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Siebe und Filter ganz schön auf Draht


Die Filtersiebe der Karl Küfner KG werden auf jede Kundenanforderung speziell zugeschnitten. Die Individualität beginnt schon im Werkzeugbau.

Ausgabe 02 // 2011

Siebe und Filter ganz schön auf Draht

Karl Küfner KG

 

Bereits seit der Gründung 1951 gehört die Herstellung von Webeblättern zum Kerngeschäft der Karl Küfner KG. Kurze Zeit später wurde das Produkt­spektrum um Filtersiebe ergänzt, die in den unterschiedlichsten Branchen – von der KFZ-Technik über den Maschinenbau bis hin zur Medizintechnik – Anwendung finden. Das Unternehmen aus Albstadt hat an beiden Kom­petenzfeldern bis heute festgehalten und sein Know-how in der Entwicklung, Konstruktion sowie Fertigung individueller Lösungen kontinuierlich ausgebaut – ein Erfahrungsschatz, von dem weltweit über 500 Kunden profitieren. Mit einer extrem hohen Ferti­gungstiefe garantiert Küfner, dass diese Erfahrung im eigenen Haus bleibt. Bestes Beispiel dafür ist der Werkzeug- und Sondermaschinenbau, wo die Sieb- und Filter-Experten auf moderne Drahterodiertechnik von Mitsubishi Electric setzen.



Webeblätter auf der einen Seite, Filtersiebe auf der anderen – die Karl Küfner KG vereint zwei Produktgruppen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Auf den zweiten Blick sieht es anders aus: Die Webeblätter werden in der Fertigung von Metallgeweben eingesetzt, die wiederum eine Basis für hochwertige Filtersiebe darstellen. Küfner weiß also sehr genau, worauf es in der Siebtechnik ankommt und hat sich über die Jahre zu einem der Technologieführer in diesem Markt entwickelt. So sind beispielsweise die kunst­stoffumspritzten Siebe und Filter mit Metallgewebe der Albstädter konkurrenzlos.

 

Ganzheitliche Kundenbetreuung im Mittelpunkt

 

Überall dort, wo Filter und Siebe für flüssige und gasförmige Medien notwendig sind, können Hersteller auf die kundenspezifischen Lösungen der Karl Küfner KG zurückgreifen. Damit ist es eine fast logische Konsequenz, dass das Unternehmen mit seinen Produkten in sehr vielen Branchen längst Fuß gefasst hat und seine breite Aufstellung weiterhin ausbauen möchte. „Während niemand weiß, wie sich die Automobilindustrie entwickeln wird, ist das Wachstum in der Medizintechnik unser Garant, künftig unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen arbeiten zu können“, so Henning Oetjen, Leiter Marketing. Dabei spiele es jedoch keine Rolle, aus welcher Branche die Kundenanfragen kommen: „Unsere Produkte sind ausnahmslos individuell auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten und stehen für höchste Qualität.“

 

Dieser von Küfner entwickelte Clip-Filter überzeugt durch Stabilität und Montagefreundlichkeit.
Dieser von Küfner entwickelte Clip-Filter überzeugt durch Stabilität und Montagefreundlichkeit.

 

Küfner steht auch für ganzheitliche Lösungsansätze, denn das Leistungsspektrum geht weit über die Fertigung eines bestimmten Produkts hinaus. „Wir realisieren alle Schritte von der ursprünglichen Idee über erste Probeteile bis hin zum einbaufertigen Filter“, erklärt Henning Oetjen die Arbeitsweise. Dabei stehe man dem Kunden zukünftig so beratend zur Seite, dass auch umliegende Technologien wie zum Beispiel Mess- und Regeltechnik im Bereich der Filter implementiert würden. Dieser Aufwand ist nötig, um dem eigenen Anspruch an Qualität und Kundenorientierung gerecht zu werden. Und er begründet auch das hohe Produktionsvolumen, wie der Marketingleiter weiß: „Ein Auftrag kann bei uns pro Jahr mehr als 10 Millionen Teile umfassen. Wenn gewünscht, übernehmen wir aber auch das Design und Engineering für kleine und mittlere Serien und sorgen anschließend für eine wirtschaftliche Herstellung und den termingerechten Versand der individuell für den Kunden entwickelten Siebe und Filter.“

 

Werkzeugbau mit modernster Drahterosion

 

Der große Kundenstamm in Verbindung mit dem hohen Anspruch an Individualisierung setzt voraus, dass Küfner flexibel reagieren kann. Dementsprechend ausgeprägt ist der Eigenfertigungsanteil. Das wird insbesondere am Werkzeug- und Sondermaschinenbau deutlich, wo alles stimmen muss. Schließlich entstehen hier jene Werkzeuge und Formen, die im weiteren Verlauf des Fertigungsprozesses ausschlaggebend für die Qualität der zahlreichen Produkte sind. „Die Abteilung ist geprägt von immer neuen Herausforderungen“, fasst Henning Oetjen das Tagesgeschäft der Mitarbeiter im Werkzeug- und Sondermaschinenbau kurz zusammen.

 

Die hohe Fertigungstiefe bei Küfner lässt es er­ahnen: Auch im Werkzeugbau überlässt man nichts dem Zufall und greift auf alle erdenklichen Fertigungstechnologien zurück, die je nach Anforde­rung ihre Stärken ausspielen. So auch die Drahterosion, wenn es um hochgenaue Bauteile mit erstklassiger Oberflächengüte geht. Mitsubishi Electric ist hier seit 2007 der bevorzugte Partner. Die Gründe für den Kauf der FA20-S waren damals vielfältig. „Zunächst wird eine Maschineninvestition immer wirtschaftlich überdacht. Mitsubishi konnte an dieser Stelle mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen“, blickt Henning Oetjen auf die Anschaffung zurück.

 

In der Tat verkörpert die FA20-S ein leistungsstarkes Gesamtpaket. Sie erzielt Genauigkeiten von 2–3 µ sowie Oberflächen­güten von 0,2 µ und ar­beitet dabei schnell und zuverlässig. Henning Oetjen sieht hier eine perfekte Basis für den Gesamtprozess: „Die Genauigkeit der Maschine ist für weitere Fertigungsschritte maßgeblich und ihre Zuverlässigkeit eine Grundvoraussetzung für den Arbeitsfluss.“ Lange Laufzeiten sind in der Drahterosion keine Selten­heit. Umso wichtiger ist die Tatsache, dass die FA20-S auch mannlos läuft. Die zuverlässige automatische Drahteinfädelung ist hier eine wichtige Eigenschaft, so wie auch die intuitive Steuerung und Tools zur Überwachung ihren Teil dazu beitragen.

 

Mit Drahtdurchmessern von bis zu 0,1 Millimeter erzielt die FA20-S auch feinste Schnitte und Radien.
Mit Drahtdurchmessern von bis zu 0,1 Millimeter erzielt die FA20-S auch feinste Schnitte und Radien.

 

Die Zuverlässigkeit der Maschine ist außerordentlich hoch. Sollte dennoch einmal eine Störung auftreten, so ist natürlich unmittelbare Hilfe von Mitsubishi Electric gefordert. Küfner zeigt sich hier mehr als zufrieden. „Auf Serviceanfragen wird entweder über die Hotline oder auch mit Hilfe von Technikern vor Ort schnellstens reagiert“, bestätigt Henning Oetjen. Die gute Erfahrung mit Technolo­gie und Service hat dazu geführt, dass Küfner auch in diesem Jahr dem japanischen Hersteller treu geblieben ist und im Bereich der Senk­erosion ebenfalls eine Maschine von Mitsubishi Electric gekauft hat – die EA12-V Advance.

 

Kompetenzen ausweiten

 

Die Weichen für die Zukunft hat Küfner eindeutig gestellt. Sowohl im Werkzeug- und Sonder­maschinenbau als auch in anderen Gliedern der Prozesskette setzt das Unternehmen auf Qualität und Fachkompetenz, um weiterhin Kunden aller Branchen mit erstklassigen und vor allem passgenauen Sieb- und Filter-Lösungen zu überzeugen.

 

www.kuefner.com


Karl Küfner KG

Henning Oetjen

Karl Küfner KG

 

 

 


Bitte beschreiben Sie in einem Satz, was die Karl Küfner KG macht!

 

Oetjen: Wir bieten kundenspezifische Sieb- und Filterlösungen für Gase und Flüssigkeiten, von der Idee bis zur Serienproduktion.

 

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

 

Oetjen: Mit der Fertigung von Webeblättern.

Was treibt Sie an?

 

Oetjen: Das Ziel Branchenführer mit individuellen Lösungen zu sein.

 

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

 

Oetjen: Wir haben unsere Qualitätsstandards z. B. durch eine automatisierte Bildverarbeitung wesentlich erhöht und können unsere Fertigung extrem gut an die Bedarfe unserer Kunden anpassen.

 

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren?

 

Oetjen: Mess- und Regeltechnik wird in unseren Sieb- und Filterlösungen zunehmend integriert und wir werden uns verstärkt auf Engineering und Design für kundenspezifische Lösungen fokussieren.

 

Was war Ihr bisher größter unternehmerischer Erfolg?

 

Oetjen: Wir sind Technologieführer für hybride Lösungen, also Kunststoff- umspritzte Siebe und Filter mit Metallgewebe.

 

Wie können Sie am besten entspannen?

 

Oetjen: Die Umgebung lädt viele Mitarbeiter zum Mountainbiken und Bergsport ein.

 

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen am meisten?

 

Oetjen: Verlässlichkeit und Genauigkeit.

 



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