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Kombination von Fräs- und Erodiertechnik bringt viele Vorteile.


Innovative Technik, gut ausgebildete Mitarbeiter und eine klare, zukunftsgewandte Unternehmensstrategie

sind die Eckpfeiler, auf denen Wolfgang Stammberger sein 1995 gegründetes Unternehmen aufgebaut hat.

Kombination von Fräs- und Erodiertechnik bringt viele Vorteile.

Stammberger Werkzeugbau GmbH

 

Innovative Technik, gut ausgebildete Mitarbeiter und eine klare, zukunftsgewandte Unternehmensstrategie sind die Eckpfeiler, auf denen Wolfgang Stammberger sein 1995 gegründetes Unternehmen aufgebaut hat. Der gelernte Werkzeugbaumeister analysierte die Marktsituation vor der Gründung genau. „In den 1990er Jahren war in der deutschen Industrie die Meinung verbreitet, der Standort ­Deutschland sei zu teuer. Arbeitsintensive Branchen wie der Werkzeugbau hätten hier keine Zukunft,“ erinnert sich Stammberger. „Wenn man gesehen hat, wie in manchen Großunternehmen gearbeitet wurde, war diese Einschätzung nachvollziehbar. So konnte man auf Dauer nicht wettbewerbsfähig fertigen.“



 

Für Wolfgang Stammberger war der Standort Deutschland mit modernen Maschinen und ei­ner entsprechenden Arbeitsorganisation aber sehr wohl zukunftsfähig. Heute, gut 20 Jahre nach der Gründung der Stammberger Werkzeugbau GmbH, muss man anerkennend feststellen: Seine Analyse und die daraus gezo­genen Konsequenzen waren genau richtig.

 

Mittlerweile zeigt sich in der ganzen Branche, dass man gut in Deutschland produzieren kann. Die meisten Firmen haben ihre Hausaufgaben gemacht. „Im Zuge der Digitalisierung, Stich­wort Industrie 4.0, wird der Standort Deutsch­land gewinnen und noch einmal einen Schub bekommen,“ meint Stammberger. „Im Bereich der Frästechnik haben wir bereits einiges um­gesetzt, aber es ist da noch viel Luft nach oben. Da muss sich die Produktivität noch einmal erhöhen, denn der Kostendruck ist
nicht zu leugnen.“

 

Alle Leistungen aus einer Hand
Mit seiner Entscheidung, ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum einzuführen, setzte sich Stammberger in der Region technologisch mit an die Spitze. „Diese Technologie schlug ein“, berichtet Stammberger, „und der Maschinen­park wuchs schnell, bis sechs CNC-Bear­beitungszentren in der Halle standen.“

 

Die meisten Kunden sind Formenbauer und Spritzereien in der Region, die unter anderem für die Automobilindustrie große Teile fertigen. Für sie stellt Stammberger Komponenten für Werkzeuge her, repariert wenn nötig oder er­gänzt und verändert Werkzeuge. „Wir decken das gesamte Programm eines Lohnfertigers ab“, beschreibt der Unternehmer das An­gebots­spektrum. Im Normalfall läuft die Pro­duktion im Zweischichtbetrieb von Montag
bis Freitag. Hinzu kommen die mannlosen Schichten, in denen immer drei bis fünf Maschinen laufen.

 

Erodier- und Frästechnik: Zwei Technologien die sich bei Stammberger optimal ergänzen.
Erodier- und Frästechnik: Zwei Technologien die sich bei Stammberger optimal ergänzen.

 

Um die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmens zu sichern, ist für Stammberger wichtig, mehr mannlose Zeiten zu generieren. Der erste Knack­punkt ist für ihn hierbei die Prozess­sicherheit. „Am Anfang haben wir uns auf das Fräsen konzentriert,“ erläutert Stammberger. „Später haben wir dann auch in die Erodier­technik investiert, um den Kunden die Leist­ungen aus einer Hand zu bieten. Viele Kunden wünschen, dass die komplette Fertigung in unserem Unternehmen stattfindet. Wir haben einige Kunden, die akzeptieren keine externen Leistungen. Es geht ihnen dabei um Qualität, Termintreue und Know-how.

 

Schließlich vertrauen uns die Kunden ihr Know-how an. Aus diesem Grund gibt es in allen Be­reichen der Produktion ein Fotografier- und Handyverbot.“ Ausnahmsweise durften wir dennoch ein paar Bilder machen ...

 


 

Schneiden oder Fräsen?

 

Wann schneiden und wann fräsen, diese Frage stellt sich den Werkzeugmachern jeden Tag aufs Neue. Für Wolfgang ­Stammberger spielen dabei folgende Überlegungen eine Rolle: Mit welchem Verfahren erreiche ich die geforderte Qualität? Und welche Bearbeitung ist wirt­schaftlicher? Für einen solchen Kurzcheck nennt Stammberger drei Kriterien:

 

1. Beim Drahterodieren braucht man eine durchgehende Kontur.

 

2. Ab einer bestimmten Materialhöhe ist das Schneiden einfach günstiger.

 

3. Die zur Verfügung stehenden Maschinenkapazitäten gilt es zu berücksichtigen.

 


 

 

 

 

Erodier- und Frästechnik: Zwei Technologien die sich bei Stammberger optimal ergänzen.

 

Wir sind in unserem Bereich auf jeden Fall erfolgreicher, wenn wir verschiedene Technologien beherrschen und sie dann ausgewählt oder in Kombination einsetzen.

 

Wolfgang Stammberger,
Geschäftsführer bei Stammberger Werkzeugbau GmbH

 


 

Erodiertechnik neu eingeführt

Nach der Anschaffung der ersten Erodier­maschine hat Stammberger die Vorteile der flexiblen Bearbeitung im eigenen Haus ent­deckt. Eine Kombination von Fräs- und Erodier­technik bringt oft Qualitäts- und Kosten­vorteile. „Es gibt Werkstücke, die kann man besser schneiden. Natürlich gilt das auch umgekehrt. Meistens gibt es nicht nur eine richtige Be­arbeitungsstrategie. Wir sind in unserem Be­reich auf jeden Fall erfolgreicher, wenn wir verschiedene Technologien be­herrschen und sie dann ausgewählt oder in Kombination einsetzen,“ erklärt der Chef.

 

Bei der Einführung der Erodiermaschinen ist das Team um Wolfgang Stammberger ins kalte Wasser gesprungen. Man hatte keinerlei prak­tische Erfahrung mit dem Erodieren. Sie haben sich die Technologie genau angesehen und die Maschinenprogrammierung intensiv studiert. Für das Drahterodieren braucht man ein wenig mehr technologisches Know-how, dafür ist die Programmierung nicht so komplex wie die eines 5-Achs-Bearbeitungszentrums. „Daher stand für uns fest,“ so Stammberger, „wenn man 5-achsig fräsen kann, sollte man die Erodiertechnik auch in den Griff bekommen.“

 

Systematisch Know-how aufgebaut

Um Erfahrungen allen Mitarbeitern schnell zu­gänglich zu machen, wurden von Beginn an alle Arbeiten mit sämtlichen Parametern akri­bisch protokolliert, bewertet und danach ausge­wertet. „Man braucht für diese Form der Ein­führung schon kompetente Mitarbeiter und auch eine gute Hotline wie die von Mitsubishi Electric. Sie ist enorm wichtig. Dort können die Mitarbeiter sich mit den Spezia­listen austau­schen und auch den einen oder anderen Tipp holen. Und nach einiger Zeit kennt das Team dann seine Maschine,“ erzählt Stammberger nicht ohne Stolz.

 

Im Vorfeld der Investitionsentscheidung hat sich ­Stammberger den Markt genau an­gesehen. Wichtig bei der Wahl waren neben den technischen Daten das Preis-Leistungs-Verhältnis und eine Steuerungstechnik, die zum Maschinenpark passt. Bei jeder Kaufent­scheidung spielt die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle. „Vor dem Kauf haben wir Daten von Referenzkunden verglichen und gegen­übergestellt,“ erklärt Stammberger. „Wir schneiden normalerweise mit dem Standard-Messingdraht. Beide Mitsubishi-Maschinen sind darauf gut abgestimmt und liefern sehr gute Ergebnisse. Wir sind sehr zufrieden mit den Mitsubishi-Anlagen“.

 

Charlie hat einen Riecher für die Genauigkeit.
Charlie hat einen Riecher für die Genauigkeit.

 

Prozesssicherheit ist zentral

Ein Vorteil der Erodiertechnik ist deren Prozess­sicherheit. Ist der Job gut programmiert und aufgespannt, dann läuft er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch über viele Stunden und Tage erfolgreich durch. Selbst ein Draht­bruch bereitet keine Probleme, wenn man Maschinen mit automatischer Drahteinfädelung im Einsatz hat. „Unsere 5-Achs-Maschinen,“ erklärt Stammberger, „laufen bei dem gleichen Job kürzer, sind in der Programmierung aber wesentlich aufwendiger. Hinzu kommt die Vielzahl von Werkzeugen, die während der Bearbeitung Schwierigkeiten machen können.“

 

Die erste Drahterodiermaschine bei Stammberger war eine MV4800S von Mitsubishi Electric. „Als Einstiegsmaschine schon ungewöhnlich,“ weiß Stammberger, „aber sie musste zu unserem Bearbeitungs­programm passen. Wir arbeiten unter anderem für Spritzgießer in der Region und bieten Fräs­bearbeitung für Werkstücke bis fünf Tonnen und 2000 mal 1800 Millimeter an. In dieser Bearbeitungsklasse wollten wir auch das ­Draht­schneiden im Angebot haben. Dabei war klar, ein Großteil der Werkstücke könnte auch auf einer kleineren Maschine laufen. Aber schon nach gut einem Jahr zeigte sich, dass wir die anfallenden Arbeiten nicht mehr mit einer Maschine erledigen konnten. Seitdem steht eine zweite Mitsubishi, eine MV1200S, in unserer Produktion.“

 


 

Schwerpunkte

 

Formenbau

„Als Zulieferer für den Formenbau haben wir uns auf die Fertigung komplexer Formeinsätze, Schieber, Schräg-Profilauswerfer und sonstiger Komponenten spezialisiert.“

 

Maschinenbau

„Dank CAM, Mehrseitenbearbeitung und Messtechnik haben wir Passungen, Form- und Lagetoleranzen im Griff. Die Teile werden nach Datensatz und Zeichnung vermessen und mit Protokoll ausgeliefert.“

 

Prototypen

„Im Bereich Prototyping fräsen wir Erstmuster, Vorserien und Serienteile – exakt nach 3D-Daten. Für die immer komplexer werdenden Teile werden ausnahmslos 5-Achs-Zentren eingesetzt. Nur so ist es möglich, Konstruktion bis ins Detail abzubilden. Form- und Lage­toleranzen, Achsabstände, Winkel, Flächenform ... es gibt (fast) immer eine Lösung.“

 


 

Prototyping und Automatisierung der Fertigung

„Heute fertigen wir für die Entwicklungs­abteilungen großer Unternehmen Erstmuster in Kunststoff, Alu und Stahl sowie Kleinserien“, erläutert Stammberger. „Für den Werkzeug- und Formenbau stellen wir alle Komponenten her, in erster Linie Fassonteile, und spezielle Finishing-Arbeiten.“

 

In der Zukunft soll der Bereich Prototyping einen breiteren Raum einnehmen.
In der Zukunft soll der Bereich Prototyping einen breiteren Raum einnehmen.

 

Zukünftig plant das Unternehmen, stärker in den Bereich Prototyping zu gehen. Dort sieht Stammberger einen interessanten Markt, in dem das Unternehmen seine Stärken hat.
„Die Teile sind relativ komplex und wir können unsere Kompetenzen gut ausspielen,“ schätzt Stammberger die Situation ein. Dabei will er seine Basis, den Werkzeug- und Formenbau, nicht vernachlässigen. „Wir planen auch den Bereich der Serienfertigung zu forcieren, so­dass wir größere Stückzahlen liefern können. Mit einem neuen Bearbeitungszentrum gehen wir einen ersten Schritt in Richtung Auto­matisierung der Fertigung,“ ergänzt der Unternehmer.

 


 

Leistungsbereiche

 

• CNC Fräsen – 5 Achsen

• CNC Fräsen Großteile bis 5 t – ­5 Achsen

• Drahterodieren bis 1200 x 1000 mm

• Senkerodieren bis 1200 x 900 mm

• Zeiss Messtechnik

• Schleifen von Kleinteilen

 


 

 

 

 

www.stammberger-wzb.de




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