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Nur 4 Wochen zum fertigen Produkt


Ob Kleinserien oder größte Stückzahlen – Roming Werkzeugbau bietet dank jahrelanger Erfahrung und moderner Fertigung höchste Qualität.

Ausgabe 02 // 2011

Nur 4 Wochen zum fertigen Produkt

Roming Werkzeugbau

 

Seit Franz Roming vor 85 Jahren die Roming Werkzeugbau GmbH gegründet hat, steht das Rottweiler Unternehmen für Qualität und Zuverlässigkeit im Werkzeugbau. Seit auch der Spritzguss zentrales Thema der Werkzeugbauer ist, tritt Roming als Komplettanbieter­ für Kunden aus der Automobilindustrie und dem Elektronikbereich auf. Diese schätzen an den Spritzgussexperten sowohl die Flexibilität als auch das nötige Gespür für Qualität und Kundennähe. Roming hat kürzlich in eine Drahterodiermaschine von Mitsubishi Electric investiert. Aus gutem Grund, denn diese Fertigungstechnologie nimmt in der Abteilung gut ein Drittel des Arbeitsaufkommens ein.



Wer als Zulieferer im Automobilbereich wettbewerbsfähig bleiben möchte, muss flexibel reagieren können und hochwertige Produkte anbieten. Genau dieses Rezept verwendet auch die Roming Werkzeugbau GmbH seit vielen Jahren. Die Spritzguss- und Werkzeugbau-Experten aus Rottweil begleiten ihre Kunden schon in der Entwicklung eines neuen Produkts, bauen die zugehörigen Werkzeuge und spritzen die Teile sowohl in Kleinserien als auch in Millionen-Stückzahlen. „Unsere Kunden sind diesen umfassenden Service sowie die hohe Qualität nicht nur gewohnt, beides ist heutzutage auch notwendig, um gegen die produktionsstarke Konkurrenz im Ausland bestehen zu können“, bringt Michael Roming, Leiter des Werkzeugbaus, das Tagesgeschäft auf den Punkt.

 

Die Entwicklung oftmals hochkomplexer Spritzgusswerkzeuge ist eine der Kernkompetenzen der Roming Werkzeugbau GmbH.
Die Entwicklung oftmals hochkomplexer Spritzgusswerkzeuge ist eine der Kernkompetenzen der Roming Werkzeugbau GmbH.

 

Roming ist seit rund 50 Jahren im Spritzguss tätig und steht seinen Kunden als entsprechend erfahrener und kompetenter Dienstleister zur Seite. Es ist somit der hohen Qualifikation des Mitarbeiterteams zu verdanken, aber auch leistungsstarken Maschinen im Spritzguss sowie im Werkzeugbau, dass Roming ausschließlich hochwertige Bauteile ausliefert. Karl Roming verweist an dieser Stelle auf den hohen Termindruck: „Abhängig von der Größe des Werkzeugs liefern wir zum Teil binnen vier Wochen ein fertiges Produkt.“ Diese Zeit beinhalte die komplette Entwicklung eines neuen Werkzeugs auf Basis eines 3D-Modells des Endprodukts.

 

Schlüsseltechnologie Drahterodieren

 

Die schnelle Reaktion ist nur möglich, weil Roming auf einen komplett ausgestatteten Werkzeugbau zurückgreifen kann, wo alle erdenklichen Fertigungstechnologien abgedeckt werden. So spielen neben dem HSC-Fräsen, das einst die Arbeit revolutioniert hat, schon lange das Senkerodieren und in den vergangenen Jahren auch verstärkt das Drahterodieren eine bedeutende Rolle. Die jüngste Investition im Werkzeugbau fiel zugunsten des Drahterodierens aus, eine der Schlüsseltechnologien im Werkzeugbau. „Wir haben auch über 5-Achs-Fräsen nachgedacht, aber das Drahterodieren hat für uns derzeit den höheren Stellenwert“, erinnert sich Michael Roming an die Anschaffung. Die Vorteile lägen auf der Hand: „Maßgenauigkeit und die Reproduzierbarkeit im automatisierten Betrieb sind für uns immens wichtig.“

 

Die Wahl fiel 2010 auf eine Drahterodiermaschine von Mitsubishi Electric, die NA1200 Essence. Einerseits habe man im Bereich des Senkerodie­rens bereits gute Erfahrungen mit Mitsubishi Electric gesammelt, andererseits seien die Argumente für dieses Modell überzeugend gewesen: „Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis war ausschlaggebend und Ausstattungsmerkma­le wie der Feinschlichtgenerator und die Dünndraht­tech­nologie entsprechen genau unserem Anforderungsprofil“, fasst Michael Roming die Vortei­le zusammen. Zudem habe die NA1200 Essence etwas größere Abmessungen als die FA10-S Advance, was besser zum Teilespektrum passe.

 

Oben Seit Mai 2011 arbeitet die NA1200 von Mitsubishi Electric im Werkzeugbau von Roming zuverlässig.
Oben Seit Mai 2011 arbeitet die NA1200 von Mitsubishi Electric im Werkzeugbau von Roming zuverlässig.

 

Zwar ist die NA1200 Essence die erste Draht­erodiermaschine von Mitsubishi Electric, jedoch konnten die Mitarbeiter ihre Erfahrung mit den Senkerodiermaschinen direkt umsetzen. Michael Roming bezieht sich hier auf die Steuerung: „Die Bedieneroberfläche ist intuitiv aufgebaut, sodass die Einarbeitungszeiten überschaubar waren.“ In jedem Fall habe sich die Anschaffung schnell bezahlt gemacht, wie der Blick auf die Arbeitsresul­tate zeige. Roming arbeitet mit Toleranzen von nur wenigen µ und die Bearbeitungsperformance konnte gegenüber zuvor eingesetzten Maschinen nahezu verdoppelt werden.

 

Michael Roming spricht auch das Thema Zuverlässigkeit an: „Unsere flexible Arbeitsweise erfordert einen funktionierenden Maschinenpark in allen Abteilungen.“ Die NA1200 Essence habe sich bisher als extrem zuverlässig erwiesen und auch über den Service von Mitsubishi Electric verliert er nur gute Worte. „Der Telefonsupport ist sowohl kompetent als auch gut erreichbar und der Onlineshop ist für uns eine praktische Bezugsquelle von Bedarfsteilen.“

 

Breit aufgestellt in die Zukunft

 

Michael Roming kann nicht genau abschätzen, wie sich die einzelnen Branchen wirklich entwickeln werden, aber er weiß, dass der Bedarf an Elektronikbauteilen zunehmen wird: „Deshalb werden wir weiterhin breit aufgestellt sein und möglichst viele und unterschiedliche Kunden beliefern.“ So könne man konjunkturelle Schwankungen am besten auffangen. Das Wachstum zeichnet sich auch an der Mitarbeiterzahl ab. Derzeit beschäftigt Roming 22 Fachkräfte, eine Zahl, die künftig steigen soll. Hier sichert Roming auch mit einer eigenen Ausbildung das Qualitätsniveau und wirkt dem Nachwuchs­mangel so entgegen. Im Bereich des Drahterodie­rens sei derzeit ein Optimum erreicht, findet Mi­chael Roming: „Die NA1200 Essence ist mindes- tens für die nächsten fünf Jahre eine Referenz, aber wir werden die Technologie natürlich weiter im Auge behalten.“

 

www.roming.com


Michael Roming

Michael Roming
Geschäftsführer
Roming Werkzeugbau GmbH

 

 

 


Bitte beschreiben Sie in einem Satz, was die Roming Werkzeugbau GmbH macht!

 

Roming: Spritzgießen und Werkzeugbau.

 

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

 

Roming: Ich bin seit 1961 hier im Betrieb, habe die klassische Handwerksausbildung als Werkzeugbauer absolviert.

Was treibt Sie an?

 

Roming: Höchste handwerkliche Präzision und die Tatsache, dass wir Lösungen mit verlässlichen Menschen entwickeln.

 

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

 

Roming: HSC-Fräsen hat die größte Veränderung gebracht, ähnlich wie die Einführung des Senkerodierens 1965.

 

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren?

 

Roming: Die wachsende Bedeutung von Elektronik und die Spezialisierung auf Nischenprodukte und Kleinstserien versprechen eine stabile Position.

 

Was war Ihr bisher größter beruflicher Erfolg?

 

Roming: Wir konnten Erfahrung und Wissen über viele Jahre etablieren und bieten mit handwerklichen Tugenden alles aus einem Haus.

 

Wie können Sie am besten entspannen?

 

Roming: Bei der Zucht von schottischen Hochlandrindern in unserem zertifizierten Bio-Betrieb.

 

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei anderen am meisten?

 

Roming: Ehrlichkeit und Verlässlichkeit.

 



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