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Schwingungen für die Welt im Bayerischen Wald.


Teisnach, mit rund 3.000 Einwohnern malerisch im Bayerischen Wald gelegen, ist eines der Hightech-Zentren in der Region. Entscheidenden Anteil daran hat der Technologiekonzern Rohde & Schwarz mit seinem Werk Teisnach.

Schwingungen für die Welt im Bayerischen Wald.

Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG

 

Teisnach, mit rund 3.000 Einwohnern malerisch im Bayerischen Wald gelegen, ist eines der Hightech-Zentren in der Region. Entscheidenden Anteil daran hat der Technologiekonzern Rohde & Schwarz mit seinem Werk Teisnach. Seit 1969 ist das Werk für die Vorfertigung von Produkten des Global Players zuständig. Heute produziert das Unternehmen komplexe Systeme, zahlreiche elektromechanische Baugruppen und Sonderanfertigungen. Im vergangenen Jahr haben zwei Mitsubishi Electric Erodiermaschinen aus der MP Connect Serie den Einzug in die Präzisionsfertigung des Werkzeugbaus des Werkes gefunden.


Mit seiner branchenführenden Technologiekompetenz arbeitet Rohde & Schwarz mit großem Engagement an der Zukunft von Kommunikation, Information und Sicherheit. Der unabhängige Konzern entwickelt, fertigt und vertreibt eine breite Palette an elektronischen Investitionsgütern für Industrie, Infra­strukturbetreiber und hoheitliche Kunden. Dabei zählt das Unternehmen in allen Arbeitsgebieten zu den Technologie- oder Marktführern. Schwerpunkte hat Rohde & Schwarz auf die Bereiche der Mobilfunk- und Hochfrequenz-Messtechnik, der Broadcast- und Medientechnik gelegt. Einen hohen Stellenwert haben im Konzern die Flugsicherungs- und Funkkommunikation sowie die Bereiche der Cybersicherheit und Netzwerktechnik.

 

Hier im Bild ist ein kleiner schwarzer Prüfling auf einer konischen weißen Halterung zu sehen.
Bei Rohde & Schwarz werden in Kammern wie dieser sowohl große, auslandende, wie auch kleine Antennen vermessen und getestet. Hier im Bild ist ein kleiner schwarzer Prüfling auf einer konischen weißen Halterung zu sehen.

 

Im Geschäftsjahr 2017/2018 generierte Rohde & Schwarz einen Umsatz von 2,04 Milliarden Euro. Diesen Erfolg verdankt das Unternehmen seinen 11.500 hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in über 70 Ländern. Als größter Arbeitgeber in der Region Teisnach beschäftigt der Konzern im dortigen Werk rund 1850 Fachkräfte und verfügt über eine Fertigungsfläche von mehr als 74.000 Quadratmetern.

 

Seit der Gründung 1969 ist das Werk Teisnach für die Vorfertigung von Produkten zuständig. „Daneben fertigen wir unter anderem auch elektro­mechanische Baugruppen, Sonderanfertigungen und Funk-Kommunikationssysteme”, erläutert Andreas Bauer, Leiter des Werkzeugbaus von Rohde & Schwarz ­Teisnach. Darüber hinaus sind hier auch die Fertigung von Sendeanlagen für den Hörfunk und das Fernsehen, Körperscanner sowie mikromechanische Präzisionst­eile, Antennen, Leiterplatten, Gehäuseteile und Hohlleiter angesiedelt.


 

Wir haben ein umfassendes Verständnis für Qualität ­entwickelt. Dazu gehört auch, dass unsere Qualitäts­prüfung alle Phasen von der Beschaffung bis zur ­Fertigung begleitet und sie genau dokumentiert.

 

Andreas Bauer,
Leiter des Werkzeugbaus von Rohde & Schwarz Teisnach

 


„Wir haben in den vergangenen fünf Jahren den Standort Teisnach zum Auftragsfertiger mit Kompetenzen im kompletten Bereich der mechanischen und elektronischen Baugruppenfertigung entwickelt“, ergänzt Christian ­Ebner vom Werkzeugbau Teisnach. Seit 1991 bietet das Werk auch externen Kunden Fertigungsleistungen an. Zum breiten Portfolio der ­Teisnacher gehören unter anderem Produktentwicklung und Konstruktion, Softwareentwicklung, Einkauf und Logistik, spanabhebende und spanlose Fertigung sowie die Montage von mechanischen Baugruppen, mechanisch-elektronischen Systemen und Sondermaschinen. Außerdem bieten die Spezialisten in Teisnach auch eine hochwertige Oberflächenveredelung an.

 

„Wir haben ein umfassendes Verständnis für Qualität entwickelt. Dazu gehört auch, dass unsere Qualitätsprüfung alle Phasen von der Beschaffung bis zur Fertigung begleitet und sie genau dokumentiert“, weiß Andreas Bauer. Dieses Qualitätsverständnis spiegelt sich auch in den Umweltmaßnahmen wider. So wird Wasser nicht einfach entsorgt, sondern mit einer computergestützten Wasseraufbereitungsanlage, die in jeder Situation höchste Abwasserreinheit gewährleistet, intensiv gereinigt. Großes Engagement zeigt das Unternehmen bei der Ausbildung. Aktuell absolvieren über 100 Jugendliche ihre Ausbildung – vornehmlich in technischen Berufen wie Industriemechaniker, Elektroniker und Elektriker – oder ihr duales Studium.

 

Werkzeuge für interne und externe Kunden

„Überwiegend fertigen wir für die Produktion von Rohde & Schwarz. Lediglich 20 bis 30 Prozent unserer Kapazität können wir mit externen Aufträgen auslasten“, erklärt Andreas Bauer. „Externe Kunden sind uns aber wichtig. Wir wollen uns immer dem Markt stellen. Nur so sehen wir, ob wir konkurrenzfähig sind, und nur so können wir für unser Unternehmen das Optimum herausholen.“

 

Der Werkzeugbau hat bei Rohde & Schwarz einen hohen Stellenwert und ist in verschiedenen Werken präsent. Teisnach ist ein Schwerpunkt des Werkzeugbaus. Von den konzernweit rund 100 Spezialisten arbeiten 50 in Teisnach. „Hier sind auch die meisten Technologien angesiedelt“, berichtet Andreas Bauer. „Wichtig für unsere Aufgaben ist es, dass wir im Konzern schnell die einzelnen Bereiche bedienen können. Daher ist unser Bereich auch mit einer breiten Palette von Technologien ausgestattet.“

 


 

Mit den beiden Präzisionsmaschinen können wir uns in diesem Bereich sehr prozesssicher bewegen, und sie geben uns die notwendige Flexibilität.

 

Andreas Bauer,
Leiter des Werkzeugbaus von Rohde & Schwarz Teisnach

 


Mikrotechnologie-Spezialisten

In einer Reihe von Rohde & Schwarz-­Produkten sind sehr kleine und sehr präzise gearbeitete Spritzgussteile notwendig, die im Werk Teisnach entwickelt und gefertigt werden. Dazu gehört auch der Bau aller notwendigen Spritzgussformen. „Seit 2011 beschäftigen wir uns mit dem Mikrospritzguss“, erläutert Andreas Bauer, „und haben kontinuierlich an dem Thema gearbeitet und umfassendes Know-how aufgebaut.“ Die meisten Anwendungen für diese ­Produkte kommen bei Rohde & Schwarz aus der Hochfrequenztechnik. „Je höher die Frequenzen, desto kleiner werden die Bauteile, und je kleiner die Bauteile, desto kleiner die Fertigungstoleranzen”, merkt Christian Ebner an. „Aufgrund der Tatsache, dass wir Mikrospritzgusswerkzeuge herstellen, sind wir auch sehr stark in der Bearbeitung von hochpräzisen Werkzeugen und im Bereich der Mikroerodiertechnik.“

 

Ein Gebiet, das im Teisnacher Werk fest verankert ist, ist die Fertigung von StanzbiegeWerkzeugen. Einen Fokus haben die Werkzeugbauer auf die Bearbeitung von dünnen Blechen mit wenigen Zehntelmillimetern Stärke gelegt. „Umformprozesse von Materialien über einem Millimeter Materialstärke“, erklärt Andreas Bauer, „sind in Teisnach die absolute Ausnahme.“

 

Blick auf die beiden Mitsubishi Electric Maschinen im Erodierbereich des Werkzeugbaus
Blick auf die beiden Mitsubishi Electric Maschinen im Erodierbereich des Werkzeugbaus

 

Spezialisten im Haus

Die Fertigungstiefe bei Rohde & Schwarz ist sehr hoch, denn das Unternehmen weiß die Spezialisten für spezielle Fertigungsverfahren gerne im Haus. Dabei hat man die Kosten immer im Blick. „Uns ist natürlich auch wichtig, dass wir hausintern schnell und flexibel reagieren können”, erläutert Andreas Bauer. Mit 50 Mitarbeitern hat der Werkzeugbau in Teisnach eine überschaubare Größe. „Um uns eine hohe Flexibilität zu erhalten, überarbeiten wir kontinuierlich die Organisation. Das ist auch ein Grund dafür, dass wir den Werkzeugbau immer ein wenig separat und eigenständig halten.

 

“ Im Werkzeugbau in Teisnach sind fünf Drahterodiermaschinen im Einsatz, hauptsächlich in der Fertigung von Stanzbiege- und Extrusionswerkzeugen. Dabei kommen die zwei neuen Mitsubishi Electric MP1200 Connect und MP2400 Connect Maschinen schwerpunktmäßig im Stanzbiegebereich zum Einsatz. „Mit den beiden Präzisionsmaschinen können wir uns in diesem Bereich sehr prozesssicher bewegen, und sie geben uns die notwendige Flexibilität.“

 

Im Team entschieden

„Im vergangenen Jahr stand ein Wechsel bei den Drahterodiermaschinen an. „Wir haben uns die wichtigen Anbieter genau angeschaut und mit unserem ganzen Team das Anforderungsprofil abgestimmt“, berichtet Christian Ebner. „Uns war wichtig, eine gemeinsame Entscheidung zu treffen, bei der alle Vor- und Nachteile sowie die Zukunftsfähigkeit beleuchtet wurden. Und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis hat natürlich eine Rolle gespielt. Wir haben Referenzbesuche gemacht und die technischen Daten verglichen, bis wir sicher waren, dass uns Mitsubishi gute und lauffähige Maschinen liefern kann. Erst dann haben wir den Schritt gewagt. Die beiden Mitsubishi Maschinen sind rund ein Jahr bei uns im Einsatz, und wir sind bis heute zufrieden und haben den Schritt nicht bereut.“

 

Andreas Bauer begutachtet eine Auswerferzwischenplatte.
Andreas Bauer begutachtet eine Auswerferzwischenplatte.

 

Werkzeugbau 2027

„Bereits im Jahr 2017 haben wir für den Werkzeugbau unser Konzept 2027 entwickelt und einen Blick bis 2027 gewagt“, berichtet Andreas Bauer. „Unser Konzept haben wir mit der Werksleitung abgestimmt. Bereits im letzten Jahr haben wir den ersten großen Schritt gemacht und rund 2.000.000 Euro investiert, unter anderem auch in zwei ­Mitsubishi Maschinen. Dabei haben wir die Themen Mikroerodieren, -fräsen und -bohren vorangetrieben. Ein weiteres Ziel ist die effiziente Produktionsplanung, mit der wir unsere Arbeitsweise effizienter gestalten werden. Wir wollen unsere Kommunikation optimieren, sodass immer die richtigen Informationen an den richtigen Stellen zur Verfügung stehen.“

 

www.rohde-schwarz.com


www.teisnach.rohde-schwarz.com


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