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Eine Treppe zwischen Werkstatt und Wintergarten.


Entscheidungen treffen, eigenverantwortlich agieren und Spaß an der Arbeit haben – mit dieser positiven Einstellung startete Berthold Ortmann 2018 in die Selbstständigkeit als Lohnfertiger für Erodiertechnik.

Eine Treppe zwischen Werkstatt und Wintergarten.

Erodiertechnik Ortmann

 

Entscheidungen treffen, eigenverantwortlich agieren und Spaß an der Arbeit haben – mit dieser positiven Einstellung startete Berthold Ortmann 2018 in die Selbstständigkeit als Lohnfertiger für Erodiertechnik. Dabei kann er auf mehr als 35 Jahre Berufserfahrung im Erodieren zurückblicken. Er kaufte zwei Maschinen von Mitsubishi Electric, ­obwohl er bisher noch nie mit Erodiertechnik dieses Herstellers gearbeitet hatte.



Den Lebenstraum von der eigenen Firma erfüllte sich Berthold Ortmann erst als „Best-Ager“. Mit 55 Jahren fasste er noch einmal den Mut, den langgehegten Wunsch nach Selbstständigkeit endlich in die Tat umzusetzen. Seit Juni 2018 produziert der gelernte Werkzeugmacher in der geräumigen Garage seines Einfamilienhauses, die er nun zur Werkstatt umgerüstet hat.

 

Wirtschaftlich von Anfang an

Im April 2018 lieferte Mitsubishi Electric pünktlich die Maschinen: eine Drahterodiermaschine MV1200S NewGen und eine Startlochbohrmaschine Start 43Z. Der Allgäuer lacht verschmitzt: „Ich hatte nie in meinen Festanstellungen auf Mitsubishi gearbeitet, aber immer viel Gutes darüber gehört. Natürlich hatte ich mir in der Vorbereitungsphase auch Fabrikate anderer Hersteller angesehen und Angebote verglichen. Aber die Maschinen von Mitsubishi Electric waren im Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar und die Beratung bei der Besichtigung im Technologiezentrum überzeugten mich.“

 

Kontureinsatz für Spritzwerkzeug
Kontureinsatz für Spritzwerkzeug

 

Bertold Ortmann hat sich auf die Fertigung von Werkzeugen spezialisiert, die zum Beispiel in der Automobilzulieferindustrie, in der Spritzgusstechnik und in der Medizintechnik zum Einsatz kommen. Dabei ist Berthold Ortmann auf keine bestimmte Branche festgelegt. Auch Änderungen an Werkzeugen hat er schon ausgeführt. Die Kunden liefern die 3D-CAD-Daten für die Werkzeugform. Berthold Ortmann verantwortet anschließend die Umsetzung des Auftrages mit hoher Kompetenz. Kein Wunder: mit seiner langjährigen Erfahrung als Werkzeugmachermeister und seinem umfangreichen Know-how als Leiter der Erodiertechnik in verschiedenen Unternehmen kann ihn so schnell nichts aus der Ruhe bringen.

 

Berthold Ortmann,
Berthold Ortmann

 


 

Ich habe es keine Sekunde bereut, auf die Drahterodiermaschine MV1200S NewGen von Mitsubishi Electric gesetzt zu haben. Ich bin von dem Gesamtmaschinenkonzept überzeugt.

 

Berthold Ortmann,
Lohnfertiger und Geschäftsführer bei Ortmann Erodiertechnik

 


 

Spaß an der Arbeit

„Mein Alleinstellungsmerkmal ist, dass ich als Einzelunternehmer für Lohnfertigung kurze Entscheidungswege habe und mir meine Arbeitszeit flexibel einteilen kann“, schwärmt Berthold Ortmann. „Eigenverantwortung heißt für mich, auch Freitagnachmittag einen dringenden Auftrag anzunehmen und ihn bis Samstag zu erledigen.“ Damit hat der Allgäuer kein Problem, denn der „Arbeitsweg“ ist der kürzeste, den man sich denken kann: die Werkstatt ist nur eine Treppe weit von seinem Wohnort entfernt. Außerdem weiß er, dass die Anlage von Mitsubishi ­Electric ihren „Job“ zuverlässig macht. „Früher musste ich oft noch einmal am Abend in die Firma fahren und nach dem Rechten sehen, das ist jetzt alles viel entspannter.“ Für ihn ist der Lohn seine Freude an der Arbeit, zudem schätzt er die positiven Rückmeldungen von Stammkunden und natürlich die Flexibilität. „Das Risiko der Selbstständigkeit trage ich gern. Denn dafür bin ich nun mein eigener Chef und habe in meiner Firma die Entscheidungsbefugnis und die Verantwortung – das ist mir besonders wichtig. Es fühlt sich gut an, und ich weiß diese neue Lebensqualität gegenüber einer Festanstellung inzwischen sehr zu schätzen.“

 

Startlochbohrmaschine Start 43Z
Startlochbohrmaschine Start 43Z

 

Kundenstamm aufgebaut mit

Qualität und Service

Seit dem Start im Juni 2018 arbeitet die Ortmann Erodiertechnik regelmäßig für sechs Stammkunden sowie für die gleiche Anzahl von Kunden, mit wiederkehrenden Aufträgen. „Die Stammkundschaft kennt mich und weiß, dass sie ihre Werkzeuge schnell und in exzellenter Qualität erhalten“, so Berthold Ortmann. „Gehen Aufträge am Freitag ein, dann erledige ich bei dringenden Reparaturen die Sache auch bis Samstag oder Montag.“ Manchmal ist sogar noch der Transportservice inklusive. Seit der Gründung hat der Lohnfertiger kontinuierlich mehr Aufträge, und es kommen regelmäßig neue Bestellungen herein. Und das ganze ohne Werbung. Seit seiner Gründung konnte die Firma den geplanten Sollumsatz jeden Monat steigern und das sogar im traditionell etwas ruhigeren Januar. „Ich hätte mir nie träumen lassen, dass es so gut läuft.“

 

www.ortmann-erodiertechnik.de

Berthold ­Ortmann, Lohnfertiger aus dem Allgäu

 

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer eigenen Firma?

Spaß an der Arbeit – das ist mein Ziel. Mit den zwei Maschinen von Mitsubishi Electric habe ich mir eine wirklich solide Grundlage geschaffen. Sie arbeiten zuverlässig und effizient – Maschinen, die auf einem ausgereiften Fertigungskonzept basieren. Der größte Vorteil für mich ist das automatisierte Einfädeln, das zu 99,9% perfekt funktioniert. Das begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Zudem passen hohe Verfügbarkeit, Toleranz und Maßhaltigkeit der Maschinen zu meinem Firmenkonzept und zu den Werkstattbedingungen in meiner Garage.

 

Stimmt es, dass Sie noch nie vorher auf Erodiertechnik von Mitsubishi gearbeitet haben?

Ja, und das obwohl ich bereits vor mehr als 35 Jahren erstmals mit dem Erodieren in Berührung kam. Das war in der Werkzeugmacherlehre. Ich hatte aber im Laufe der Jahre viel Gutes über Mitsubishi Electric gehört. Besonders wichtig finde ich, dass der Maschinennutzer lange Jahre die gleichen Vertriebsmitarbeiter als Ansprechpartner hat, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren auch die Service- und Wartungsdienstleistungen von Mitsubishi Electric, denn da bekomme ich als Einzelkämpfer auch noch Freitagnachmittag Unterstützung.

 

Wie haben Sie sich an die Mitsubishi Electric Maschinen herangetastet?

Nach der Anlieferung besuchte ich eine einwöchige Schulung im Schulungszentrum, die sehr gut organisiert und vorbereitet war. Die Ausbilder lieferten viel theoretischen und praktischen Input und gingen auf zahlreiche Problemstellungen ein. Schnell fand ich mich in der übersichtlichen Bedienung und mit der Steuerung zurecht. Zu Hause benötigte ich eigentlich nur drei Tage, um das Gelernte auszutesten und verschiedene Jobs auszuprobieren. Dann hatte ich den Bogen raus …


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