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Genau, genauer, am genauesten. Mehr geht nicht.


Es ist wieder der Klassiker: Zwei jungen Männern kommt plötzlich die Idee von der Selbstständigkeit. Sie entrümpeln eine angemietete Halle von Unmengen an Schrott, kaufen zwei optische Profilschleifmaschinen und starten mit großem Schuldenberg am 1. April 1984 als Lohnfertiger von Formstählen für die Kugellagerindustrie.

Genau, genauer, am genauesten. Mehr geht nicht.

TROB Präzisionsfertigung Tröstler & Oberbauer GmbH

 

Es ist wieder der Klassiker: Zwei jungen Männern kommt plötzlich die Idee von der Selbstständigkeit. Sie entrümpeln eine angemietete Halle von Unmengen an Schrott, kaufen zwei optische Profilschleifmaschinen und starten mit großem Schuldenberg am 1. April 1984 als Lohnfertiger von Formstählen für die Kugellagerindustrie.



Der Firmenname war schnell gefunden. Kurz und prägnant entschieden sich Johann Tröstler und Leonhard Oberbauer für TROB und begannen die ersten Schritte einer erfolgreichen Firmenentwicklung in Winden a. Aign. Drei Jahre später kauften die Gründer ein Gelände im benachbarten Rohrbach an der Ilm und errichteten ihr Firmengebäude. Ein kleiner Ort, der nicht unbedingt im Touristen-Fokus steht und dennoch zum Superlativ der Freunde des grünen Goldes gehört. Die Kulturlandschaft drumherum ist mit dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt der Inbegriff traditioneller Braukunst – die Hallertau.

 

Die Belegschaft der Firma TROB.
Die Belegschaft der Firma TROB.

 

Diese Jahrhunderte vom Hopfen geprägte Landwirtschaft war der ursprüngliche Start für Johann Tröstler. Die Eltern lebten von ihrem Bauernhof und hofften auf die Nachfolge ihres Sohnes. Der allerdings hatte mehr Interesse für Technik, ging tagsüber arbeiten und half nach Feierabend im elterlichen Hopfenanbaubetrieb. Mit Hochachtung erinnert sich Johann Tröstler an seinen Vater: „Er verstand die Welt nicht mehr und gab mir trotzdem eine finanzielle Unterstützung für meinen Start in die Selbstständigkeit.“ Heute ist Tröstler alleiniger TROB- Geschäftsführer. Leonhard Oberbauer ging 2009 in den Ruhestand und blieb bis zu seinem frühen Tod 2012 dem Unternehmen treu.

 

Präzisionsbauteile für den ­Sondermaschinenbau
Präzisionsbauteile für den Sondermaschinenbau

 

„Wir lieben die Herausforderung“

Mit einem zusätzlichen Anbau wurde die Produktionsfläche inzwischen auf rund 2000 Quadratmeter für 35 Maschinen zum Schleifen, Fräsen, Drehen und Erodieren erweitert. Die heute 50 Mitarbeiter starke Mannschaft, dazu gehören im Jahresschnitt drei Azubis, haben das Unternehmen zum Spezialisten für Präzisionsbauteile mit kleinen Stückzahlen und vielfach Losgröße 1 gemacht. Die Referenzliste der Kunden liest sich wie das Who‘s who der Branchen – von der Medizintechnik über die Elektro-, Automobil- und Flugzeugindustrie, dem Maschinenbau bis zur Raumfahrt. Kurzum, TROB ist dort wo Präzisionsbauteile- und werkzeuge – in der Regel sind es Verschleißteile – in Maschinen, Anlagen und Geräten eine wichtige Funktion übernehmen. „Von Anfang an hatten wir das Ziel, mit unseren Produkten eine Liga zu belegen, in der nicht viele Wettbewerber mitspielen und genau darauf waren unsere Investitionen ausgerichtet“, erklärt Johann Tröstler seine Strategie mit Stolz.

 

Johannes Tröstler
Johannes Tröstler – Ing.(B.Eng.)

 


 

Wenn wir investieren, tauschen wir uns vorher meist mit unseren Kunden aus. Da bekommt man die besten praxisnahen Tipps und Erfahrungen.

 

Johannes Tröstler – Ing.(B.Eng.)

 


 

Seit drei Jahren arbeitet Sohn Johannes, ein studierter Maschinenbauingenieur, an der Seite des Vaters. Beide bestätigen großes Vertrauen zueinander und Johannes Tröstler hat sich das Motto seines Vaters „Wir lieben die Herausforderung“ auch auf die eigene Fahne geschrieben: „Mitunter haben wir Kundenanforderungen, die unsere Mitarbeiter für kaum machbar halten. Dann kommt unser Spruch, denn erst wenn‘s knifflig wird, wird‘s interessant.“ Ihr Kerngeschäft – so sehen es beide – seien hochgenaue und schwierig zu produzierende Teile. Genau deshalb sei nach wie vor das Ziel, eine hohen Fertigungstiefe von mindestens 95 % im Auge zu behalten, denn „nur so können wir für unsere Qualität bürgen und die Kundenwünsche nach immer komplexer werdenden Produkten mit kompliziertem Innenleben erfüllen.“ Verarbeitet werden Hartmetall, Stahl, Nichteisenmetalle, Keramik und Kunststoff. Im Durchschnitt laufen 800 verschiedene Teile für zirka 300 Kunden – meist Stammkundschaft – über die Maschinen.

 

„Mit der Neuen findet der Draht exakt seinen Anschluss“

Zur hohen Fertigungstiefe gehören seit 1986 das Senkerodieren, etwas später auch das Drahterodieren. Zur erst kürzlichen Investition in zwei Maschinen untermauert Johann ­Tröstler seine Entscheidung: „Wenn man komplizierte Teile mit Anspruch auf höchste Präzision und Oberflächenqualität fertigen will, ist das Drahterodieren ein Muss, sonst funktioniert es nicht.“ Über Kundenempfehlungen und eigens gefahrene Tests rückten 2017 die zwei Mitsubishi Electric Hochgenauigkeitsmaschinen MP1200 und MP2400 in den Fokus. Der Auslöser für die Entscheidung war letztendlich der verschleißfreie Tubular-Direktantrieb und vor allem die neue Technologie der Drahteinfädelung für mehr Effizienz im mannlosen Betrieb. Bei einem Drahtriss fädelt die Maschine den Draht im Schneidspalt kurz vor der „Problemzone“ wieder ein und arbeitet weiter. Früher musste in solchen Fällen der Draht häufiger manuell eingefädelt werden – und bei einem Drahtriss am Wochenende oder in der Nacht blieb die Maschine stehen, bis der Maschinenbediener das Problem gelöst hat.

 

„Genauigkeit von einem Mikrometer ist schon höchster Anspruch“

Der Genauigkeitsbereich der Maschinen liegt bei plusminus einem Mikrometer. Wenn die gewünschten Toleranzen noch kleiner werden, nennt Johann Tröstler das auch schon mal „Angsttoleranzen“ denn „dann kann das eigentlich niemand mehr wirklich nachweisen. Darüber sprechen wir mit den Kunden, denn Offenheit und Ehrlichkeit ist das A und O.“

 


 

Für eine erfolgreiche Arbeit braucht man hochgenaue Maschinen und flexible und motivierte Leute. Und das alles haben wir.

 

Johann Tröstler,
Geschäftsführer bei TROB Präzisionsfertigung

 


 

Neuester Maschinenzugang der Firma TROB: Die Drahterodiermaschine MP2400 der Firma Mitsubishi Electric
Neuester Maschinenzugang der Firma TROB: Die Drahterodiermaschine MP2400 der Firma Mitsubishi Electric

 

„Vision ist, dass heutige Erfahrungen später auf Knopfdruck funktionieren“

TROB-Kunden kommen zu 75 % aus Deutschland, der Rest vorwiegend aus dem europäischen Ausland und ein paar aus USA, China und Indien. Stolz sind die beiden Unternehmer darauf, dass vor allem die Mundpropaganda ihren Kundenstamm erweitert und betonen immer wieder: „Das haben wir unserer sehr gut ausgebildeten und motivierten Mannschaft zu verdanken. Ohne sie wären wir nicht so weit gekommen.“ Augenzwinkernd schiebt Johann Tröstler nach: „Mal sehen, wann ich aufhören darf, schließlich werde ich auch schon 64.“ Vom Sohn kommt ein klarer Konter, das der Vater auch gern hört: „Er hat versprochen, dass er erst geht, wenn ich ihn nicht mehr brauche – aber ich glaub schon, dass ich noch Bedarf habe.“

 

www.trob.de


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