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Strukturwandel als Chance genutzt.


Im Werkzeugbau setzt Mirko Trentzsch immer auf Qualität. „Als kleines Unternehmen haben wir uns bisher auf die Region ­Dresden konzentriert und hier unsere Kunden gewonnen“, berichtet Geschäftsführer Trentzsch nicht ohne Stolz. Präzision, Termintreue und Flexibilität sind die Werte, auf die das Unternehmen seit über 20 Jahren erfolgreich setzt.

Ausgabe 01 // 2015

Strukturwandel als Chance genutzt.

Werkzeugbau Trentzsch GmbH

 

Im Werkzeugbau setzt Mirko Trentzsch immer auf Qualität. „Als kleines Unternehmen haben wir uns bisher auf die Region ­Dresden konzentriert und hier unsere Kunden gewonnen“, berichtet Geschäftsführer Trentzsch nicht ohne Stolz. Präzision, Termintreue und Flexibilität sind die Werte, auf die das Unternehmen seit über 20 Jahren erfolgreich setzt. Mit seinem modernen Maschinenpark und qualifizierten Mitarbeitern ist der Mittelständler bestens aufgestellt, um die Industrie mit perfekten Werkzeugen zu beliefern.



Als Siegfried Hillig 1991 den Grundstein für sein Unter­nehmen „Drahterosion Werkzeugbau“ in Radeburg legte, wusste er, welchen Weg er einschlagen und welche Zielgruppen er für sich gewinnen wollte. Einerseits waren die Rahmenbedingungen für eine Neugründung durch den Zusammenbruch traditioneller Märkte, die Währungsunion und die übrigen Faktoren der Wieder­vereinigung nicht optimal, andererseits bietet jeder Strukturwandel auch gute Chancen für Neuanfänge. Als erfahrener Werkzeugmacher wusste Hillig genau, was im Werkzeugbau wichtig war und worauf die Kunden Wert legten: Qualität, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Mit gebrauchten, aber präzise arbeitenden Maschinen vom VEB Elektromat ging das Unternehmen am 9.12.1991 an den Start. Heute steht Hillig nicht mehr an den Maschinen, sondern ist ausschließlich beratend tätig. Bereits 2010 hat er die Verantwortung im Betrieb an seinen Enkel Mirko Trentzsch übergeben, der das Unternehmen 2014 in die Werkzeugbau Trentzsch GmbH umwandelte. Für Trentzsch gehört zum Werkzeugbau deutlich mehr als die Fertigung von präzisen, genau den Zeichnungen oder Daten entsprechenden Werkzeugen. Fräsen, Schleifen, Erodieren sind Standards im Werkzeugbau, die die Wettbewerber auch beherrschen.

 

Mirko Trentzsch
„Mit unserem Qualitätsanspruch haben wir bisher alle Kunden überzeugt,“ erklärt Mirko Trentzsch

 

„Wir holen unsere Kunden da ab, wo sie stehen“, betont Trentzsch, „wenn jemand mit einem Muster kommt, erhält er sein passendes Werkzeug ebenso wie ein Kunde, der mit einer optimierten Fertigteilzeichnung zu uns kommt. Und wenn dringend ein Ersatzteil benötigt wird, fertigen wir das innerhalb weniger Stunden.“ Dass die Nachfolge innerhalb der Familie gelang, hat dem Unternehmen einen großen Entwicklungsschub gegeben, der unter anderem in umfassenden Investitionen und Neueinstellungen sichtbar geworden ist. So erweiterte Trentzsch den Fräsbereich mit zwei Maschinen von Hurco, einer VMX-1-CNC-Fräsmaschine und einer 5-Achs-CNC-Fräsmaschine VMX 30 Ui, die Schleiftechnik mit einer Kent-KGS-63-Schleifmaschine und die Erodiertechnik mit einer FA10-S Advance von Mitsubishi Electric. „Die neuen Maschinen brauchten einfach Platz“, so Trentzsch. „Den ersten Spatenstich für unsere neue Halle in der Brockhausstraße konnten wir dann 2013 feiern.“ Im selben Jahr ergänzte Trentzsch den Erodierbereich mit zwei neuen Maschinen von Mitsubishi ­Electric, einer MV2400R und einer Startlochbohrmaschine ED-24.

 

Individuelle Lösungen für die Kunden

„Unser Unternehmen steht auf zwei Säulen, dem klassischen Werkzeugbau und der Lohnfertigung“, erklärt Geschäftsführer Trentzsch. Gerade die komplette Erstellung von Werkzeugen von der Konstruktion bis zum fertigen Produkt ist ihm wichtig. Hier kann Trentzsch seine Kompetenz einbringen, kann optimieren und den gesamten Prozess bis zur Auslieferung steuern. Dabei kommen die Kunden mit sehr unterschiedlichen Vorgaben. Manche bringen einfach ihr Produktmuster vorbei und möchten dafür dann das passende Werkzeug. „Für uns kein Problem“, so der Experte. „Wir beraten die Kunden, vermessen das Muster und klären alle produktionstechnischen Fragen. Dann optimieren wir die Konstruktion, fertigen die Zeichnungen an und machen uns an die Umsetzung. Bisher haben wir immer eine gute Lösung gefunden, mit der der Kunde voll und ganz zufrieden war.“ Allerdings kommen die meisten Aufträge bereits mit einer kompletten Fertigteilzeichnung oder als 3-D-Modell ins Haus. Das zweite Standbein ist die Lohnfertigung. Hier unterstützt Trentzsch die Werkzeugbaukollegen mit der gesamten CNC-Maschinenpalette. Dabei haben sich die Radeburger spezielles Know-how beim Flachschleifen von Aluminium und Edelstählen erworben, bei Materialien, die nicht magnetisch sind und eine extra Spanntechnik erfordern. „Wir lassen uns im Team immer eine passende Lösung einfallen, da sind wir sehr kreativ“, berichtet Unternehmer Trentzsch. „Die Kunden waren bisher immer zufrieden. Als Standard bieten wir eine Oberflächengüte bis 0,5 µRa. Perfektere Oberflächen können wir unseren Kunden auch liefern, allerdings steigt dann der Bearbeitungsaufwand.“

 

Schneller und kompetenter Service

Drahterodieren gehörte seit der Gründung des Unterneh­mens zu den wichtigen Bearbeitungsformen. „Allerdings verursachten die Maschinen immer wieder einige Probleme und der Service entsprach nicht dem, was wir brauchten und erwarteten. Bei telefonischen Nachfragen gab es lange Wartezeiten und die technischen Klärungen waren nicht immer zielführend“, erzählt Trentzsch. Bei der Neuanschaffung suchte er daher nach einer Alternative. Die Mitarbeiter der Handelsvertretung Richter und Hennig machten Trentzsch auf die Erodiermaschinen von Mitsubishi Electric aufmerksam. „Wir haben dann die Mitsubishi Electric-Erodiermaschinen genau geprüft, sie mit anderen Anbietern verglichen und sie uns auch in der Fertigung bei Kollegen angesehen“, erinnert sich der Unternehmer. Schließlich überzeugte die Mitsubishi Electric FA10-S Advance und fand 2009 den Weg nach Radeburg. Gut vier Jahre später folgte eine MV2400R samt Startlochbohrmaschine ED-24, beide ebenfalls von Mitsubishi Electric. „Nach dem Wechsel zur FA10 mussten wir uns an eine Reihe von Änderungen gewöhnen und einige Male bei Mitsubishi Electric nachfragen. Da das System sehr gut abgestimmt ist und wir von Mitsubishi Electric umfassend unterstützt worden sind, verlief die Umstellung recht unproblematisch. Besonders von dem sehr schnellen Service sind wir begeistert“, schwärmt ­Trentzsch. „Viele Fragen können wir telefonisch klären, wir haben immer einen kompetenten Ansprechpartner. Und wenn der Spezialist einmal nicht unmittelbar greifbar ist, bekommen wir innerhalb kürzester Zeit einen Rückruf und die gewünschte Unterstützung – auch am Wochenende.“

 

Das System Mitsubishi Electric ­funktioniert ­reibungslos

Aufgrund der Erfahrungen mit der FA10 verlief die Ein­arbeitung in das System der neuen MV2400R einfach und schnell. Hinzu kommt noch die technologische Weiterentwicklung der neuen Maschinengeneration. Die MV überzeugte sofort, denn sie bietet ein Höchstmaß an Funktionalität und deutlich kürzere Durchlaufzeiten als das Vorgängermodell, was zu niedrigeren Stückkosten führt. Dank der neuen Generatortechnologie sind auch der Energie- und der Drahtverbrauch merklich geringer.

 

Trentzsch steht für präzise, ausgefeilte Technik und exzellente Qualität
Trentzsch steht für präzise, ausgefeilte Technik und exzellente Qualität

 

Die neue MV-Serie von Mitsubishi Electric markiert, bei kleinem Budget, den Einstieg in die Highend-Klasse der Drahterodiermaschinen. Geschäftsführer Trentzsch ist außerdem die klar verbesserte Schnittqualität wichtig. Mussten sie mit der FA10 viermal schneiden, um die gewünschte Oberflächengüte zu erzielen, benötigt die MV für die gleiche Qualität drei Durchgänge – eine Zeitersparnis von 25 Prozent. Ein Punkt, der im Unternehmen sehr positiv bewertet wird, ist der Drahtverbrauch. Im unmittelbaren Vergleich zur FA10 verbraucht die MV rund 10 bis 15 Prozent weniger Draht. Benötigt eine FA10 bei Standardaufträgen in 30 Betriebsstunden eine Drahtrolle, so läuft die MV 33 bis 35 Stunden mit einer Drahtrolle. „Unsere alten Erodiermaschinen fädelten nicht automatisch ein“, erklärt Trentzsch. „Mit der neuen MV2400R haben wir jetzt ein System, das nachts und am Wochenende automatisch und völlig reibungslos läuft. Wir haben uns bereits zahlreiche Vorrichtungen gebaut, um mehrere Aufträge für die Nacht bzw. das Wochenende aufzuspannen.“ Trentzsch kommt zu folgendem Fazit: „Die Erfahrungen mit Mitsubishi Electric sind in jedem Fall positiv. Der Service funktioniert zu unserer vollsten Zufriedenheit und die Maschinen arbeiten sehr effizient, sodass wir den Markt mit Qualität und einem guten Preisleistungsverhältnis überzeugen können.“

 

www.trentzsch-hillig.de




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