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Drahterodieren – essenzielle Technologie.


Spezialisten für Erodiertechnik entwickeln sich zum Komplettanbieter für medizintechnische Instrumente.

Drahterodieren – essenzielle Technologie.

Friedrich Daniels Medical GmbH

 

Spezialisten für Erodiertechnik entwickeln sich zum Komplettanbieter für medizintechnische Instrumente.


Im schwäbischen Aldingen firmiert seit wenigen Monaten die ­Friedrich Daniels Medical GmbH. In der Medizintechnikbranche kennt man diesen Namen seit vielen Jahren von einem in Solingen ansässigen Unternehmen. Das wollten sich die Unternehmer Robert Keller und Andreas Wenzler zunutze machen. Wie ­Robert Keller berichtet, eröffnet die Beteiligung des Solinger Medizintechnikherstellers am jüngst gegründeten Unternehmen den direkten Zugang zu Kunden. „Über das Stammhaus in Solingen sind wir bei vielen potentiellen Kunden bereits als qualifizierter Lieferant gelistet. Das vereinfacht erheblich den Zugang zu dem Markt, auf den wir fokussieren“, fügt er an.

 

Medizin- und Fertigungs­techniker bilden erfolgreiches Team

Den modernen Neubau im schwäbischen Aldingen haben Robert Keller und Andreas Wenzler im Frühjahr 2019 nach nur sechs Monaten Bauzeit bezogen. Er bietet über 1000 m² Fläche für die Produktion und 250 m² für die Verwaltung. Innerhalb kürzester Zeit ist die Fertigung bereits gut ausgelastet. Zuvor war das Unternehmen bereits seit über zwei Jahren in Gosheim ansässig. Dort bot allerdings die bestehende Produktionsstätte keine Möglichkeiten, die Kapazität zu erweitern. Dazu sagt ­Robert Keller: „Wir bilden offenbar das ideale Team, um Kunden von unseren umfassenden Leistungen zu überzeugen. Unser Unternehmen ist wohl deshalb so schnell und erfolgreich gewachsen.“ Begonnen hatten er und sein Kollege allein im Jahr 2017, heute beschäftigen sie bereits 15 Fachkräfte. Die beiden haben sich beim Handball – einem echten Teamsport – kennengelernt. Der eine, Robert ­Keller, ist seit mehreren Jahrzehnten Spezialist für Erodiertechnik. Er war schon mit seinem früheren Unternehmen Keller Erodiertechnik im benachbarten Gosheim sehr erfolgreich. Der andere, Andreas Wenzler, ist seit einigen Jahren als Technischer Betriebswirt auf Medizintechnik spezialisiert. Um seinen beruflichen Werdegang individuell zu gestalten, übernahm er nicht wie vorgesehen einen seit langem etablierten Familienbetrieb. Er entschied sich, mit seinem Teamkameraden etwas Eigenes zu beginnen. Mit ihren Vorkenntnissen und ihren sehr guten Kontakten in die Branche sowie mit ihrem neuen Standort in der südwestdeutschen Medizintechnikregion rund um ­Tuttlingen sehen sich die beiden Teamplayer richtig aufgestellt.

 

Blick auf die beiden Mitsubishi Electric Maschinen im Erodierbereich des Werkzeugbaus
Schnittstempel für den Werkzeugbau

 

Entwicklungs- und Fertigungskompetenz

In ihrem neu gegründeten Unternehmen verfügen sie über sämtliche spanenden Bearbeitungsverfahren – Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen und Erodieren. Bereits jetzt arbeiten über 20 Maschinen im neuen Produktionsgebäude in Aldingen. Zudem sind dort zahlreiche qualifizierte Konstrukteure und CAM-Programmierer tätig. Damit sehen sich Robert Keller und Andreas Wenzler bestens gerüstet, um künftig vermehrt als Komplettanbieter für medizinische Instrumente tätig zu sein. Andreas Wenzler kennt die Forderungen und Wünsche der Mediziner und der bereits seit vielen Jahren in der Medizintechnik etablierten Hersteller in ­Tuttlingen. Er pflegt beste ­Verbindungen zu den Spezialisten. So kann er von der Idee bis zum fertigen Produkt an innovativen Projekten mitwirken. Dabei geht es vor allem um Instrumente für chirurgische Eingriffe und orthopädische Behandlungen an der Wirbelsäule. ­Robert Keller als Spezialist für spanende Bearbeitung und vor allem für Erodierverfahren sorgt mit seinem umfassenden Know-how dafür, dass das Unternehmen auch schwierige Bauteile und Komponenten für medizinische Instrumente wirtschaftlich und produktiv fertigen kann.

 

Als eine dabei unumgängliche Kernkompetenz erachtet Robert Keller das Fertigungsverfahren Draht­erodieren. „Nur damit lassen sich die filigranen und teils komplexen Konturen fertigen, die man speziell bei Bauteilen für Instrumente und Zubehörteile in der Medizintechnik benötigt,“ erläutert er und fügt an: „Vor allem betrifft das auch die korrosionsbeständigen und zähen Stahl­legierungen, die in der Medizintechnik eingesetzt werden.“ In ­Aldingen fertigen die Experten zahlreiche Bauteile für medizinische Instrumente – beispielsweise aus dem Stahl Werkstoff-Nummer 1.4307, einer korrosionsbeständigen Chrom-Nickellegierung.

 

Bewährte Technologie von Mitsubishi Electric

Mit Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric hat er bereits seit dem Jahr 2003 in seinem ehemaligen, auf Erodieren spezialisierten Unternehmen beste Erfahrungen. So arbeitete er mit den Maschinen FA10, FA20 sowie BA8. Wie er bestätigt, haben sich diese über viele Jahre bestens bewährt. „Diese Maschinen waren und sind nach wie vor äußerst robust und zuverlässig. Zudem hat mich die umfassende Beratung durch Erodierspezialisten bei Mitsubishi Electric überzeugt. Auch der qualifizierte und stets erreichbare Service trugen dazu bei, dass ich mich bei Investitionen immer wieder für den ­japanischen Hersteller entschieden habe.“

 

 

Andreas Bauer begutachtet eine Auswerferzwischenplatte.
Stolz präsentiert Robert Keller seine Drahterodiermaschine SX20.

 

Stolz zeigt Robert Keller einer seiner bewährten Drahterodiermaschinen, eine SX20. „Seit ihrer ersten Installation und Inbetriebnahme im Jahr 1996 arbeitet sie zuverlässig und hochgenau. Sie hat den Umzug in die heutigen Produktionsgebäude problemlos bewältigt und wird sich hoffentlich noch einige Jahre von ihrer besten Seite zeigen“, hebt ­Robert Keller hervor und ergänzt: „Ich finde, das spricht doch eindeutig für die herausragende Qualität dieser Maschinen.“

 

Auf diese guten Erfahrungen gründet Robert Keller die Entscheidung für weitere Investitionen. Um die Produktionskapazität zu erweitern, beschaffte er im Mai 2019 eine Drahterodiermaschine MV1200S NewGen. Mit ihrer CNC-Steuerung D-CUBES ist sie auf dem aktuellen Stand der Technik. Wie Robert Keller berichtet, haben sich die Programmierer und Maschinenbediener sehr kurzfristig in die innovative Technologie eingearbeitet. Die Touch-Screen-Bedien- und Programmieroberfläche im Stil mobiler Apps wird speziell von jungen Nachwuchskräften bevorzugt. Sie kennen den Umgang mit dieser Bedienphilosophie bereits von Smartphones und Tablet-PCs. Sie schätzen die intuitive und einfache Bedienung. „Doch besteht auch die Möglichkeit, wahlweise die Bedienoberfläche der bisherigen Steuerung Advance-Plus zu wählen und zu nutzen. Somit kann die neue MV1200S NewGen sehr flexibel ­arbeiten. Bereits vorhandene CNC-Programme können von Bedienern, die bisher ausschließlich an den bewährten Maschinen tätig waren, auch an der MV1200S ­NewGen eingesetzt werden“, sagt Robert Keller dazu. Zum flexiblen Einsatz der MV1200S NewGen trägt auch die vierte Achse – Drehachse – bei. Dadurch kann sie alle denkbaren Geometriedetails in mehreren Ebenen an einem Werkstück komplett bearbeiten.

 

Blick auf die beiden Mitsubishi Electric Maschinen im Erodierbereich des Werkzeugbaus
Schnelle Einarbeitungszeit dank der neuen Steuerung D-CUBES

 

Vernetzen für Industrie 4.0

Programmiert wird in Aldingen nahezu ausschließlich an CAM-Arbeitsplätzen von DCAM. Die Daten gelangen digital über ein unternehmensweites Netzwerk direkt an die Erodiermaschinen. Wie Robert Keller bemerkt, befindet sich das neu gegründete Unternehmen auf dem Weg zu Industrie 4.0. Im neuen Gebäude bestehen beste Voraussetzungen, sämtliche Maschinen, die CAD/CAM-Systeme sowie die Produktionsplanung und -überwachung direkt zu vernetzen. Selbstverständlich sind die Prozesse im Produktionsbetrieb validiert und weitgehend zertifiziert. „Nur so können wir als kompetenter Zulieferer in der Medizintechnik tätig werden. Unsere Bauteile beziehungsweise komplett von uns entwickelte und gefertigte Instrumente erhalten die Zulassungen zum Einsatz in der Medizin, beispielsweise in der Chirurgie“, sagt dazu ­Robert Keller.

 

Lohnfertigung fortführen

Mit dem umfassenden Maschinenpark an Erodiermaschinen beabsichtigt ­Robert Keller, weiterhin die Auftragsfertigung kundenspezifischer Bauteile fortzuführen. Speziell mit der aktuell beschafften MV1200S NewGen hat er dafür die Weichen gestellt. „Diese Drahterodiermaschine arbeitet besonders produktiv, hochgenau und zuverlässig“, führt er aus. So verfügt das Unternehmen in Aldingen über ausreichend Kapazität, um auch kurzfristig zu bearbeitende Lohnaufträge termingerecht abwickeln zu können.

 

 

www.daniels-medical.de



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