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Kundennähe führt zum Erfolg.


Offen, schnell und mutig – als HAIL-TEC eine neue Drahterodiermaschine benötigte, zögerte man nicht lange: Das schwäbische Unternehmen erwarb kurzerhand das Ausstellungsstück auf der Messe AMB und kann sich nun rühmen, erster deutscher Anwender der MV1200S zu sein.

Ausgabe 02 // 2015

Kundennähe führt zum Erfolg.

HAIL-TEC GmbH

 

Offen, schnell und mutig – als HAIL-TEC eine neue Drahterodiermaschine benötigte, zögerte man nicht lange: Das schwäbische Unternehmen erwarb kurzerhand das Ausstellungsstück auf der Messe AMB und kann sich nun rühmen, erster deutscher Anwender der MV1200S zu sein.



Es mag größere Betriebe geben, aber kaum einen, der idyllischer gelegen ist als die HAIL-TEC GmbH. Zur Linken grasen Wasserbüffel, die heimlichen Stars in diesem idyllischen Biosphärengebiet. „Unser Weg war in der Tat etwas ungewöhnlich, als wir vor elf Jahren dieses ursprünglich landwirtschaftlich genutzte Gebäude in einen Gewerbebetrieb umgewandelt haben“, gibt Wilfried Hailfinger, Geschäftsführer der HAIL-TEC GmbH, zu. „Diese etwas abseits gelegene Lage hat jedoch durchaus seine Vorteile. Die Mitarbeiter, unser größtes Kapital, fühlen sich hier sehr wohl und können sich dadurch ganz auf die gestellten Aufgaben konzentrieren.“ Das Unternehmen ist in den Bereichen Stanz-Biegetechnik, der Laserbearbeitung und im Werkzeug- und Vorrichtungsbau tätig. Dabei hat man sich insbesondere einen Namen in der Medizin-, Luftfahrt-, Textil- und Automobilbranche gemacht, wenn es darum ging, Laserschneid-, Stanz- oder Biegeteile sowie ganze Baugruppen mit hoher Präzision oder mit besonders filigranen Formen herzustellen. Die Werkstücke finden sich dann in Endoskopen und Einmalwerkzeugen in Operationssälen wieder, in speziellen Sicherungskomponenten der Luftfahrtindustrie, in Maschinenteilen für Strickmaschinen oder in Fahrzeugen. Allen Anwendungen dabei gemeinsam ist: Die dafür benötigten Werkzeuge und Vorrichtungen müssen meist innerhalb von zwei bis vier Wochen hergestellt werden. Und hier zeigt sich auch die Herausforderung.

 

Wilfried Hailfinger, Geschäftsführer der HAIL-TEC GmbH
„Wir haben in Mitsubishi Electric einen starken Partner gefunden, der auch kleine Unternehmen ernst nimmt.“ Wilfried Hailfinger, Geschäftsführer

 

„Wenn man solche Sachen außer Haus gibt, hat man meist mit Termin- und Qualitätsproblemen zu kämpfen. Daher legen wir Wert darauf, dass wir möglichst viele Leistungen und Wertschöpfungen im Haus erbringen“, berichtet Hailfinger. „Wir arbeiten alle eng mit dem Kunden zusammen, vom ersten Zeichnungsentwurf, den Prototyp über die Vorserie und bis zur eigentlichen Serie.“

 

Darüber hinaus fertigt HAIL-TEC auch Prototypen, Serienteile und Werkstücke in Lohnarbeit. Und hier muss man ebenfalls engen Kontakt zum Kunden halten, beispielsweise werden die Stückzahlen pro Serie kleiner. Die Kunden von HAIL-TEC benötigen also einen Partner, der ausgesprochen flexibel ist und schnell auf die unterschiedlichen Anforderungen eingehen kann.

 

„Diese Bandbreite und Vielseitigkeit schaffen sie nur, wenn die Qualität der Bearbeitungsmaschinen stimmt“, macht Hailfinger deutlich. Und genau daran haperte es. HAIL-TEC verfügt über einen mit den neuesten Werkzeugmaschinen ausgestatteten Maschinenpark, der Dreh-, Schleif- und Fräsmaschinen und auch eine ältere Drahterodiermaschine umfasst. Diese hatte allerdings den Nachteil, dass sie zum einen nicht mehr die Genauigkeit erbrachte und zum anderen nicht zuverlässig genug war. „Es ist schon ärgerlich, wenn eine Serie in der Nacht nicht fertig bearbeitet wird und man am nächsten Tag von vorne anfängt“, berichtet Alexander Renz, Projektmanager bei HAIL-TEC. Für HAIL-TEC wurde im Sommer 2012 klar, dass man nun eine Maschine benötigte, die ohne ‚Wenn und Aber‘ funktioniert und hundert Prozent zuverlässig arbeitete, um beispielsweise schnell Muster anfertigen und liefern zu können. „Zum gleichen Zeitpunkt bekamen wir mehr Aufträge für Großserien, so dass wir auch eine schnellere Maschine benötigten, bzw. einfach größere Werkzeuge herstellen mussten“, erinnert sich Renz. Aber es gab noch eine andere Motivation für die Anschaffung einer neuen Maschine: „Wir wollten das Erodieren auf eine neue Stufe stellen, quasi eine neue Qualitätsoffensive anstoßen, in dem wir noch genauer, effizienter und mit einer höheren Verfügbarkeit arbeiten können.“

 

Von der Messe direkt in die Serie

 

Mit diesem Gedanken gingen Hailfinger und Renz vor drei Jahren auf die Stuttgarter Messe AMB, nachdem sie sich vorher über die Mitsubishi Electric-Maschinen ausführlich informiert hatten. Die Geschwindigkeit, mit der sich dann die Ereignisse überschlugen, lässt die beiden heute noch schmunzeln. „Wir haben quasi das Ausstellungsstück, die damals frisch im Markt eingeführte MV1200S, dem Mitsubishi Electric-Messeteam vom Stand weg entführt“, so Hailfinger. „Und es war unglaublich, wie gut Mitsubishi Electric alles Weitere organisiert hat.“ Die Maschine, die im Übrigen die erste ihres Typs in Deutschland war, fand ihren Weg direkt von der Messe nach Hohenstein-Meidelstetten. Innerhalb kürzester Zeit war die Schulung im Mitsubishi Electric Schulungszentrum organisiert und die Inbetriebnahme reibungslos über die Bühne gebracht. Bereits nach zwei Wochen startete die Produktion mit Stanz-Biegeteilen für die eigenen Werkzeuge. Dass dies gelang, hat auch mit der stimmigen Bedienung der Maschine zu tun, da viele Funktionen logisch und selbsterklärend sind. „Alle Handbücher lassen sich direkt von der Steuerung aufrufen“, nennt Renz einen weiteren Vorteil.

 

Die kompakte MV1200S integriert auch die Nebenaggregate optimal auf engstem Raum.
Die kompakte MV1200S integriert auch die Nebenaggregate optimal auf engstem Raum.

 

Unbehagen, weil es sich bei der Maschine um eine neue Maschinengeneration handelte und diese ja durchaus kleinere Schwachstellen haben könnte, hatte Renz nicht. „Wir hatten uns vorher sehr gut informiert und waren überzeugt, dass es sich um ein ausgereiftes Produkt handelt.“ Diese Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Seit drei Jahren arbeitet die Maschine tadellos – es waren lediglich zwei kleinere Software-Updates nötig.

 

Sicherheit bei mannlosen Schichten

 

Überzeugt hat HAIL-TEC das neue Konzept in der Antriebstechnik, wodurch höhere Genauigkeiten möglich sind, aber auch die Kompaktheit und die optimierte Integration der Nebenaggregate auf engstem Raum. Wichtigstes Argument ist jedoch sicherlich die automatische Drahteinfädelung, dank derer die Maschine auch nachts laufen kann, weil nach einem Drahtbruch der Draht perfekt im Schnittspalt eingeführt wird. „Diese Sicherheit bei mannlosen Schichten ist einiges wert“, so Hailfinger. Inzwischen werden viele Teile abends eingerichtet, nachts bearbeitet und können am nächsten Tag in den weiteren Arbeitsprozess einfließen. Und falls es doch zu einer Störung kommen sollte, wird das Team via SMS informiert. Insbesondere bei Werkzeugreparaturen verschafft dies HAIL-TEC einen wertvollen Zeitvorsprung.

 

Kleinste Konturen, wie hier bei einem Batteriekontakt, sind die Spezialität von HAIL-TEC.
Kleinste Konturen, wie hier bei einem Batteriekontakt, sind die Spezialität von HAIL-TEC.

 

Weitere Aspekte, die für die Mitsubishi Electric-Maschine sprachen, waren die höhere Bearbeitungsgeschwindigkeit und die erzielte Oberflächengüte. Waren früher oft vier Schnitte nötig, wird heute durchschnittlich ein Schnitt weniger benötigt. Zudem ist man mit der MV1200S in der Lage, auch Stanzwerkzeuge für Sandwich-Folien herzustellen, die einen maximalen Schnittspalt von 1–2 µm benötigen. In diesen Werkzeugen werden Teile aus einem Verbund aus Klebefolien und einer sehr harten und extrem dünnen Metallfolie (20 µm Materialstärke) in Form geschnitten.

 

Starker Partner auch für kleine Unternehmen

 

Durch die räumliche Nähe zur Natur ist es für alle Mitarbeiter selbstverständlich, schonend mit Energie und Umwelt umzugehen. So produziert das Unternehmen einen großen Teil seiner benötigten Energie durch Photovoltaik selbst. Dass die Mitsubishi Electric MV1200S sehr energiesparend ist und effizienter arbeitet als die Vorgängermaschine, kam daher dem Unternehmen sehr entgegen.

 

Generell ist HAIL-TEC immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen und beobachtet innovative Ideen, wie etwa den 3D-Druck, sehr genau. „Um Alltagsaufgaben gut zu erledigen und kreative Ideen zu verfolgen, benötigt man funktionierende Systeme und Maschinen, die einem den Rücken dafür frei halten“, ist Hailfinger überzeugt. „Wir haben in Mitsubishi Electric einen starken Partner gefunden, der auch kleine Unternehmen ernst nimmt.“

 

www.hail-tec.com




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