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Gelebte Innovation. Visionäres in Bestform.


Seit fast 30 Jahren ist Kegelmann Technik einer der ersten Ansprechpartner für Prototypen und Kleinserien –
und dem Markt immer ein Stück voraus. Das Erfolgsrezept: Das Nutzen brandneuer und unterschiedlicher
Technologien zum Vorteil des Kunden.

Gelebte Innovation. Visionäres in Bestform.

Kegelmann Technik GmbH

 

Seit fast 30 Jahren ist Kegelmann Technik einer der ersten Ansprechpartner für Prototypen und Kleinserien – und dem Markt immer ein Stück voraus. Das Erfolgsrezept: Das Nutzen brandneuer und unterschiedlicher Technologien zum Vorteil des Kunden.



Wer sich mit der Zukunft der maschinellen Fertigung vertraut machen möchte, kann dies knapp 30 Kilometer von Frankfurt entfernt tun. Hier, im Ort Rodgau-­Jügesheim, hat die Kegelmann Technik GmbH ihren Sitz. Prototypen und Kleinserien sind das Spezialgebiet der Hessen, die Auftraggeber sind Automobilhersteller und deren Zulieferer, Maschinenbauer oder auch Firmen im Bereich Medizintechnik. Doch neben deren Vertretern geben sich bei Kegelmann Technik auch Abordnungen von Industrieverbänden und Wirtschaftsvereinigungen die Klinke in die Hand, und Politiker sind ebenfalls immer wieder mal gern zu Gast, zuletzt der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein. Alle wollen sie das Gleiche: wissen, wie die Produktion von Morgen aussieht.

 

3D-Druck-Verfahren
Der 3D-Druck war gerade geboren, da wusste Stephan Kegelmann schon, dass der Technik die Zukunft gehört.

 

Denn während anderswo noch darüber geredet wird, wie sich Strategien, Lösungen und Technologien hinter den Schlagworten Industrie 4.0 und Additive Manufacturing sinnvoll nutzen lassen, sind sie bei Kegelmann Technik längst adaptiert und integriert. „Wenn sie erkennen, dass mit neuen Technologien oder Verfahren die Probleme der Kunden besser zu lösen sind als mit dem, was bisher ist, dann müssen sie handeln“, formuliert Geschäftsführer Stephan ­Kegelmann sein Credo, dem er seit nun fast drei Jahrzehnten folgt. Und das könne auch bedeuten, das Unternehmen komplett neu aufzustellen. Aus diesem Grund steht in den Hallen heute neben den modernsten 3D-Druck-Anlagen mit der MV2400R von Mitsubishi Electric auch eine Drahterodiermaschine der Extraklasse. „Wir waren dem Markt immer schon ein Stück voraus“, sagt Stephan Kegelmann.

 

Intuitiv bedienbar
Nur eine kurze Einweisung per Telefon benötigte Werkzeugmacher Marius Kayser, dann konnte er mit der neuen Maschine loslegen.

 

Dinosaurier des 3D-Drucks

 

Wer mit Stephan Kegelmann in die Zukunft reisen möchte, muss zunächst mit in die Vergangenheit, in das Jahr 1989. Als einer der ersten in Europa kaufte Stephan Kegelmann damals eine Anlage für die Stereolithografie. Schichtweise lassen sich mit ihr Bauteile aus Kunststoff erstellen, die Maschine ist sozusagen der Urvater aller 3D-Drucker. Stephan Kegelmann, gelernter Modell- und Formenbauer und frisch diplomierter Maschinenbauingenieur, erkennt gleich das Potenzial der revolutionär neuen Technologie. „Bis dahin wurden Modelle auf Papier gezeichnet und dann dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, Fertigungsanlagen mit den Daten zu füttern. CAD/CAM war damals noch weitgehend unbekannt, und selbst wenn Firmen es kannten, wollte kaum jemand darin investieren. Hier kam plötzlich ein System, das auf Basis eines am Computer erstellten Modells ein Werkstück erstellt. Mir war schnell klar: Das ist die Zukunft“, erinnert sich Stephan Kegelmann. Der Kauf der Anlage war der Urknall für die Kegelmann Technik GmbH. Ihr Gründer bot die gesamte Prozesskette an: Design eines Werkstücks mit CAD/CAM, Erstellen des Mastermodells mittels Stereolithografie auf Basis des 3D-Modells, danach Reproduktion per Abformtechnik – fertig ist der Prototyp. „Einige Jahre später hat man für diese Prozesskette den Namen Rapid Prototyping gefunden“, blickt Kegelmann zurück. Kein Wunder also, dass Stephan Kegelmann in der Szene auch „Dinosaurier des 3D-Drucks“ genannt wird.

 

Nur wenige Jahre später, die junge Firma hatte sich gerade etabliert, kündigte sich ein Umbruch an. Das Selective Laser Melting (SLM), bei dem aus einem pulvernen, metallenen Ausgangsstoff ein Bauteil entsteht, sorgte Mitte der 1990er-Jahre für Furore. Mit der Technik schien es möglich, Werkstücke aus Metall quasi über Nacht zu fertigen. „Die Ergebnisse entsprachen nicht annähernd einer brauchbaren Qualität. Der Markt aber bekam suggeriert, es seien in kürzester Zeit Prototypen in Serienmaterial machbar“, blickt Kegelmann zurück. Doch statt abzuwinken, stellte er die Firma neu auf. Er investierte in den Werkzeugbau – zum Rapid Prototyping kam das Rapid Tooling. Er kaufte SLM-Anlagen und dazu Fräse, Drehbank und auch eine Draht­erodiermaschine, um die generativ gefertigten Werkstücke mit konventioneller Technik auf Top-Qualität zu trimmen.

 

on Connected Prototyping zu Connected Manufacturing

 

Zurück im Hier und Jetzt bewertet Stephan Kegelmann die damalige Entscheidung als goldrichtig. „Heute macht der Werkzeugbau etwa die Hälfte unseres Umsatzes aus und es ist der Bereich, der am schnellsten wächst“, bilanziert er. Auf den 3D-Druck entfallen 30 Prozent, auf den Modellbau 20 Prozent. Doch ist jeder Bereich gleich wichtig. „Wir sind nicht auf eine Technologie fixiert. Zwar lassen sich bestimmte Teile heute nicht mehr konventionell herstellen, doch werden wir auch absehbar konventionelle Fertigungstechniken brauchen, denn im Zusammenspiel von generativ und konventionell liegen Potenziale. Die neue Drahterodiermaschine ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein“, erläutert Kegelmann. Die MV2400R steht direkt neben dem Vorgänger, einer FA20-S Advance von ­Mitsubishi Electric. Erst fünf Jahre ist letztere alt, doch sei der Sprung zur neuen Generation enorm. „Für uns ist der größte Pluspunkt der neuen Anlage die automatische ­Drahteinfädelung. Wir arbeiten hoch automatisiert, daher war der weitgehend mannlose Betrieb das entscheidende Kriterium für die Investition“, erläutert Kegelmann. Auch an anderer Stelle ist die Firma mit moderner Technik auf Effizienz getrimmt. In der Fertigung kommen Robotersysteme zum Einsatz, die Produkte sind mit RFID-Chips getaggt, ein Job-Management-System teilt die Zeit der Mitarbeiter optimal ein, die Standardisierung ist auf Spitzenniveau.

 

Drahterodiermaschinen
Trotz generativer Fertigung – das Drahterodieren gehört auch bei Kegelmann Technik mit zur Zukunft.

 

Hohe Effizienz, dazu Schnelligkeit, Qualität auf Top-Niveau sowie flexibles Reagieren – das kontinuierliche Erfüllen dieser Anforderungen war für Kegelmann ­Technik Grundvoraussetzung, um sich fast drei Jahrzehnte in der ersten Liga zu halten. Darüber hinaus aber haben die Hessen noch weit mehr zu bieten. „Die Ansprüche an seriennahe Prototypen sind in den vergangenen 20 Jahren enorm gestiegen. Nahm das Entwickeln neuer Produkte einst fünf bis sieben Jahre in Anspruch, sind es heute je nach Sektor nur noch ein bis drei Jahre. Zugleich hat der Anspruch an die Qualität dramatisch zugenommen. Heute wollen Unternehmen mit unseren Spritzgussteilen den Serienanlauf bedienen“, führt er aus. Um den veränderten Ansprüchen gerecht zu werden und den Kunden weitere Vorteile zu verschaffen, ist bei den Hessen das Know-how aus den Sektoren Konstruktion, Engineering und Produktion eng miteinander verknüpft. Connected Prototyping ist das Schlagwort. Auch in Sachen Technologien haben sich die Hessen kürzlich einmal mehr an die Spitze gesetzt. Im Sommer vergangenen Jahres hat Kegelmann Technik den Maschinenpark um eine moderne Laserschmelzanlage erweitert. Mit ihr produziert das Unternehmen nicht mehr nur Teile in Kleinserien, sondern Serienprodukte in Tausenderzahl – und das in Metall. Aus Connected Prototyping ist in Rodgau Connected Manufacturing geworden. Die Zukunft hat begonnen.

 

www.ktechnik.de




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