollständigen Steckverbindern montiert.

 

Vom Feinblechband zum Steckverbinder

„Als Kompetenzzentrum in der Binder Group befassen wir uns im Werkzeugbau bei MPE Garry in Füssen vor allem mit Stanz- und Folgeverbundwerkzeugen für sehr kleine Stifte und Flachstecker. Wir konzentrieren uns auf ausgeklügelte, fein detaillierte Werkzeuge, die wir für Standard- und für Sondersteckverbinder herstellen. Die erforderlichen Einzelteile fertigen wir überwiegend aus hochlegierten, härtbaren Stählen. Wir montieren die Modulwerkzeuge, fahren sie ein und produzieren anschließend in großen Serien die Bauteile für unterschiedliche elektrische Steckverbinder“, erläutert Rudolf Trakies die Arbeit seines Teams. Er ist Leiter des Werkzeugbaus in Füssen. Darüber hinaus arbeiten die Werkzeugbauer bei MPE Garry mitunter auch als Lohnfertiger für benachbarte Produktionsbetriebe. Zudem setzen sie verschlissene oder beschädigte Stanzwerkzeuge instand. Wie Trakies berichtet, stellt die Einzelfertigung der Bauteile für Folgeverbundwerkzeuge spezielle Forderungen an die Fertigungstechnik. Häufig messen die Werkzeugeinsätze nur wenige Millimeter Kantenlänge, Durchbrüche in Matrizen sind nur einige zehntel Millimeter schmal. Ebenso betragen die Abmessungen von Stempeln oft nur wenige Millimeter. Diese haben oft Radien kleiner 0,1 mm. Trakies ergänzt: „Deshalb müssen wir in der Fertigung besonders auf höchste Genauigkeit und beste Oberflächengüte achten.“

 

Innovative Technologien sichern Qualität und Zuverlässigkeit

Wegen dieser strengen Forderungen nach hoher Qualität hat sich MPE Garry beim Drahterodieren für Maschinen von Mitsubishi Electric entschieden. Die Mitarbeiter kennen diese Drahterodiermaschinen bereits seit beinahe 20 Jahren. Erst vor einigen Monaten haben die Werkzeugbauer in Füssen eine seit knapp 15 Jahren bewährte FA20 verkauft und als Ersatz eine moderne MV2400R beschafft. Insgesamt arbeiten die Spezialisten bei MPE Garry inzwischen mit zwei Draht- und einer Senkerodiermaschine von Mitsubishi Electric. Vor allem mit der MV2400R verwirklichen sie eine außergewöhnliche Kombination aus hoher Genauigkeit, Prozesssicherheit und Zuverlässigkeit. Dazu berichtet Trakies: „Selbstverständlich achten wir darauf, unsere Fertigungseinrichtungen stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Nur so werden wir unserem Leitmotiv ‚Zuverlässigkeit, Qualität und Verantwortung‘ gerecht. Vor unserer Investition haben wir aktuell am Markt verfügbare Drahterodiermaschinen verglichen. Allein Mitsubishi Electric bietet aus unserer Sicht derzeit mit der MV2400R das Optimum an Funktionen, Ausstattungsmerkmalen und Optionen für hohe Geschwindigkeit, Genauigkeit, Oberflächengüte, Zuverlässigkeit und Effizienz.“

Trakies bezieht sich bei seinem Urteil unter anderem auf die moderne Direkt-Antriebstechnik mit Tubular-Shaft-Motoren. In Kombination mit den Linearmaßstäben in allen Achsen und der schnellen optischen Datenübertragung sorgt sie für höchste Genauigkeit bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten. Letztere tragen dazu bei, dass MPE Garry in der Binder Group seine Position als Kompetenzzentrum halten und behaupten kann. Denn die Werkzeugbauer in Füssen müssen sich immer wieder gegen den weltweiten Wettbewerb qualifizieren. „Dabei zählen neben der hohen Qualität auch die Durchlaufzeiten. Nur wer schnell ist, erhält künftig weitere Aufträge. In dieser Hinsicht stehen wir ­gegenüber unseren Partnern der gesamten Binder Group in der Pflicht“, ergänzt Trakies. Darüber hinaus lobt Trakies ausdrücklich die besondere Funktionalität der MV2400R. Dies betrifft zum Beispiel die automatische Drahteinfädelung. Die Werkzeugbauer in Füssen arbeiten überwiegend mit dünnen Drähten mit 0,2 mm, in Einzelfällen bis hinunter zu 0,05 mm Durchmesser. Nur so lassen sich die feinen Konturen und kleinen Radien ausschneiden.

 

Vom Band zum filigranen Steckverbinder: Äußerst produktiv stanzen und biegen Folgeverbundwerkzeuge aus Feinblechen montagefertige, dreidimensionale Bauteile.
Vom Band zum filigranen Steckverbinder

 

Allerdings neigen diese feinen Drähte eher zum Reißen. Olaf Burkhardt, Programmierer und Bediener an der MV2400R, erläutert dazu: „Die äußerst zuverlässige Drahteinfädelung der MV2400R rettet jede Situation. Die Maschine findet zuverlässig die geeignete Position im Schnittspalt nahe dem Drahtbruch und fädelt sicher ohne Wasserstrahl den Draht wieder ein.“ Höchste Genauigkeit in Bezug auf parallele Schnitte und senkrechten Drahtlauf auch in kleinen Innen- und Aussenradien erreichen die Werkzeugbauer in Füssen, indem sie bei niedrigeren Schnittgeschwindigkeiten die Funktionen des Generators V350 mit Precise Finish Circuit nutzen. Für höchste Oberflächengüte bis Ra ≤ 0,10 µm sorgt der bewährte DFS-Feinschlichtgenerator.

 

Bedienung komfortabel, Service kompetent

In immer schnellerem Wechsel müssen die Werkzeugbauer bei MPE Garry kurzfristig Folgeverbundwerkzeuge für Sonder-Steckverbinder herstellen. Deshalb legen sie großen Wert auf eine einfache Bedienung und Programmierung sowie eine hohe Verfügbarkeit ihrer Fertigungseinrichtungen. Auch hier sammelt die MV2400R Pluspunkte.
Bereits mit der Bedienoberfläche älterer Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric vertraut, war die Einarbeitung an der neuen Maschine problemlos innerhalb weniger Tage zu bewältigen. „Dabei besticht das Konzept von Mitsubishi, trotz zukunftsweisender Technologie die Bedienoberflächen nur behutsam anzupassen. Das sorgt für einen gleitenden Übergang. Die Bediener können auf Bewährtem aufbauen und lernen sehr schnell, die neuen Funktionen und Optionen effizient einzusetzen“, lobt Burkhardt das Konzept der CNC-Steuerung AdvancePlus.

 

Sebastian Wörle, Programmierer und Bediener der MV2400R: „Wegen ihrer ­ausgereiften und komfortablen Programmier- und Bedienfunktionen lässt sich die MV2400R besonders einfach und schnell einrichten und rüsten.“
Sebastian Wörle, Programmierer und Bediener der MV2400R.

 

In Füssen erstellen die Programmierer die CNC-Programme überwiegend am externen CAM-System (PEPS). Über einen Server und Datenleitungen gelangen diese zur MV2400R. Der Bediener kann sie dort ­optimieren. Dazu führt Burkhardt aus: „Bei Technologiedaten stützen sich unsere Mitarbeiter auf ihre Erfahrung. Allerdings erlaubt die neue Maschinentechnologie häufig wesentlich bessere Parameter. Dabei können wir auf die integrierte Datenbank von Mitsubishi zurückgreifen. Vorteilhaft ist, dass wir die bei uns individuell optimierten Parameter in der Datenbank wiederum hinterlegen können.“ Wegen dieses komfortablen Programmier- und Bedienkonzepts konnte der Werkzeugbau bei MPE Garry innerhalb weniger Tage mit der neuen MV2400R produktiv arbeiten. Ist etwas unklar oder bedarf es einer Unterstützung durch den Maschinenhersteller, steht der Service von Mitsubishi Electric bereit. Dessen Beratung findet ebenfalls volle Zustimmung. Wie Trakies bestätigt, ist zu üblichen Arbeitszei­ten stets innerhalb einer halben Stunde ein qualifizierter Ansprechpartner erreichbar. „Vor dort erhalten wir unverzüglich und kompetent sämtliche Informationen, um wieder produktiv mit der Drahterodiermaschine arbeiten zu können. Das sorgt selbstverständlich für eine hohe Verfügbarkeit der MV2400R“, fügt er an.

 

Effizient schneiden und Energie sparen

Doch nicht nur Qualität und moderne Technik sind entscheidende Kriterien zugunsten der MV2400R. Wie Trakies berichtet, stehen zusätzlich die Gesamteffizienz, die Wirtschaftlichkeit und der Energieverbrauch im Fokus. Auch hier erhält die aktuelle Technologie von Mitsubishi Electric Bestnoten von den Werkzeugbauern bei MPE Garry in Füssen. „In der gesamten Unternehmensgruppe sind wir gehalten, den Energieverbrauch zu reduzieren, auf Energieeffizienz zu achten und Ressourcen zu schonen. Das betrifft selbstverständlich nicht nur die Gebäudetechnik und die Verwaltung, sondern vor allem die Fertigung“, führt Trakies aus. Die MV2400R erfüllt die Forderungen geradezu vorbildlich. Gegenüber den vorherigen, bewährten Drahterodiermaschinen reduziert sie unter anderem den Verbrauch an Filtern auf etwa ein Drittel bis ein Viertel, so die bisherigen Erfahrungen in Füssen. Wegen des optimierten Generators verbraucht sie wesentlich weniger Draht. Insgesamt benötigt sie bis zu 30 Prozent weniger Energie als vergleichbare Drahterodiermaschinen. Für Trakies ein gewichtiges Argument: „Beim Beschaffen der MV2400R ging es auch darum, über ausgesuchte Fördermaßnahmen von einer vergünstigten Finanzierung zu profitieren. Diese Förderungen sind allerdings streng an mindestens 25 Prozent Energieeinsparung gegenüber üblichen Fertigungseinrichtungen gebunden. Mit der MV2400R konnten wir diese Hürde problemlos überwinden.“

 

 

 

www.mpe-connector.de





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