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Alternative. Wirtschaftlich produktiv mit MV2400R.


An drei Standorten in Europa, den USA und in Asien produziert die ­HÄRTER Gruppe Stanz- und Spritzgießwerkzeuge, Stanz-, Tiefzieh- und Kunststoffteile sowie einbaufertig montierte Baugruppen für Elektronik und Automotive.

Alternative. Wirtschaftlich produktiv mit MV2400R.

HÄRTER Gruppe

 

An drei Standorten in Europa, den USA und in Asien produziert die ­HÄRTER Gruppe Stanz- und Spritzgießwerkzeuge, Stanz-, Tiefzieh- und Kunststoffteile sowie einbaufertig montierte Baugruppen für Elektronik und Automotive. Mit großer Fertigungstiefe – auch im Werkzeugbau – ­sichern die Spezialisten höchste Flexibilität und Qualität. Selbstverständlich gehört dazu auch das Drahterodieren.



«Wir finden immer eine Lösung», beurteilt Rüdiger Gruner die Leistungen des Werkzeugbaus am Stammhaus der HÄRTER Werkzeugbau GmbH in Königsbach-­Stein am Rande des Nordschwarzwalds. Er leitet den Bereich EDM. Gegründet hat das Unternehmen Wolfgang Härter im Jahr 1964. In der zweiten Generation führt heute Martin Härter als Inhaber und Geschäftsführer den Betrieb. Mit der Jahrtausendwende begann eine sehr rasche Entwicklung vom regional orientierten Werkzeugbauer hin zu einem globalisierten Partner für Industrie- und Automotivekunden. Zunächst wurde eine Stanzerei integriert, kurz darauf begannen erste Geschäftsverbindungen in alle Welt. Zudem bot HÄRTER nunmehr auch die Montage von Baugruppen an. Ab dem Jahr 2012 erweiterte der Betrieb seine Produktion auf Metall-Kunststoff-Verbundbauteile. Mit derzeit fünf Produktions­standorten auf drei Kontinenten und 1450 Mitarbeitern gehört HÄRTER inzwischen zu den Global-Playern. Man ist kompetenter Partner insbesondere der Elektronik- und der Automobil­industrie. Das Produktportfolio umfasst Stanz- und Spritzgießwerkzeuge, Stanz- und Ziehteile, aus einem Werkstoffmix aus Metallen und Kunststoffen ­bestehende ­Bauteile sowie ­einbaufertig montierte Baugruppen. HÄRTER sieht sich als Entwicklungs- und Produktionspartner der Elektronik- und der Automotivebranche.

 

MV2400R
Mit der MV2400R produziert HÄRTER wirtschaftlich große Werkzeugplatten sowie kleine Stempel und Matrizen.

 

Bereits in der Konzeption von Elektrik- und Elektronikbaugruppen bringen die Experten von HÄRTER in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Kunden ihr Know-how ein. Das betrifft zum einen das Design und die Werkstoffwahl, zum anderen die Fertigungs- und Montagemöglichkeiten sowie zusätzlich die Logistikkette, um die Bauteile beziehungsweise Baugruppen termingerecht zur Verfügung stellen zu können. Selbstverständlich ist HÄRTER als Partner der Automobil- und Elektronikindustrie nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO TS16949 zertifiziert.

 

Große Fertigungstiefe sichert Qualität

 

Für den Leiter des Bereichs EDM, Rüdiger Gruner, trägt vor allem die hohe Qualität der im Haus konstruierten und gefertigten Werkzeuge zum Erfolg des Unternehmens bei. Jährlich werden über 250 Stanz-, Tiefzieh- und Spritzgießwerkzeuge neu hergestellt. «Durch unsere große Fertigungstiefe verfügen wir über ein umfassendes Know-how in allen relevanten Fertigungsschritten», erläutert Gruner. Dazu gehört neben dem Fräsen und Drehen auch das Erodieren. Wie Gruner ausführt, ist Erodieren im Werkzeugbau nach wie vor unverzichtbar. Er sieht dieses Verfahren sogar als entscheidende Kernkompetenz für den Werkzeugbau. Eine Vielzahl an Geometrien lässt sich nach seiner Einschätzung wirtschaftlich bei den geforderten Genauigkeiten allein durch Erodieren erzeugen. Deshalb verfügt HÄRTER am Stammhaus in Königsbach-Stein über 23 Drahterodiermaschinen, darunter seit April 2014 auch eine MV2400R von Mitsubishi Electric. Programmiert werden die Bauteile an mehreren Arbeitsplätzen eines zentralen CAD/CAM-Systems. Die Fachkräfte in der Werkstatt rufen die NC-Programme über ein Datennetzwerk ab. Im Team ­optimieren sie die Auftrags­durchläufe und die Bearbeitung an den jeweiligen Drahterodiermaschinen. Den gesamten Fertigungsbereich Drahterodieren hat Gruner in die zwei Kategorien ‚Standard‘ und ‚High-Precision‘ gegliedert. In der Standardkategorie werden Stempel, Matrizen und Werkzeugplatten mit Drahtdurchmesser 0,25 mm auf Rauheiten bis Ra 0,3 µm drahterodiert. Hier kommt es auf Produktivität und ­Zuverlässigkeit an. In der anderen Kategorie bearbeiten die Draht­erodiermaschinen mit 0,2 mm bis 0,03 mm Drahtdurchmesser die Bauteile auf höchste Genauigkeit und Oberflächengüte bei Rau­heiten bis hinunter zu Ra 0,07 µm.

 

«Für die seit Jahren bewährten Drahterodiermaschinen nur eines Herstellers suchen wir immer wieder ein ergänzendes Angebot. Bei den Recherchen ist uns Mitsubishi Electric positiv aufgefallen. Deshalb haben wir als Alternative zu den ­bisherigen Maschinen im Jahr 2014 in eine MV2400R investiert», berichtet Gruner.

 

Umfassende Gesamtkompetenz
Vom Engineering über die Konstruktion in die hocheffiziente Produktion: HÄRTER Werkzeugbau verfügt über die umfassende Gesamtkompetenz.

 

Große Bauteile äußerst prozesssicher schneiden

 

Mitsubishi Electric lieferte gewichtige Argumente zugunsten dieser Investition. Die MV2400R bietet einen großen Arbeitsraum. Zudem besticht sie mit einer besonders zuverlässigen Drahteinfädelung. «Speziell im Bereich der Standardbearbeitung, in dem wir Werkzeugplatten und kleine Serien an Stempeln und Matrizen bearbeiten, schafft ein großer Arbeitsraum höhere Produktivität. Diese können wir allerdings nur wirtschaftlich nutzen, wenn die Drahterodiermaschine bedienerlos zuverlässig über viele Stunden arbeitet», führt Gruner aus. Nach nunmehr über zwei Jahren im Werkzeugbau in Königsbach-Stein hat die MV2400R bewiesen, dass sie diese Forderungen vollauf erfüllt.

 

Wie Gruner hinzufügt, hat ihn auch die Wiederholgenauigkeit der MV2400R überzeugt. Beispielsweise sind bis zu 80 mm hohe Stempel zu schneiden. Dabei gewährleistet die Drahterodiermaschine von Mitsubishi Electric +/- 2 µm Konturgenauigkeit. Abhängig von den programmierten Schnittgeschwindigkeiten sorgt sie für die erforderliche ­Oberflächenrauigkeit von Ra 0,3 μm. Zur hohen Genauigkeit trägt der Antrieb mit Tubular-Shaft-Motoren in Kombination mit dem Optical-Drive-System bei. «Mit ihren technischen Daten hat uns die MV2400R beeindruckt. Wir haben somit eine ernstzunehmende Alternative zu den anderen Drahterodiermaschinen gefunden», sagt Gruner. Speziell beeindruckt ist Gruner von der Drahteinfädelung Intelligent AT. Sie arbeitet besonders zuverlässig und, wie Gruner bestätigt, auch bei nicht exakt positioniertem Startloch. Zudem ist ein nur um 0,1 mm gegen den Drahtdurchmesser größeres Bohrloch ausreichend. Völlig automatisch sucht die Maschine das Startloch und fädelt zuverlässig den Draht ein.

 

«Speziell im Bereich der Vorbearbeitung achten wir auf Autonomie der Drahterodiermaschinen. Dazu gehört, dass sie sich einfach einrichten lassen und dann über viele Stunden bedienerlos produzieren. Diese Kriterien erfüllt die MV2400R», berichtet Gruner. Sein spezielles Augenmerk richtet er zudem auf die Verfügbarkeit der Drahterodiermaschinen. Am Standort Königsbach-Stein müssen die Maschinen über mehr als 70 Prozent der Gesamtzeit produktiv arbeiten. Die MV2400R konnte mit großen Zeitintervallen zwischen den Wartungen, niedrigem Verbrauch an Filtermedien und guter Zugänglichkeit für Wartung und Service überzeugen. Das minimiert die Stillstandszeiten. Ebenso trägt die Ergonomie der Maschine zur Verfügbarkeit bei. Der Arbeitsraum ist sehr gut zugänglich, die Vorrichtungen und Werkstücke können in einer ergonomisch günstigen Höhe schnell und komfortabel be- und entladen werden. Wie Gruner betont, fördern diese herausragenden Merkmale die Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Diese bevorzugen Drahterodiermaschinen, die sich einfach und problemlos bedienen und warten lassen, um möglichst kontinuierlich ohne Störungen und Unterbrechungen fertigen zu können. Gruner fügt hinzu, dass die hohe Zuverlässigkeit und der autonome Betrieb der MV2400R vor allem bei der kurzfristigen Produktion von Einzelteilen und Ersatzteilen vorteilhaft sind.

 

«Wir können uns rundum auf die Draht­erodiermaschine von ­Mitsubishi Electric verlassen. Das sorgt für eine hohe Flexibilität, die wir für kurzfristige Aufträge unbedingt ­benötigen», fügt er an. Als ­be­sonders vorteilhaft bezeichnet er den Kollisionsschutz in allen Achsen. Sollte die Drahtführung wegen eines ­Aufspann- oder ­Programmierfehlers mit einem ­Werkstück oder einer Vorrichtung kollidieren, unterbricht die Steuerung ­unverzüglich die Verfahrbewegungen. Das vermeidet Schäden an der Maschine. Die MV2400R kann somit bedenkenlos in der dritten, bedienerlosen Schicht eingesetzt werden. Die ­Mitarbeiter können sich darauf verlassen, dass sie die programmierten und gerüsteten Werk­stücke über Nacht komplett fertigt. Unterstützt wird diese Zuverlässigkeit für eine über mehrere Stunden dauernde Produktion mit einer Drahtstation für 20 kg schwere Drahtrollen.

 

Rüdiger Gruner (l.) und Michael Dunkhase
Rüdiger Gruner (l.) und Michael Dunkhase beim Werkzeugbauer HÄRTER in Königsbach-Stein

 

Wirtschaftlichkeit präferiert

 

Wirtschaftlichkeit präferiert Ehemals hatten sich Gruner und seine Erodierspezialisten bei der Investition in Drahterodiertechno­logie nahezu ausschließlich an Maximalforderungen hinsichtlich der Ausstattung und der Funktionalität orientiert. Wie Gruner ausführt, ist das in einer von zunehmend härterem Wettbewerb geprägten Situation nur bedingt sinnvoll. «Man muss nicht zwingend ein Luxusauto fahren, um pünktlich zur Arbeit zu kommen», erläutert er seine aktuelle Sicht bei anstehenden Investitionen. Er wird künftig eher darauf achten, dass Kosten und Forderungen in der jeweiligen Situation in Einklang stehen. Wie er sagt, war unter diesem Aspekt das Beschaffen der MV2400R ein erster richtiger Schritt. «Sämtliche im Standardbereich zu schneidenden Geometrien bewältigt die MV2400R bei den geforderten Genauigkeiten. Sie lässt sich einfach einrichten und bedienen. Zudem arbeitet sie mit unbeschichtetem Draht. Damit fertigt sie bis zu 30 Prozent kostengünstiger als die anderen, mit sehr hochwertigem Engineering ausgeführten Drahterodiermaschinen.“

 

„Die Draht­erodiermaschine von Mitsubishi Electric hat sich nach unseren bisherigen Erfahrungen mit ihrer Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit als äußerst zweckmäßige Alternative zu den bekannten und bewährten Maschinen anderer Hersteller erwiesen», fasst Gruner zusammen. Ein Update der Software ermöglicht, noch ­produktiver und ­wirtschaftlicher zu arbeiten. Jetzt können ­wesentlich einfacher mehrere Werkstücke bei ­Mehrfachaufspannung in einem Ablauf gefertigt werden. Somit können die Werkzeugbauer bei HÄRTER Werkzeugbau in Königsbach-Stein den Vorteil höchster Zuverlässigkeit der MV2400R beim Arbeiten in bedienerlosen Nachtschichten voll umfänglich nutzen.

 

www.haerter.com




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