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Innovation als Tradition.


Weltweit steht der Name Wachsmuth für Präzision im Bereich Werkzeugbau und Metallumformung.

Innovation als Tradition.

G. Wachsmuth & Co. Werkzeugbau GmbH

 

Weltweit steht der Name Wachsmuth für Präzision im Bereich Werkzeugbau und Metallumformung. Hochwertige Ingenieursleistungen, der stetige Drang zur Perfektion und ein maximales Maß an handwerklicher Umsetzung sind der Garant für langfristige und erfolgreiche Kundenbeziehungen. Zahlreiche Patente und Erfindungen bilden die Basis für Problemlösungen weltweiter Kunden verschiedenster Branchen. Wachsmuth liefert stets die Lösung, macht Unmögliches möglich.


 


Udo Wachsmuth

 

Was machen Sie bei Wachsmuth?

Wir stellen Werkzeuge für die Lebensmittel-, pharmazeutische und Automobilindustrie sowie Tiefziehwerkzeuge her.

 

Was ist Ihr „Brot- und Buttergeschäft“?

„Brot- und Buttergeschäfte“ sind die Werkzeuge für die Lebensmittelindustrie. Das Tiefziehen ist noch eine Spezialität von uns, weil es in Deutschland nicht viele gibt, die das machen. So kann man sich auf dem Markt positionieren. Ein wichtiger Geschäftszweig ist auch noch die Herstellung von Werkzeugen zum Schneiden von sehr dünnen Kunststofffolien.

 

Form für die Lebensmittelindustrie
Form für die Lebensmittelindustrie

 

Gibt es ein besonderes Projekt, was Sie vor Herausforderungen gestellt hat?

Wir haben ein Tiefziehteil gehabt, das uns schon mächtig Nerven kostete. Wir haben es jedoch hinbekommen – weil wir einfach nie aufgeben. Bei uns hat es noch kein Projekt gegeben, was gestorben ist. Aber es hat natürlich auch Projekte gegeben, bei denen wir gesagt haben: „Jetzt ist aber mal langsam Schluss!“ Dennoch hat es stets funktioniert.

 

Was schätzen Kunden am meisten an Ihrer Arbeit?

Die Genauigkeit – dass wir präzise arbeiten und pünktlich liefern.

 

 

Ihr Standort liegt auf einem Berg nahe des Ruhrgebiets. Was können Sie hierüber berichten?

Ich sag es mal so: Wir arbeiten da, wo andere Urlaub machen. Im Jahr 1975 hat sich unser Vater hier selbstständig gemacht und so kam es, dass wir in solch einem kleinen Ort wie Wiblingwerde arbeiten.

 

Heute sind Sie mit 40 Mitarbeitern unterwegs und haben einen spezialisierten Maschinenpark aufgebaut. Welche Erfahrungen konnten Sie in den letzten Jahren mitnehmen?

Die Maschinen werden immer genauer und zuverlässiger, die Geschwindigkeiten gehen nach oben. Da tut sich einiges auf dem Sektor.

 

Wenn Sie bis heute auf die Maschinengenerationen zurück schauen – was sind die wichtigsten Entwicklungen, die Sie erlebt haben?

Die Maschinen sind in der Geschwindigkeit enorm gestiegen und die Präzision ist genauer geworden. So wie bei der MV4800. Durch den Tubularantrieb ist das richtig gut geworden.

 

Mit der MV4800 haben Sie nun ein vergleichsweise großes Modell gekauft – wie kam es dazu?

Wir brauchten die Verfahrwege in X und Y – das Z war für uns nicht so entscheidend. Es hat sich dann herausgestellt, dass wir auch das gut brauchen können und wollen dies jetzt auch alles als Lohnarbeiter auf dem Markt anbieten.

 

Sie haben Kompetenz über Jahrzehnte aufgebaut. Können auch andere Unternehmen zu Ihnen kommen und das nutzen?

Sämtliche Arbeiten und Maschinen, die wir hier bei uns in der Firma haben, bieten wir als Lohnarbeit an. Gerade die Erodiermaschinen von Mitsubishi Electric – von der wir ja vier Stück haben – bieten wir generell als Lohn­arbeit an. Von der FX30-K über die FA20S und FA20S Advance bis hin zur neuen MV4800.

André Kroker

 

Wie lange erodieren Sie schon?

Seit meinem 19. Lebensjahr – das sind jetzt 33 Jahre.

 

An wie viel verschiedenen Maschinentypen haben Sie bisher gearbeitet?

Das ist jetzt der vierte Maschinentyp von Mitsubishi Electric, an dem ich arbeite.

 

Wie empfinden Sie die Bedienbarkeit der Maschinen?

Die Bedienbarkeit ist sehr intuitiv. Wir hatten hier den Fall, dass wir von einer Maschinen­generation auf die nächste wechseln mussten. Es hat nur wenige Stunden gedauert, bis ich zurecht kam.

 

Nutzen Sie die Mitsubishi Electric Erodiermaschinen auch im mannlosen Betrieb?

Ja – wir sehen zu, dass die Maschinen nachts durchlaufen. Es kommt natürlich auf die Arbeiten an, die man zur Verfügung gestellt bekommt. Grundsätzlich nutzen wir die Mitsubishi Maschinen meist im mannlosen Betrieb.

 

Wie funktioniert das automatische Einfädeln?

Das funktioniert eigentlich tadellos. Wenn man auf die Wartungsintervalle der Maschinen achtet, klappt die ganze Geschichte.

 

Sie haben vier Maschinengenerationen an Mitsubishi Electric Erodiermaschinen im Hause. Wie sehen Sie die Entwicklung zwischen den einzelnen Maschinengenerationen?

Es geht kontinuierlich mit der Geschwindigkeit und den Oberflächen-Genauigkeiten voran. Ich weiß nicht, ob hier irgendwann mal eine Grenze erreicht ist.

 

Mit der MV4800 haben Sie ein sehr großes Modell. Was war das größte Werkstück, das Sie bisher damit bearbeitet haben und wie hat dies funktioniert?

Das größte Werkstück war 1200 x 800 mm groß, bei einer Materialstärke von 110 mm. Das hat ganz gut funktioniert.

 

Imposante Maschine für große Aufgaben
Imposante Maschine für große Aufgaben

 

Haben Sie bisher auch andere spezielle Werkstücke, welche besondere Anforderungen an die Mitsubishi Electric Maschinen gestellt haben, bearbeitet?

Für eine Multi-Stanze hatten wir beispielsweise 120 Stern-Stempel zu erodieren, bei denen jeder einzelne fünf bis sechs Stunden lief – und das hat tadellos funktioniert.

Gab es noch andere besondere Werkstücke?

Wir erodieren zum größten Teil Werkzeuge aus der Verpackungsindustrie. Hier ähneln sich stets die Abläufe. Darunter sind Schnittplatten mit einem geringen Schnittspalt von drei bis vier μ – auch das funktioniert ganz gut.

 

Wie beurteilen Sie die Genauigkeit der Bearbeitung großer Werkstücke?

Wir erreichen knappe Toleranzen – teilweise von 2 bis 3 μ. Und wenn ich mit einer Tech­nologie arbeite, kriegt man das mit 5 bis 6 Umläufen hin.

 

Welche Materialien bearbeiten Sie am häufigsten?

Wir bearbeiten Hartmetalle, Kalt- und Warm­arbeitsstähle, Pulverstähle und rostfreie Stähle auf allen Maschinen.

 

Sie haben vier Maschinen unter ihrem Kommando. Ist das eine Herausforderung oder können Sie viel managen?

Man kann viel managen, wenn man weiß, wie man sich die Arbeit einteilen muss. Wir haben hier viele Langläufer, bei denen eine Maschine auch schon mal 2 bis 3 Tage ununterbrochen zugange ist. Und dann geht das schon.

 

Sind Sie in Ihrem Betrieb der einzige Mitarbeiter im Erodierbereich?

Momentan ja. Ich habe noch eine Urlaubs­vertretung, die außerdem schon mal einspringt, falls es ein bisschen knapp werden sollte.

 

www.wachsmuth-gruppe.de

 



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