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Folgerichtig. Prototypen und Ersatzteile für Stanzwerkzeuge.


Wer seit Jahrzehnten auf eigens konzipierten Maschinen mit selbst entwickelten Werkzeugen Schlauchklemmen in hunderten Varianten und Qualitäten für den Weltmarkt produziert, versteht etwas von Stanzwerkzeugen. Dieses Know-how nutzt die Mikalor Tools & Engineering S. L., um Folgeverbundwerkzeuge für die Automobilindustrie und für Haushaltsgeräte herzustellen.

Ausgabe 02 // 2015

Folgerichtig. Prototypen und Ersatzteile für Stanzwerkzeuge.

Mikalor Tools & Engineering S. L.

 

Wer seit Jahrzehnten auf eigens konzipierten Maschinen mit selbst entwickelten Werkzeugen Schlauchklemmen in hunderten Varianten und Qualitäten für den Weltmarkt produziert, versteht etwas von Stanzwerkzeugen. Dieses Know-how nutzt die Mikalor Tools & Engineering S. L., um Folgeverbundwerkzeuge für die Automobilindustrie und für Haushaltsgeräte herzustellen. Seit dem Jahr 1990 vertrauen die Spezialisten für Stanzereitechnik, Werkzeug- und Maschinenbau in St. Quirze del Vallès bei Barcelona auf die Genauigkeit, die Zuverlässigkeit und die Flexibilität der Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric.



Ehemals war die heutige Mikalor Tools & Engineering S. L. als Betriebsmittelbau in ein Press- und Stanzwerk integriert. Letzteres produziert nach wie vor ein umfassendes Spektrum unterschiedlicher Befestigungselemente und Schlauchklemmen für den weltweiten Bedarf in Serien von mehreren Millionen jährlich. Zunächst firmierte der im Jahr 1982 ausgegründete Werkzeug- und Maschinenbau als Mymsa Matrices y Máchinas S. A. Seit dem Jahr 1987 befindet sich das Unternehmen am Standort St. Quirze des Vallès. Anfangs nur für den internen Bedarf des Press- und Stanzwerks zuständig, begannen die seinerzeit 15 Mitarbeiter bei Mikalor ab dem Jahr 2006, ihre Leistungen auch extern zu vermarkten. Heute bietet der Werkzeug- und Maschinenbauer mit 30 Mitarbeitern eine komplette Ingenieur-Dienstleistung. Für das Press- und Stanzwerk realisiert er hochproduktive Sondermaschinen mit den zugehörigen Stanz- und Montagewerkzeugen zum Komplettfertigen von Schlauchklemmen vom Blechband. Für externe Auftraggeber konzipieren die Stanzereispezialisten, ausgehend von der Zeichnung des benötigten Bauteils, komplexe Stanzwerkzeuge. Dazu konstruieren und fertigen sie die Komponenten und montieren sie zu vollständigen Stanzwerkzeugen. Diese testen und optimieren sie auf eigenen Musterpressen. Meist handelt es sich dabei um mehrstufige Folge-Verbundwerkzeuge zum Ausschneiden, Umformen und Trennen von Bauteilen aus einem Blechband. Mit diesen Stanzwerkzeugen produzieren Automobil- und Hausgerätehersteller und deren Zulieferunternehmen Blechteile in großen Serien. In der Automobilindustrie betrifft dies häufig Sicherheitsteile, unter anderem für Bremsen und Fahrwerk.

 

Überaus zufrieden mit der aktuellen Technologie: Xavier Montaner schätzt die höhere Flexibilität und die optimierte Genauigkeit der MV1200R.
Überaus zufrieden mit der aktuellen Technologie: Xavier Montaner schätzt die höhere Flexibilität und die optimierte Genauigkeit der MV1200R.

 

„Unser Werkzeugbau ist auf höchste Qualität und Flexibilität ausgerichtet. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben wir uns damit einen sehr guten Ruf erarbeitet“, berichtet Xavier Montaner Garcia und fährt fort: „Fahrzeughersteller und große Komponentenzulieferer binden uns meist sehr früh in die Entwicklung neuer Bauteile ein. Wir konzipieren und bauen deshalb überwiegend Prototypen.“ Von seinem Vater hat er die Geschäftsleitung des Betriebs für Werkzeugbau und Stanzereitechnik übernommen. Neben Prototypen fertigen die Werkzeugbauer bei Mikalor häufig Ersatzteile. Diese werden speziell für die Stanz- und Montagewerkzeuge benötigt, die auf den selbst entwickelten Maschinen hochproduktiv und vollständig automatisiert Schlauchklemmen produzieren. Je nach umzuformendem Blechwerkstoff verschleißen dort einzelne Teile der Werkzeuge recht schnell. „Für dieses Produktspektrum müssen wir äußerst flexibel arbeiten. Prototypen erfordern immer wieder innovative Ideen und neue Technologien. Bei Ersatzteilen erwarten unsere Auftraggeber stets kürzeste Lieferzeiten“, führt Montaner aus.

 

Erfahrene Werkzeugbauer schätzen innovative Technologie von Mitsubishi Electric

 

Montaner kennt die Stanzereitechnik in allen Facetten. Er lernte zunächst Werkzeugbauer im eigenen Unternehmen. So arbeitete er bereits vor über 20 Jahren mit Drahterodiermaschinen. Wie er berichtet, entschieden sich die Fertigungstechniker bei Mikalor in den 1990er Jahren für Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric. „Diese Maschinen erwiesen sich als genauer und einfacher zu programmieren. Weiterer Vorteil gegenüber Maschinen des Wettbewerbs war, dass sie erstmals NC-Programme auf Disketten speicherten. Somit konnten wir bei Wiederholaufträgen, speziell bei Ersatzteilen, sehr viel flexibler arbeiten“, berichtet Montaner. Die innovativen Maschinenkonzepte von Mitsubishi Electric bewiesen rasch ihre Vorteile und bewährten sich bestens. Wegen der speziellen Interpolationssoftware ließen sich Kreise, Radien und Freiformen wesentlich konturgenauer schneiden, betont Montaner. Er fügt hinzu, dass die Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric zusätzlich ein günstigeres Verhältnis von Kosten zum Nutzen boten. Deshalb beschaffte der Werkzeugbau in St. Quirze in den folgenden Jahren immer wieder die jeweils aktuellen Maschinengenerationen. Einige davon arbeiten bis heute täglich nach wie vor äußerst zuverlässig und genau. Somit verfügen die Fertigungsspezialisten bei Mikalor über umfassende Erfahrungen mit allen Maschinentypen der Baureihen FA, FX, BA und QA von Mitsubishi Electric.

 

MV1200R – nochmals deutlich besser

 

Folgerichtig erweiterte Mikalor vor einigen Monaten seinen Maschinenpark um eine Drahterodiermaschine MV1200R und eine Senkerodiermaschine EA28V­Advance von Mitsubishi Electric. Für diese Investition sprachen vielerlei Gründe. Mitsubishi Electric führt mit der aktuellen Generation Drahterodiermaschinen konsequent seine zukunftsorientierten Innovationen fort, behält jedoch bewährte Merkmale bei. So hebt Montaner hervor, dass die MV1200R nochmals flexibler einsetzbar ist. Nach den Erfahrungen der ersten Monate im Betrieb arbeitet sie äußerst zuverlässig. Das betrifft unter anderem die Drahteinfädelung. Im Wasserbad findet die Maschine immer die Abbruchposition und fädelt sicher den Draht wieder ein. Dazu sagt Montaner: „Die zuverlässige Drahteinfädelung spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für bedienerlose Bearbeitungszeiten, zum Beispiel in die Nachtschicht hinein. Das schafft produktiv nutzbare Zeiten, mit denen wir Lieferzeiten verkürzen und unsere Flexibilität erhöhen können.“ Bei Mikalor arbeiten die Werkzeugbauer von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, an Samstagen von 6 bis 14 Uhr.

 

Mit wenigen Schnitten fertigt die Drahterodiermaschine MV1200R exakt auch kleinste Geometrien mit hoher Oberflächengüte in gehärteten Bauteilen.
Mit wenigen Schnitten fertigt die MV1200R exakt auch kleinste Geometrien mit hoher Oberflächengüte in gehärteten Bauteilen.

 

Die innovativen Antriebe mit Tubular Shaft Motoren sorgen bei der MV1200R für höhere Genauigkeiten. Wie Montaner betont, lassen sich in in Verbindung mit sorgfältig abgestimmten Parametern für Stromfluss, Draht- und Vorschubgeschwindigkeiten unterschiedliche Ziele erreichen. Entweder kann man die Bearbeitungszeiten bei ausreichender Genauigkeit minimieren. Oder man realisiert höchste Genauigkeit und akzeptiert dafür etwas längere Bearbeitungszeiten. „Besonders mit dem Modus, hochgenau zu schneiden, können wir ein zusätzliches Werkstückspektrum erschließen, bei dem spezielle Forderungen an die Genauigkeit bestehen“, erläutert Montaner. Für hohe Oberflächengüte sorgt die neue Generatortechnologie. Zusätzlich verringert sie deutlich den Drahtverbrauch. Auch diese herausragenden Eigenschaften sorgen bei Mikalor für kürzere Bearbeitungszeiten und flexibleres Arbeiten. Vergleiche mit den Vorgängermodellen der Baureihe FA haben gezeigt, dass bei vielen Werkstücken auf der MV1200R nach einem Schruppschnitt bereits ein oder zwei Schlichtschnitte ausreichen, um die geforderte hohe Oberflächengüte zu erreichen. Gegenüber dem bisherigen Fertigungsablauf bedeutet das häufig bis zu 30 Prozent Zeiteinsparung.

 

Komfortabel, sparsam und wirtschaftlich

 

Die Integration der neuen Drahterodiermaschine MV1200R gelang bei Mikalor problemlos. Wie Montaner hervorhebt, stimmen die grundsätzlichen Bedienfunktionen der neuen Generation mit denen der bisherigen Maschinen und Steuerungen überein. Der vormals schon hohe Bedienkomfort wurde weiter verbessert. Somit konnte das Fachpersonal ohne weiteres Training unverzüglich mit der MV1200R produktiv arbeiten. Bei Mikalor werden die zu fertigenden Werkstücke anhand der Bauteile auf einem 3D-CAD-System konstruiert, mit MasterCAM die NC-Programme zum Drahterodieren generiert und über ein DNC-Netzwerk an die Maschinen übermittelt. Die Programmierer arbeiten zugleich auch als Einrichter und Bediener der Drahterodiermaschinen. So verfügen sie über umfassendes Know-how in der Technologie. Mit ihrem fundierten Fachwissen können sie die Technologieparameter und die Bearbeitung optimieren. Diese Kenntnisse bringen sie immer wieder in NC-Programme ein.

 

Seit über 25 Jahren schätzen die Stanzwerkzeugbauer bei Mikalor die folgerichtige Weiterentwicklung der Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric.
Seit über 25 Jahren schätzen die Stanzwerkzeugbauer bei Mikalor die folgerichtige Weiterentwicklung der Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric.

 

Neben dem problemlosen Wechsel zur neuen Maschinengeneration zeigte sich nach wenigen Wochen ein weiterer Vorteil der MV1200R: Sie geht sehr sparsam mit Draht um. Montaner hebt hervor: „Verglichen mit der FA-Baureihe benötigt die MV1200R nur etwa die Hälfte an Draht.“ Bei der üblichen Bearbeitungsdauer von drei bis fünf Stunden für ein Werkstück steht ein Wechsel der 10-kg-Drahtrolle auf der MV1200R erst nach etwa 40 Stunden an. Zum wirtschaftlichen Betrieb trägt der wesentlich verringerte Verbrauch an Filtern und Harz zur Wasseraufbereitung bei.

 

Hohe Verfügbarkeit, kompetenter Service

 

Ein entscheidendes Kriterium, sich immer wieder für Mitsubishi Electric zu entscheiden, ist für Montaner die hohe Verfügbarkeit der Maschinen. Dazu tragen zum einen die verlängerten Wartungsintervalle aufgrund des niedrigeren Verbrauchs an Filtereinsätzen, Ionentauscherharz und Draht bei. Zum anderen sorgt nach Ansicht Montaners die hohe Qualität bei Mitsubishi Electric für minimale Stillstandszeiten. Mit Qualität meint er nicht nur die Maschinen selbst, sondern auch den kompetenten und rasch verfügbaren Service. Sein regionaler Ansprechpartner ist die in St. Cugat del Vallès, also ganz in der Nähe, beheimatete Maschinenhandelsgesellschaft MATEC. „Die dortigen Mitarbeiter verfügen über weitreichende Fachkenntnisse. Sie sind mit ihrem Know-how stets auf dem aktuellen Stand. Sie können uns kurzfristig qualifiziert beraten und bei Bedarf unsere Mitarbeiter trainieren“, fasst Montaner seine Erfahrungen mit dem Service zusammen. Diese rundum sehr gute Zusammenarbeit mit Mitsubishi Electric hat ihn auch dazu veranlasst, eine Senkerodiermaschine EA28V Advance zu beschaffen. Sie ist mit einem automatischen Elektrodenwechsler ausgestattet. Dieser Maschine bescheinigt Montaner die gleichen herausragenden Vorteile wie den Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric: zuverlässig, genau, schnell und äußerst komfortabel zu bedienen. Speziell die Bedienung, die mit vergleichbaren Grafiken und Dialogen am Bildschirm der Steuerung arbeitet, beeinflusste die Entscheidung zugunsten von Mitsubishi Electric. „Beim Senkerodieren profitieren wir ebenso wie beim Drahterodieren vom hohen Programmier- und Bedienkomfort der ausgereiften Steuerungstechnologie von Mitsubishi Electric“, ergänzt Montaner. Somit können die Werkzeugbauer bei Mikalor ihr Fachwissen problemlos auch beim Senkerodieren anwenden, um flexibel und produktiv hochwertige Bauteile für Stanzwerkzeuge zu fertigen.

 

www.mikalor.com




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