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Fokus auf den Erfolg.


Maschinen von Mitsubishi Electric begleiten den Lohnerodierer Reiner Jäger bereits sein ganzes Berufsleben.

Fokus auf den Erfolg.

Jäger Erodiertechnik

 

Maschinen von Mitsubishi Electric begleiten den Lohnerodierer Reiner Jäger bereits sein ganzes Berufsleben. Nicht verwunderlich also, dass die Maschinen aus Ratingen auch beim Sprung in die Selbständigkeit mit dabei waren und ihren Teil zum Erfolg beitragen.



Im Rückblick war es vielleicht nicht die günstigste Zeit im Jahr 2009 - mitten in der Finanzkrise - über die Neugründung eines Unternehmens nachzudenken. „Um uns herum gingen zu der Zeit viele Formenbauer insolvent, trotzdem habe ich den Schritt gewagt und seitdem keinen Tag bereut“, erinnert sich Reiner Jäger, Geschäftsführer von Reiner Jäger Erodiertechnik, an die Anfänge.

 

Reiner Jaeger
Reiner Jäger, Geschäftsführer bei Jäger Erodiertechnik

 


 

Ich wüsste gar nicht, was man an den jetzigen Maschinen verbessern sollte, die sind einfach ausgereift.

 

Reiner Jäger,
Geschäftsführer bei Jäger Erodiertechnik

 


 

Mit einer Mischung aus Know-how, dem Gespür für den Markt und vielleicht auch einem Quentchen Glück gelang es in kurzer Zeit, einen breiten Kundenstamm aufzubauen. „Wir haben damals viele Maschinen, Werkzeuge etc. günstig erworben, unter anderem eine ge­brauchte Erodiermaschine von Mitsubishi Electric“, schmunzelt Jäger. Diese fand 2010 ihren Platz in einer 160 qm Halle in Cadolzburg. Bereits ein halbes Jahr nach Firmengründung wurde eine zweite Erodiermaschine benötigt und zudem ein größerer Standort für die schnell wachsenden Kundenanfragen gesucht. Von Beginn an übernahm Ehefrau Stefanie Jäger die kaufmännische Seite des Unternehmens. Heute bedient das Familienunternehmen in Roßtal nähe Nürnberg über 140 Kunden. Neben klei­neren Unternehmen sind auch große Player aus der Automobilindustrie oder der Spiel­zeugbranche darunter.

 

Aus dem ehemaligen Einmannbetrieb ist damit längst ein überregionaler Spezialist für Formen- und Werkzeugbau sowie Reparaturen gewor­den, der maßgeschneiderte Präzisions­lösungen aus einer Hand bietet. Am neuen Standort, der vollständig klimatisiert ist, wurde schnell in zwei große Drahterodier­maschinen von Mitsubishi Electric investiert. Damit stehen nun zwei MV4800S, eine FA20-S Advance mit Auto­mation und eine MV2400R bereit. „Wir sind eine der wenigen Lohndienstleister, die zwei große MV4800S in Betrieb haben und wir waren zudem einer der ersten Anwender, als dieser Typ neu auf den Markt kam“, so Jäger, der die Maschinen wahrscheinlich genauso gut kennt wie Mitsubishi Electric selbst.

 

Bereits in seiner Lehrzeit Ende der 1990er Jahre gehörte eine Drahterodiermaschine von Mitsubishi Electric zu seinem Alltag.

 

Und auch in den darauffolgenden Stationen seines Berufslebens begleiteten ihn die Ma­schinen. Daher käme Jäger derzeit nicht auf die Idee, den Anbieter zu wechseln. „Ich wüsste gar nicht, was man an den jetzigen Maschinen verbessern sollte, die sind einfach ausgereift“, so sein Fazit. Kern seines Unternehmens ist zwar das Draht- und Senkerodieren, aber eben nicht nur: So legt Jäger Wert darauf, dass er seinen Kunden die vollständige Bearbeitung eines Werkstücks anbieten kann, etwa auch aus dem Bereich des CNC- und HSC-Fräsens.

 

Wenn die Nullfehlerquote gilt

Dabei lässt sich Jäger selbst von schwierigen Aufträgen nicht beeindrucken. „Wo andere sagen, es funktioniert nicht, nehmen wir uns die Zeit, eine Lösung zu finden. Beispielsweise kann das Erodieren nach Plan laufen, aber vielleicht sorgt das Fräsen für ungeahnte Herausforderungen oder eine Beschichtung macht Schwierigkeiten“, berichtet Jäger. Manchmal ist auch das Material so einzigartig, dass die Nullfehlerquote gilt. Beispielsweise werden bei einem Auftrag regelmäßig Proben mit Hilfe der Drahterodiertechnik aus einem Materialblock entnommen. Dieser Werkstoff existiert nur zweimal, einmal in einer sicher­heitsrelevanten Anlage und einmal quasi als Rückstellprobe.

 

Elektrode wird für den Einsatz vorbereitet.
Elektrode wird für den Einsatz vorbereitet.

 

Da das Original nicht überprüft werden kann, werden die Tests an der Rückstellprobe unternommen. Dabei erfolgt der Schneidpro­zess unter den strengen Augen von externen Gutachtern. „Hier muss man sich auf seine Maschine verlassen können“, macht Jäger deutlich. Überhaupt kennt er als Lohnerodierer eigentlich keine Standard­aufträge, vielmehr ist jedes Teil und jeder Auftrag etwas Besonderes. Eine Gemeinsamkeit findet sich doch: „Die Komplexität steigt eigentlich ständig und außerdem bekommen wir als Lohnerodierer per se die Teile, die im herkömmlichen Produk­tionsalltag für unsere Kunden zu auf­wändig sind“, beschreibt Jäger seinen Alltag. Eine weitere Gemeinsamkeit ist zudem, dass die Aufträge – trotz hoher Komplexität – schnell erledigt werden müssen. Just-in-time gilt auch für Sonderanfertigungen!

 

Um den Zeitrahmen ein- und die nötige Qualität hochzuhalten, legt Jäger großen Wert darauf, dass die Drahterodiermaschinen gut gepflegt werden „Wir arbeiten auf µm genau, das muss sich auch im Umfeld widerspiegeln“, gibt sich Jäger kompromisslos, obwohl er zugibt, dass eine wöchentliche Wartung bei den-Maschinen eigentlich nicht nötig sei. „Es kommt sowieso sehr selten vor, dass sie einfach so stehen bleiben. Sie arbeiten sehr zuverlässig, auch bei der Einfädelautomatik.“ Selbst wenn es zu einem Zwischenfall kommt, dauert die Pause meist nicht lang. „Bei diesen Maschinen kann man immer noch selbst in die Parameter eingreifen und sie schnell wieder in Gang bringen“, nennt Jäger einen weiteren Aspekt, der für Mitsubishi Electric spricht.

 

Roboterarm im Firmenalltag
Schon heute gehört der Roboterarm zum Firmenalltag – dies ist ein deutliches Zeichen, wie die Zukunft der Erodiertechnik aussehen könnte.

 

Ausblick

Kunden schätzen die zuverlässige Bearbeitung und die Tatsache, dass im Notfall schnell Unterstützung aus Roßtal kommt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man auch an diesem Standort platzmäßig schon fast wieder am Ende ist. Die Pläne für eine Hallenerweiterung liegen daher bereits in der Schublade. Diesmal wird der nächste Schritt jedoch in Richtung Automation gehen, sprich in Bearbeitungs­zellen, an die Erodiermaschinen neben Fräsmaschinen und Messeinheiten einge­bunden werden. Für viele seiner Kollegen lohnt sich die Automation für Einzelteile nicht, doch Jäger hält dagegen: „Es geht nicht darum, die Geschwindigkeit des Bearbeitungspro­zesses zu erhöhen, sondern der Knackpunkt ist die Rüstzeit. Im Augenblick kostet uns das zu viel Zeit, die der Kunde nicht zahlt. In Bear­beitungszellen hätte man den Vorteil, dass man während der Bearbeitungszeit rüsten kann.“ Daher ist er der festen Überzeugung, dass die Zukunft der Automation gehört. Da in den jetzigen Maschinen bereits die Schnitt­stellen optional vorhanden sind, sieht er keine tech­nischen Hindernisse. Erste Erfahrungen mit der Automation hat Jäger bereits gesammelt – schon jetzt reicht ein Mitsubishi-Roboterarm Werkstücke zur Bearbeitung an die Erodier­maschinen FA20-S Advance weiter.

 

 

 

 

 

www.jaeger-et.de

 




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