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Profitabel fertigen mit kreativen Konzepten.


Im Stubaital in Österreich produziert die Gesenkschmiede Stubai KSHB GmbH für eine Vielzahl an Branchen ein breites Spektrum hochwertiger Bauteile aus Stahl und Aluminium.

Profitabel fertigen mit kreativen Konzepten.

Stubai KSHB GmbH

 

Im Stubaital in Österreich produziert die Gesenkschmiede Stubai KSHB GmbH für eine Vielzahl an Branchen ein breites Spektrum hochwertiger Bauteile aus Stahl und Aluminium. Eine große Fertigungstiefe, selbstverantwortliche Mitarbeiter, die Zusammenarbeit in einer genossenschaftlichen Struktur und der eigene Werkzeugbau tragen wesentlich zum Erfolg bei.


Als kompetenter Zulieferbetrieb für Industrie­unternehmen hat sich die Gesenkschmiede Stubai KSHB in Österreich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt. So steigerten die Tiroler ihren Umsatz von knapp 15 Mio Euro im Jahr 2009 auf nunmehr 41 Mio Euro im Jahr 2018. Wie Ernst Dummer, Geschäftsführer in Fulpmes, berichtet, gründet dieser außerordentliche Zuwachs auf einem breiten Fundament. So trägt nach seiner Ansicht beispielsweise die genossenschaftliche Struktur des Unternehmens wesentlich dazu bei, erfolgreich arbeiten zu können. Wie Dummer sagt, unterstützen sich in der Region Tirol mehrere genossenschaftlich organisierte Unternehmen wechselseitig. Sie können ein deutlich breiteres Spektrum an Leistungen anbieten als ein einzelner Betrieb. „Das Angebot eines Komplettpakets an Leistungen aus einer Hand schätzen viele unserer Kunden. Sie haben damit nur einen Ansprechpartner, der sämtliche Detailfragen für sie klärt und ein komplettes Produkt liefert“, sagt Dummer. Derart koordinieren die Schmiede im Stubaital beispielsweise, dass ihre geschmiedeten, thermisch behandelten und spanend bearbeiteten Bauteile bei Partnerbetrieben noch beschichtet oder lackiert werden.

 

Bediener Sandro Dietl
Bediener Sandro Dietl bereitet das Werkstück für die Bearbeitung vor.

 

Als weiteren Grund, in einer sehr kostenträchtigen Region mitten in Europa wettbewerbsfähig produzieren zu können, nennt Ernst Dummer die speziellen Strukturen in seinem Betrieb. Das betrifft zum einen die betriebswirtschaftliche Beurteilung, zum anderen die Zusammenarbeit mit den Beschäftigten. „Als Teil einer Genossenschaft geht es uns nicht um eine maximale Dividende. Wir sehen unsere Aufgabe darin, unsere Betriebe und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig zu erhalten und zu entwickeln.“ Einhergehend haben die Tiroler in den zurückliegenden Jahren ihre internen Abläufe optimiert. Sie haben kurze Informationswege in Verbindung mit schlanken Strukturen verwirklicht. Somit können sie sehr flexibel arbeiten und kurzfristig auf wechselnde Auftragssituationen reagieren.

 

Von großer Fertigungstiefe profitieren

Zudem verfügen die Stubaitaler Schmiede über eine sehr große Fertigungstiefe. Sie können die geschmiedeten Werkstücke thermisch behandeln, zum Beispiel normal­glühen und härten. Darüber hinaus bearbeiten sie die Bauteile durch Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen und Entgraten. Auch eine Montage zu einbaufertigen Baugruppen verwirklichen die Zulieferer im Stubaital in Abstimmung mit ihren Auftraggebern. Dafür verfügen sie über einen internen Werkzeug- und Betriebsmittelbau. Wie Ernst Dummer stolz berichtet, sieht er in dieser Konstellation seinen Betrieb auch überregional als herausragend positioniert. Stubai KSHB sei die Gesenkschmiede mit der größten Fertigungstiefe, berücksichtigt man die großen Abmessungen der hier hergestellten Bauteile. Das sorge zudem für eine hohe Flexibilität. „Flexibilität schätzen unsere Kunden ganz besonders. Bei uns bekommen sie innerhalb kürzester Lieferzeiten und zuverlässig auch kleinere Serien an ­einbaufertigen Bauteilen.“

 

Ernst Dummer und Sandro Dietl
V.l.n.r. Ernst Dummer und Sandro Dietl

 


 

Die Drahterodiermaschine kann völlig bedienerlos in Abend- und Nachtschichten produzieren. Das bedeutet auch für unser Personal eine erhebliche Erleichterung, denn sie müssen nicht mehrschichtig arbeiten.

 

Ernst Dummer,
Geschäftsführer bei Stubai KSHB GmbH

 


Kompetente, selbstverantwortliche Fachkräfte

Um eine derartige Unternehmensstrategie zu verwirklichen, profitiert Ernst Dummer von seinem besonderen Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Er vertraut stets auf deren Kompetenz in deren jeweiligem Arbeitsbereich. Wie er sagt, vermeidet er direkte Anweisungen, sondern vergibt Aufträge in die Arbeitsbereiche. „Freiräume und Verantwortlichkeit schaffen ein Selbstvertrauen, auf dem die Mitarbeiter optimale Entscheidungen für ihren Arbeitsbereich und das Unternehmen treffen. Wir haben damit beste Erfahrungen“, fügt er an. Ganz besonders gilt dies für den internen Werkzeug- und Vorrichtungsbau. Dort fertigen die Fachkräfte vor allem Stanz- und Schneidwerkzeuge. Diese dienen überwiegend dazu, Schmiedegrate von den Werkstücken zu trennen. Darüber hinaus konzipiert und verwirklicht der Werkzeug- und Vorrichtungsbau in Fulpmes komplexe Anlagen, um Bauteile automatisiert zu fertigen. Das betrifft zum einen spezielle Anlagen zum Transportieren, Einlegen und Entnehmen von Schmiedestücken, zum anderen auch vollständig automatisierte Roboterzellen. Mit letzteren automatisiert die Gesenkschmiede unter anderem, Werkstücke in Dreh- und Fräsmaschinen sowie in Reinigungs- und Messtationen einzulegen und zu entnehmen. Damit verwirklicht sie in einigen Fertigungsbereichen eine komplett automatisierte, bedienerlose Fertigung. Ernst Dummer sagt dazu: „Bei uns geht es darum, die Maschinen möglichst lange Zeit ohne Personal produktiv arbeiten zu lassen. Deshalb automatisieren wir zahlreiche Teilbereiche unserer Fertigung.“

 

MV2400S NewGen bewährt sich im Werkzeug- und Vorrichtungsbau

Im Stubaital gelingt das vor allem aufgrund der hohen Kompetenz der Mitarbeiter im Werkzeug- und ­Vorrichtungsbau. Auch sie arbeiten weitgehend eigenverantwortlich. Gefordert, ihre Kapazität zu erweitern und die Prozesssicherheit zu erhöhen, entschieden sich die Mitarbeiter um Sandro Dietl, in eine Drahterodiermaschine MV2400S NewGen von Mitsubishi Electric zu investieren. Diese Drahterodiermaschine bietet den für größere Stanzwerkzeuge ausreichend dimensionierten Arbeitsbereich. Als besonders vorteilhaft und auschlaggebend für die Entscheidung zugunsten der Maschine von Mitsubishi Electric bezeichnet Sandro Dietl die herausragende technische Beratung und den Service des Herstellers und seines Regionalvertreters Büll & Strunz. Bei Bedarf ist auch der telefonische Service direkt beim Hersteller zuverlässig und schnell erreichbar. Dort spricht man stets mit qualifiziertem Servicepersonal und erhält fachlich fundierte Informationen, wie Sandro Dietl berichtet. Wie er weiter ausführt, ist das Drahterodieren insbesondere für den Stanzwerkzeugbau in der Gesenkschmiede unverzichtbar. „Allerdings müssen die Drahterodiermaschinen bei uns besonders zuverlässig und prozesssicher arbeiten. Nur so können wir die Maschinen in bedienerlosen Schichten arbeiten lassen. Das benötigen wir, um flexibel und schnell die Vielzahl der in unserem Betrieb benötigten Stanzwerkzeuge und Vorrichtungen herzustellen und nachzuarbeiten“, fügt er an. Er bestätigt, dass die im Januar 2019 beschaffte MV2400S ­NewGen nach den ersten Erfahrungen rundum zuverlässig arbeitet. Wesentlich trägt dazu die besonders sichere automatische Drahteinfädelung bei. Die MV2400S ­NewGen im Werkzeug- und Vorrichtungsbau der Gesenkschmiede ist zudem mit einer zusätzlichen Drahtstation (20 kg) für lang andauernden produktiven Betrieb ausgestattet.

 

Kontrolle übers Smartphone

Besonders stolz zeigt Sandro Dietl mit seinen Mitarbeitern die Option mcAnywhere Control. Mit ihr können die Fachkräfte das gesamte Bedienterminal anhand einer APP auf ihrem Smartphone ­darstellen und nutzen. „Das erhöht nochmals die Flexibilität beim Bedienen und Überwachen der Drahterodiermaschine MV2400S NewGen.

 

Kontrolle übers Smartphone
Mit der Fernwartungs-APP „mcAnywhere Control“ hat der Bediener jederzeit ortsunabhängig den Überblick über die gesamte Maschine.

 

Wir können unabhängig von unserem aktuellen Aufenthaltsort rasch und einfach Maschinen- und Prozessparameter kontrollieren und bei Bedarf korrigieren“, fügt Sandro Dietl an. Ernst Dummer ergänzt: „So vermeiden wir unnötige Stillstände. Zudem kann die Drahterodiermaschine völlig bedienerlos in Abend- und Nachtschichten produzieren. Das bedeutet auch für unser Personal eine erhebliche Erleichterung, denn sie müssen nicht mehrschichtig arbeiten.“ Derart arbeitet die MV2400S NewGen monatlich mehr als 300 Stunden produktiv, also täglich etwa 12 Stunden, obwohl das Personal im Werkzeug- und Vorrichtungsbau nur einschichtig tätig ist. Damit trägt sie wesentlich dazu bei, dass die Gesenkschmiede im Stubaital an einem eigentlich kostenintensiven Produktionsstandort mitten in Europa gegen einen scharfen weltweiten Wettbewerb bestehen kann.


www.stubai.com


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