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Vertrauen ist gut – Referenzen sind besser.


Präzision und Innovation – darauf beruht der Erfolg der 1990 in ­Dresden gegründeten XENON Automatisierungstechnik GmbH. Weltweit genießen die kundenspezifischen Anlagen zur Montage und Prüfung mechatronischer Systeme einen ausgezeichneten Ruf. Heute zählt das inhabergeführte Unternehmen zu den führenden Anbietern von komplexen, schlüsselfertigen Automationsanlagen.

Ausgabe 01 // 2015

Vertrauen ist gut – Referenzen sind besser.

XENON Automatisierungstechnik GmbH

 

Präzision und Innovation – darauf beruht der Erfolg der 1990 in ­Dresden gegründeten XENON Automatisierungstechnik GmbH. Weltweit genießen die kundenspezifischen Anlagen zur Montage und Prüfung mechatronischer Systeme einen ausgezeichneten Ruf. Heute zählt das inhabergeführte Unternehmen zu den führenden Anbietern von komplexen, schlüsselfertigen Automationsanlagen.



„Der Start“, erinnert sich Produktionsleiter René ­Pätzold noch sehr genau, „war ein Sprung ins Ungewisse. Als Ausgründung des Rationalisierungsmittelbaus von Robotron-Messelektronik durch Management-Buy-out nahm 1990 ein Team von elf Mitarbeitern die Arbeit in dem neuen Unternehmen auf.“ Recht schnell gelang es dem jungen Team unter der Leitung von Dr. Reißmann senior, erste Aufträge nach Dresden zu holen. „Allerdings“, fügt Pätzold mit einem Lächeln an, „waren wir zu der Zeit räumlich noch nicht optimal aufgestellt. Unsere Endmontage hatte zwar die geeignete Größe, verfügte aber nicht über die für den Abtransport der Anlagen geeigneten Lkw-Ladeeinrichtungen.“ Letztendlich war es für das Dresdener Start-up-Unternehmen aber kein Problem, geeignete Räume zu finden. Heute, nach fast 25 Jahren stetigen Wachstums und über 1.200 ausgelieferten Anlagen, zählt XENON zu den führenden Anbietern von komplexen, schlüsselfertigen Automationsanlagen zur Montage und Prüfung mechatronischer Systeme. Rund 180 Mitarbeiter, zur Hälfte Hoch- und Fachschulabsolventen, forschen, entwickeln und fertigen für das Unternehmen. Als unabhängiger Systemintegrator beherrscht XENON eine Vielzahl von Fertigungstechnologien und hat durch die langjährige Zusammenarbeit mit seinen Kunden umfangreiche Erfahrungen über technologische Prozesse und Verfahren gesammelt.

 

XENONs eigene Teilefertigung
Aufgrund der positiven Erfahrungen mit den Lieferanten hat das XENON seine Teilefertigung seit dem Jahr 2004 nicht wesentlich erweitert.

 

„Unser Ziel ist es“, erläutert Pätzold, „äußerst zuverlässige Automatisierungsanlagen zu bauen, mit denen unsere Kunden ihre Produktion optimieren können und die einen hocheffizienten und kostengünstigen Betrieb gewährleisten.“ Firmenstrategie ist es, die Kernkompetenzen in der automatisierten Elektronik- und Mechatronikfertigung zu vertiefen und bewusst Synergien zwischen den Branchen Automotive und Elektronik sowie Photovoltaik und Medizintechnik zu nutzen. Technologisch immer auf dem neuesten Stand Als Hightech-Anlagenbauer hat XENON hohe Anfor­derungen an Entwicklung, Programmierung und Fertigung. „Wir haben nicht den Anspruch,“ erläutert der Produktionsleiter, „alle notwendigen Teile und Komponenten in Eigenregie herzustellen. Wir haben zuverlässige Partner, mit denen wir eng zusammenarbeiten, auf deren Kompetenz und spezielle Fertigungstechnologien wir vertrauen.“ Nicht zuletzt aufgrund der positiven Erfahrungen mit den Lieferanten hat das Unternehmen seine eigene Teilefertigung seit der Gründung nicht wesentlich erweitert. XENON ist es wichtig, fertigungstechnologisch immer auf dem aktuellsten Stand und damit zugleich auf Augenhöhe mit den Lieferanten zu sein. „Als Technologieunternehmen haben wir den Anspruch, die relevanten Fertigungsverfahren im Hause zu beherrschen. Aus diesem Grund haben wir vor einigen Jahren einen 5-Achs-CNC-Fräsautomaten installiert, uns eingehend mit der speziellen Technologie des Hartfräsens beschäftigt und 2013 eine NA1200-Drahterodiermaschine von Mitsubishi Electric in Betrieb genommen“, erklärt Pätzold. Vom Aufbau der Erodiertechnik versprach sich XENON außerdem eine Stärkung von Forschung und Entwicklung sowie eine schnelle Ersatzteilversorgung der Kunden.

 

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten unterliegen in jedem Unternehmen hohen Sicherheitsstandards, die man am besten im eigenen Haus gewährleisten kann. Hier geht es unter anderem darum, spezielle Kombinationsteile herzustellen, neue Materialien zu testen oder Genauigkeitsklassen für die Produktion festzulegen. „Unsere Konstrukteure und Techniker möchten immer alle Teile so genau wie möglich fertigen,“ scherzt Pätzold. „Um unsere Stellung am Markt zu behaupten und auszubauen, müssen wir aber auch die Kosten im Blick behalten und immer so genau wie nötig fertigen.“

 

Ersatzteile in kurzer Zeit bereitstellen

Der Servicebereich, der für die schnelle Versorgung der Kunden mit Ersatzteilen verantwortlich ist, liefert ein weiteres gewichtiges Argument dafür, in ­moderne Fertigungstechnologie zu investieren. Da XENON individuelle Anlagen produziert, sind alle Bauteile und Komponenten Unikate. Trotzdem erwarten die Kunden eine Ersatzteilversorgung, die genau so perfekt funktioniert wie die Anlagen. Für den Service von XENON heißt es dann, die geforderten Teile innerhalb kürzester Zeit neu zu fertigen bzw. neu extern fertigen zu lassen. „Auch wenn unsere externen Partner bei der schnellen Ersatzteilbeschaffung mit uns an einem Strang ziehen, ist es manchmal schwierig, die vom Kunden benötigten Teile in der gewünschten Zeit bereitzustellen,“ weiß Pätzold aus Erfahrung, „und hier erwarten wir von der neuen Erodiermaschine von Mitsubishi Electric eine deutliche Entlastung, da wir unmittelbaren Zugriff auf sie haben und alleine unsere Fertigungsprioritäten festlegen können.“ Die Entscheidung, die Teilefertigung in einen Neubau zusammen mit dem Einkauf anzusiedeln sowie die eigene Teilefertigung maschinell und personell zu verstärken, fiel 2012.

 

Entscheidung für die Drahterodiertechnik

Bei XENON gehen jeder Investitionsentscheidung intensive interne und externe Beratungen voraus. Bei der Erweiterung ihrer eigenen Fertigungskompetenzen suchte das Dresdener Unternehmen den kompetenten Rat der Handelsvertretung Richter und Hennig, die sowohl im Bereich der Funkenerosion als auch des HSC-Fräsens auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Dabei galt es, die Frage zu klären, welche Technologien für XENON in den nächsten Jahren notwendig sind, um ein Stück zusätzliche Sicherheit zu erlangen und auch mit den Partnern technologisch auf Augenhöhe zu sein. Xenon entschied sich für die Drahterodiertechnik. Um aus dem umfassenden Angebot an Drahterodiermaschinen die „richtige“ für das eigene Unternehmen zu wählen, reichte dem XENON-Team allerdings nicht der Blick in die Hochglanzbroschüren der Hersteller oder der Besuch einer Messe.

 

Neben den Maschinendaten waren den Entscheidern wichtig:

  • gute Referenzen
  • eine gute Qualität der Maschinen
  • ein schneller, funktionierender Service
  • eine verlässliche, transparente Folgekostenermittlung
  • eine perspektivische Kostenabschätzung von Service und Tauschteilen

 

„Wir vertrauen natürlich den Aussagen der Maschinenhersteller,“ versichert Produktionsleiter Pätzold, „vergleichen diese Auskünfte aber mit denen, die wir von den Referenzunternehmen bekommen. In diesen Gesprächen merkt man schnell, ob die Aussagen der Vertreter der Maschinenhersteller am Bedarf des Kunden oder am Vertriebsergebnis orientiert sind und wie offen mit den Themen umgegangen wird.“ Nicht unterschätzt werden bei XENON aber auch die weichen Kriterien wie die Zusammenarbeit mit dem Maschinenhersteller in ungeplanten Situationen.

 

Reichlich Innovationen

Direkte Vergleiche mehrerer konkurrierender Maschinen nach dem Prinzip der Verbrauchertests wären auch bei Maschinen wünschenswert, scheitern in der Regel aber an den Kosten. Eine der von XENON besuchten Referenzfirmen, die AWEBA Werkzeugbau GmbH Aue mit über 20 Erodiermaschinen verschiedener Hersteller, bot bei der Entscheidungsfindung ihre Unterstützung an. AWEBA-Produktionsleiter Thomas Schlemmbach hatte für den eigenen Produktionsbereich bereits im Jahr 2011 die für XENON interessanten Erodiermaschinen genauer unter die Lupe genommen und die Ergebnisse der Wettbewerbsmaschinen mit denen einer Mitsubishi Electric NA2400 verglichen. Im Vordergrund standen neben der Schneiddauer die Maßhaltigkeit und die Oberflächengüte der gefertigten Werkstücke. Es war von Vorteil, dass Schlemmbach ganz unvoreingenommen in diese Testreihe einsteigen konnte, da die AWEBA bis dahin keine Erodiermaschinen von ­Mitsubishi Electric eingesetzt hatte.

 

XENON erodiert Werkstücke mit hoher Präzision in vielfältigen Formen.
XENON erodiert Werkstücke mit hoher Präzision in vielfältigen Formen.

 

Für XENON besonders erfreulich: Mitsubishi Electric ging nicht nur im qualitativen Vergleich der Maschinen als „Testsieger“ hervor, Mitsubishi Electric überzeugte auch mit dem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. „Wir haben ein komplettes System von Mitsubishi Electric gekauft“, erklärt Pätzold, „bestehend aus Drahterodiermaschine, Startlochbohrmaschine und CAM-System. Alles passt zusammen und beim Paketkauf hatten wir einen preislichen Vorteil. Im Dezember 2013 haben wir den Betrieb mit der NA1200 aufgenommen und nach einem Jahr kann ich feststellen: Die Entscheidung war richtig.“ Im Neubau der Teilefertigung hat XENON in der Klimazone neben der NA1200 von Mitsubishi Electric bereits Platz für eine weitere Erodiermaschine eingeplant.

 

www.xenon-dresden.de




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