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Auf der Suche nach offenen Türen.


Wenn dringende Aufträge schnell und flexibel erledigt werden müssen, steht Jürgen Pirgl parat. Sein wichtigster „Kollege“ ist seine ­Mitsubishi ­Electric-Maschine der MV-Serie, auf die er sich stets verlassen kann.

Auf der Suche nach offenen Türen.

JP Funkenerosive Bearbeitung

 

Wenn dringende Aufträge schnell und flexibel erledigt werden müssen, steht Jürgen Pirgl parat. Sein wichtigster „Kollege“ ist seine ­Mitsubishi ­Electric-Maschine der MV-Serie, auf die er sich stets verlassen kann.



„Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“, sagt ein deutsches Sprichwort. Öffnet man die Werkstatttür der JP Funkenerosion und betritt die Produktionshalle, fällt sofort der ganze Stolz des Unternehmers aus Erligheim ins Auge: Eine neue MV2400R. Die Erodiermaschine von Mitsubishi Electric steht prominent vor den großen Fenstern des Betriebsgebäudes und erstrahlt im hellen Licht. Seit Weihnachten vergangenen Jahres gehört die Anlage zum Maschinenpark des Unternehmens. Das Sprichwort passt freilich auch in anderer Hinsicht. Denn Jürgen Pirgl sucht beruflich stets nach neuen Herausforderungen. Und nach Türen, die sich öffnen.

 

„Für einen erfolgreichen Lohnerodierer ist Schnelligkeit und Flexibilität das A und O.“ – Jürgen Pirgl
Jürgen Pirgl

 

Vor circa 17 Jahren begann der Lohnfertiger zunächst nebenberuflich mit dem Erodieren in einer gemieteten Werkstatt. „Frühmorgens habe ich Werkstücke auf einer Senk­erodiermaschine aufgespannt und die Prozesse gestartet, dann ging ich zur Arbeit. Die fälligen Restarbeiten wurden schließlich noch abends erledigt“, erinnert sich Pirgl. Nach etwa eineinhalb Jahren, in denen er fast rund um die Uhr beschäftigt war, wagte Pirgl den Sprung in die Selbständigkeit.


Die Anschaffung der ersten Drahterodier­maschine erfolgte bereits ein Jahr später und war so zunächst gar nicht geplant. „Am Anfang war ja mein Plan, mich auf das Senkerodieren zu konzentrieren. Weil aber immer öfter Kunden Teile mit speziellen Verzahnungen anfragten, ergriff ich die Gelegenheit und erwarb eine gebrauchte Mitsubishi SX-Maschine. So konnte ich jetzt auch diese Jobs erfolgreich durchführen“, erinnert sich Pirgl.


Im Laufe der Zeit ging es Schritt für Schritt voran und das Unternehmen etablierte sich mit Erfolg am Markt. Die meisten Aufträge wurden seinerzeit von Kunden aus dem lokalen Umkreis Heilbronn/Stuttgart platziert. Sie stammten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Branchen. Gerade in der Anfangszeit wurde es manchmal etwas hektisch, vor allem, wenn Aufträge für Firmen aus dem Motor-Rennsport anstanden. „Diese Kunden waren oft sehr anspruchsvoll, denn sie er­warteten die Fertigstellung ihrer Bauteile quasi über Nacht“, so Pirgl. Zwar gehören diese Auftraggeber inzwischen nicht mehr zum Kundenstamm. Doch gerade aus dieser Zeit konnte der Unternehmer viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die ihm bis heute von großem Nutzen sind. „Aufträge auf Zuruf erledige ich nach wie vor in rasanter Geschwindigkeit. Und dafür schätzen mich die Kunden sehr“, ergänzt er und lacht. Heute bedient das Unternehmen viele Maschinen­bauer und Zulieferer, die meisten davon stammen weiterhin aus der unmittelbaren Nähe seines Standorts. Circa 70 Prozent des Auftragsvolumens entfallen dabei auf das Draht­erodieren. Bei den Aufträgen handelt es sich in der Regel um Teile aus Aluminium, Kupfer, Messing, Stahl oder Titan, von 0,5 bis 300 mm Stärke bis zu einer Größe von 700 mm. Pirgl zeigt sich bei der Annahme neuer Aufträge äußerst flexibel und wenig wählerisch. Dabei lautet sein Motto: „Alles was die Maschine kann, das biete ich auch an.“


Stets für den Kunden parat stehen

Die gebrauchte Maschine aus der Startphase hat Pirgl längst ausgemustert. Heute arbeitet er auf der modernen Mitsubishi Electric MV2400R. „Ich benötigte dringend eine leistungsfähige Maschine insbesondere für größere Werkstücke. Ein angenehmer Nebeneffekt bei jeder Neuinvestition ist zudem, dass wieder neuer Schwung in die tägliche Arbeit kommt“, erläutert Pirgl. Die neue Anlage wurde gegen ein älteres Modell von Mitsubishi Electric eingetauscht. „Morgens um 8 Uhr stand der LKW vor der Tür und schon nach der Mittagspause war das neue Erodiersystem betriebsbereit“, beschreibt Pirgl die reibungslose Auslieferung und Installation der Maschine. „Die Einarbeitungszeit war minimal, denn die Bedienoberflächen der Mitsubishi Maschinen waren mir ja vertraut. So konnte ich gleich loslegen.“

 

Pirgl schätzt die kurze Einarbeitungszeit und die vertrauten Bedienoberflächen.
Pirgl schätzt die kurze Einarbeitungszeit und die vertrauten Bedienoberflächen.

 

Die nahtlose Fortführung des Tagesgeschäfts war somit zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. „Für einen erfolgreichen Lohnerodierer ist Schnelligkeit und Flexibilität das A und O. Man kann nie ausschließen, dass Kunden freitags anrufen und die Erledigung ihrer Aufträge kurzfristig bis zum darauffolgenden Samstag erwarten. Und das in Top Qualität, versteht sich. Insofern stehe ich eigentlich immer parat, falls ein neuer Auftrag erteilt wird“, erkärt Pirgl.


Selbstständig, das bedeutet „selbst“ und „ständig“

Als Lohnerodierer ist ein wirtschaftlicher Teilepreis das entscheidende Kriterium, um im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Pirgl ist daher auf eine Maschine angewiesen, die ökonomisch arbeitet. Vor diesem Hintergrund macht sich der geringe Drahtverbrauch der neuen MV-Serie in der kurzen Zeit seit der Inbetriebnahme bereits positiv bemerkbar.
„Ich schätze, man kann jetzt etwa vier Stunden länger als zuvor mit einer Drahtrolle arbeiten, ohne sie wechseln zu müssen“, so die Erfahrung von Pirgl.


Inzwischen hat sich der Erodierer aber auch mit den weiteren, innovativen Features der MV2400R angefreundet. So funktioniert die automatische Drahteinfädelung, die selbst bei Drahtbruch im Schnittspalt von 0,5 mm ohne Probleme einfädelt, ganz vorzüglich. „Meistens bekommen sie von dem Drahtbruch gar nichts mit, es erscheint lediglich eine Meldung auf dem Display“, so Pirgl, der diese Funktion nicht mehr missen möchte. Ein weiteres K.O.-Kriterium in der Lohnerodierung ist die Bearbeitungsgeschwindigkeit. Nur wenn das Timing stimmt, kann die Wettbewerbsfähigkeit sichergestellt werden. Pirgl ist daher mit der spürbar gestiegenen Performance seiner neuen Anlage sehr zufrieden. Alles entscheidend ist für ihn jedoch die hohe Zuverlässigkeit der Maschine. „Was nützt mir eine hohe Schnittgeschwindigkeit, wenn die Maschine nachts ausfällt?“, so Pirgl. Aus seiner Sicht bietet die MV2400R daher die genau die richtige Kombination aus Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Und das zu fairen Anschaffungskosten.

 

Passt wie angegossen – zwei Bauteile mit Verzahnungen.
Passt wie angegossen.

 

Verlässlichkeit zählt

Blickt Pirgl zurück, so hat der Wettbewerbsdruck seit der Gründung seines Unternehmens von Jahr zu Jahr zugenommen. „Früher waren Aufträge planbarer und erfolgten kontinuierlich. Heute musst Du viel schneller reagieren und größere Schwankungen beim Auftragsvolumen mit einkalkulieren.“ Pirgl betrachtet dies als Herausforderung und passt sich flexibel an die neuen Rahmenbedingungen an. Umso wichtiger ist, dass ihm bei der täglichen Arbeit eine Maschine zur Seite steht, auf die er sich hundertprozentig verlassen kann. In diesem Zusammenhang lobt er auch den Service von Mitsubishi Electric. In der Vergangenheit hat Pirgl auch schon einmal Kleinigkeiten selbst repariert. „Ein Anruf genügte und die Ersatzeile kamen am nächsten Tag.“ Das war bei der neuen Maschine noch nicht nötig. Pirgl ist aber überzeugt, dass im Fall der Fälle der Service von Mitsubishi Electric schnell reagiert und dann schnell vor der Tür steht.


Für den Einzelunternehmer steht jedenfalls fest, dass er auch bei zukünftigen Maschineninvestitionen der Marke Mitsubishi Electric treu bleibt. „Erfahrung spart Zeit“, so sein knappes Fazit.

 

www.jp-erodieren.de





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