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Vom Nebenjob zum Unternehmen.


Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung und Hingabe für seinen Beruf erzählt Péter Badics von seinem Werkzeugbaubetrieb, der dieses Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag feiert. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit seinem Sohn Bálint Badics zusammen.

Vom Nebenjob zum Unternehmen.

Péter Badics

 

Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung und Hingabe für seinen Beruf erzählt Péter Badics von seinem Werkzeugbaubetrieb, der dieses Jahr seinen zwanzigsten Geburtstag feiert. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit seinem Sohn Bálint Badics zusammen. In dieser Zeit haben sich die beiden mit ihrer Erfahrung auf dem freien Markt eine kleine Firma aufgebaut. Mit ihrem gesammelten Wissen und einem kundenorientierten Ansatz möchten sie ihr Unternehmen zu weiteren Erfolgen führen.



In den Neunzigern begann Péter Badics in einer kleinen Werkstatt mit einer einzigen Fräsmaschine seinen Nebenjob in der Werkzeugbranche. Aus diesem Projekt wurde bald mehr, und 1997 machte er daraus seinen Hauptberuf. Heute ist die Werkstatt fünfmal so groß wie am Anfang, voller CNC-Bearbeitungszentren und Erodiermaschinen, und weitere Expansionen stehen bevor. „Wir haben keinen Platz mehr. Wenn wir weitere Kapazitäten schaffen wollen, müssen wir uns räumlich vergrößern und umziehen”, erklärt Badics, der das Unternehmen gemäß einer Philosophie des kontinuierlichen Wachstums führt. Die Gegend um Ajka in Ungarn ist für ihre Geschichte im Werkzeugbau bekannt, und die meisten Unternehmen hier gehören dieser Branche an. Dabei zeigt sich ein Bild harmonischer Koexistenz zwischen den zahlreichen kleinen und mittelgroßen Firmen. Viele der Geschäftsführer kennen sich persönlich, und auch Péter Badics pflegt gute Beziehungen zur Nachbarschaft.

 

Das Programmieren ist einfach und übersichtlich.
Das Programmieren ist einfach und übersichtlich.

 

 

„Da wir Zulieferer verschiedener Firmen sind, graben wir uns nicht das Wasser ab. Außerdem haben wir alle zusammen unser Handwerk gelernt.” In der Stadt mit 35.000 Einwohnern leben viele von der Arbeit im Werkzeugbau. Allerdings war die Firma der Badics die erste, die Erodiermaschinen von Mitsubishi Electric anschaffte. „Wir haben 2004 als Erste von allen eine Maschine von Mitsubishi Electric gekauft. Sie war gerade erst auf dem Markt und nicht nur die einzige in der Stadt, sondern in ganz Ungarn. Immer wieder kamen Interessenten zum Ausprobieren oder für Referenzen zu uns in die Werkstatt”, erklärt Péter Badics den Beginn seiner Zusammenarbeit mit Mitsubishi Electric. „Wir waren beeindruckt von der Leistung der ersten Drahterodiermaschine, und die erhöhte Produktivität infolge der neuen Technologie verschaffte uns einen enormen Vorteil”, fügt er hinzu

 

Bahnbrechende Technologie

 

Seit die Badics als Erste im Land eine Drahterodiermaschine der FA-Serie von Mitsubishi Electric sowie als Erste in der Region eine Senkerodiermaschine einsetzten, pflegen sie eine gute Beziehung zu dem Unternehmen. Nach ihrer ersten Investition im Jahr 2004 haben sie ihr EDM-Portfolio kontinuierlich ausgebaut. Heute benutzen sie die Mitsubishi Electric Drahterodiermaschinen MV2400S und FA10 wie auch eine Senkerodiermaschine EA28V Advance und ein Start-Erodierbohrsystem ED24.

 

„Gerade in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllen diese Maschinen unsere Ansprüche voll und ganz. Bei Mitsubishi Electric wie auch anderen Herstellern gibt es verschiedene Preisklassen, aber aufgrund unserer großartigen Erfahrungen mit Mitsubishi Electric bleiben wir der Marke treu. Wir haben die Maschinen entsprechend der Werkzeuge ausgewählt, die wir herstellen, und wir wurden nicht im Geringsten enttäuscht”, so Bálint Badics. Er betont den geringen Wartungsbedarf dieser Werkzeugmaschinen, bei denen sein Vater und er bisher keinen einzigen unerwarteten Ausfall zu beklagen hatten. Diese Zuverlässigkeit bedeutet für die beiden langfristige Planungssicherheit. Bei ihrem Senkerodiermaschinenmodell gab es allerdings einen Nachteil: die Werktisch-Tiefe. Das Modell ist auf große Werkstücke ausgelegt, also müssen die Badics zur Bearbeitung kleinerer Werkstücke Träger anfertigen. „Dafür haben wir natürlich die Möglichkeit, Aufträge mit größeren Werkstücken anzunehmen, da sie in die Maschine passen”, fügt Bálint Badics hinzu. Maschinen von Mitsubishi Electric sind eben flexibel und vielseitig.

 

Von einer Werkstatt in Ajka auf den internationalen Markt

 

Die meisten ungarischen Unternehmen bedienen nicht nur den ungarischen Markt. Auch wenn die Automobilbranche hier riesig ist, streben viele Firmen eine internationale Expansion an. Das bringt neue Erfahrungen und neue Fachkenntnisse für zukünftige Projekte.

 

Wir haben die Geschäftsführer des Unternehmens gefragt, wie schwierig es ist, den internationalen Markt zu beliefern. Péter und Bálint Badics sind einer Meinung: Mit den richtigen Referenzen sind Landesgrenzen keine Hindernisse. „Wir bekommen zunächst einen kleineren Probeauftrag. Wenn wir den pünktlich und qualitativ hochwertig erfüllen, baut das Vertrauen auf”, sagt Péter. Bálint ergänzt: „Wir streben immer mehr Aufträge aus dem Ausland an und halten die Augen offen nach Gelegenheiten.” Derzeit liefern sie Druckguss-Werkzeuge an Firmen aus Ungarn und Österreich. Weiterhin haben sie auch Kunden außerhalb der Automobilbranche und liefern Werkzeuge für die Bereiche Medizintechnik und Kosmetik. Aufträge für Stanzwerkzeuge haben sie allerdings nur wenige, auch wenn die dafür nötige Technologie in ihrer Werkstatt bereitsteht.

 

Die fertigen Teile sind sowohl präzise als auch langlebig.
Die fertigen Teile sind sowohl präzise als auch langlebig.

 

Neben der Herstellung gehört auch der Entwurf der bestellten Werkzeuge dazu. Dieser wird an erfahrene Profis delegiert, die die Werkzeuge neu entwerfen oder auch bestehende Modelle und Technologien optimieren können. In manchen Fällen liefert der Kunde aber selbst die vollständigen Pläne, sodass Péter Badics nur noch die Herstellung überwachen muss.

 

Das Unternehmen stellt im Jahr 30–40 Werkzeuge her, was von der Größe des jeweiligen Werkzeugs oder Gehäuses abhängt. Die Herstellung findet in einem Zwei-Schichten-System statt, aber aufgrund ihrer Zuverlässigkeit können die Maschinen von Mitsubishi Electric auch das Wochenende über laufen. Sie sind mit einem automatischen Werkzeugwechsler ausgestattet, sodass sie nicht durchgängig überwacht werden müssen. „Manche Werkstücke bleiben eine ganze Woche auf den Maschinen. Mit dieser Art Auftrag können wir unsere Produktionskapazität dann voll ausnutzen”, erklärt Bálint Badics.

 

Die fertigen Teile sind sowohl präzise als auch langlebig.

 

Die nächste Generation

 

Wie die meisten ungarischen Unternehmen kann auch Péter Badics aufgrund des Fachkräftemangels keine erfahrenen Mitarbeiter finden. Die Werkzeugbaubranche befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch, infolgedessen sind die Löhne gestiegen, und eine Arbeitermigration wurde ausgelöst. „Hier hat sich in letzter Zeit vieles geändert, aber es ist nicht alles schlecht für die Branche.”

 

Um die Zukunft des Betriebs auf lange Sicht zu sichern, muss manüber die Ausbildung und Personalbeschaffung nachdenken. Glücklicherweise begann mit der Einrichtung von Berufsbildungszentren eine positive Entwicklung: Immer mehr Betriebe nehmen Schüler von Fachoberschulen auf, damit sie Berufspraxis und echte Arbeitserfahrung sammeln können. „Das ist im Prinzip gut für alle: Der Schüler bekommt bei uns praktische Erfahrungen und lernt eine Menge über den Beruf, und wir finden möglicherweise jemanden, den wir spä- ter einstellen können”, sagt Bálint Badics. „Derzeit könnten wir sonst keine Fachkräfte einstellen, weil alle erfahrenen Werkzeugbauer bereits in anderen Betrieben arbeiten”, ergänzt Péter Badics.

 

Unabhängig erfolgreich

 

Péter Badics’ Betrieb hat die Finanzkrise gut überstanden und ist die letzten zwanzig Jahre über unaufhaltsam gewesen. In dieser kleinen Branche ist es selten, dass so ein Schwerpunkt auf die Erneuerung des Maschinenparks gelegt und entsprechende Gelegenheiten genutzt werden. Die Badics pflegen gute Beziehungen zu ihren Partnern, Zulieferern wie auch den Betrieben der Nachbarschaft. Sie stellen die technologische Effizienz ihrer Ausrüstung gern zur Schau, sei es bei Probeschnitten oder bei der Bearbeitung von Referenzstü- cken. An diese Tradition glauben sie fest: „Bisherige Erfahrungen und Zuverlässigkeit sind die entscheidenden Faktoren beim Kauf einer Maschine”, fasst Péter Badics am Ende des Gesprächs seine Markentreue zusammen.

 

www.badics.eu


 




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