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Produktiv und sparsam. Drahterodiermaschine MV2400R schafft für zwei.


Damit ein Lohnfertiger wettbewerbsfähig bleibt, muss er fortlaufend Prozesse verbessern, flexibler und kostengünstiger arbeiten. Frédéric Lorentz im französischen Esbly, Inhaber und Geschäftsführer des gleichnamigen Fertigungsbetriebs, richtet deshalb seinen Blick auf zukunftsorientierte Technologien.

Ausgabe 01 // 2015

Produktiv und sparsam. Drahterodiermaschine MV2400R schafft für zwei.

Lorentz

 

Damit ein Lohnfertiger wettbewerbsfähig bleibt, muss er fortlaufend Prozesse verbessern, flexibler und kostengünstiger arbeiten. Frédéric Lorentz im französischen Esbly, Inhaber und Geschäftsführer des gleichnamigen Fertigungsbetriebs, richtet deshalb seinen Blick auf zukunftsorientierte Technologien. Lesen Sie, wie er mit der Drahterodiermaschine MV2400R durch Zuverlässigkeit Flexibilität und Produktivität erhöht und dabei Energie spart.



Frédéric Lorentz schaut gern in die Zukunft. Gefragt, worauf er in seiner bisherigen Laufbahn besonders stolz ist, antwortet er mit einem zuversichtlichen Lächeln: „Die wirklich herausragenden Erkenntnisse und Erfolge liegen erst noch vor uns.“ Gemäß dieser Philosophie führt er in zweiter Generation seinen Fertigungsbetrieb in Esbly. Das Unternehmen hatte sein Vater als Lohn- und Auftragsfertigung bereits im Jahr 1974 gegründet. Aus kleinen Anfängen hat sich der Betrieb zu einem europaweit anerkannten Zulieferer für die Medizintechnik sowie die Luft- und Raumfahrt entwickelt. Insbesondere in den Jahren 1995 bis 2005 ist der Betrieb stark gewachsen. Heute fertigen mehr als 80 Fachkräfte auf 42 Bearbeitungszentren, 25 davon ­5-Achs-Maschinen, überwiegend kubische Werkstücke aus Aluminium, niedrig und hoch legiertem Stahl sowie aus Titan. „Wir stellen uns gern besonderen Herausforderungen. Unsere Stärke ist die Realisierung schwieriger Bauteile, die sich nur mit ausgeklügelten Bearbeitungsstrategien fertigen lassen“, erläutert Lorentz die Positionierung seines Unternehmens. Vom allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Umfeld lässt er sich dabei nicht beeinflussen. Aus seiner Sicht bieten richtungsweisende Ideen immer wieder große Chancen, selbst Krisen unbeschadet zu meistern. Dazu gehört auch, spezielle Bearbeitungstechnologien und innovative Maschinen geschickt zu nutzen. Deshalb hat er schon vor vielen Jahren das Drahterodieren auf Maschinen von Mitsubishi Electric in sein Leistungsspektrum aufgenommen.

 

Kontinuierlich optimiert

Mit der vor etwa einem Jahr beschafften Drahterodiermaschine MV2400R sieht sich Lorentz heute auf dem aktuellen Stand der Technik. „Diese Maschine ist bereits die vierte Generation Drahterodiermaschinen von ­Mitsubishi Electric in unserem Haus. Wir haben uns wieder für den gleichen Hersteller entschieden, weil wir bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht haben“, berichtet Lorentz. Besonders beeindruckt hat ihn, dass die Entwickler und Konstrukteure bei ­Mitsubishi ­Electric Anregungen und Vorschläge aus der Praxis aufgegriffen haben, um die Drahterodiermaschinen fortlaufend zu optimieren. Er und sein Erodierspezialist Jean-Pierre Hornn bestätigen, dass die aktuelle Generation gegenüber den bisherigen Varianten nochmals wesentlich bessere Ausstattungs- und Qualitätsmerkmale hat.

 

Produktiv und wirtschaftlich dank hoher ­Verfügbarkeit

Als rundum ausgereift lobt Hornn die automatische Drahteinfädelung. Sie arbeitet äußerst zuverlässig und sichert vor allem einen anhaltenden Betrieb der MV2400R – zum Beispiel in der unbeaufsichtigten Nachtschicht oder übers Wochenende. „Wenn ich abends eine Platte aufspanne, aus der mehrere Bauteile auszuschneiden sind, kann ich sicher planen, dass am folgenden Morgen sämtliche Werkstücke fertiggestellt sind“, sagt Hornn. Somit kann der Lohnfertiger Liefertermine zuverlässig einhalten. Zudem nutzt er die kostengünstigen, bedienerlosen Schichten äußerst produktiv. Damit trägt die Zuverlässigkeit der MV2400R dazu bei, dass das Unternehmen auch international wettbewerbsfähig arbeiten kann.

 

simple Bedienung der MV2400R
„Die MV2400R lässt sich derart komfortabel programmieren (...) , dass es beinahe wie Urlaub für den Bediener ist“. Jean-Pierre Hornn

 

Für eine anhaltend hohe Produktivität sorgt auch der minimale Wartungsaufwand. Das Dielektrikum wird deutlich weniger bewegt, der regelbare Generator optimiert die Größe der beim Schneiden abgetragenen Partikel. Dabei berücksichtigt er neben dem zu schneidenden Werkstoff unterschiedliche Prozessparameter. So bleibt selbst beim Schneiden von Titan die volle Funktion der Filter über sehr lange Zeiträume erhalten. Wie Hornn berichtet, benötigt die MV2400R nur noch etwa ein Fünftel der ehemals auf den bereits sehr ­effizienten Maschinen der Baureihe FA und FX erforderlichen Filterpatronen. Die deutlich verlängerten Wartungsintervalle reduzieren zum einen die zum Filterwechsel erforderlichen Stillstandszeiten. Somit ist die Maschine besser verfügbar und verwirklicht eine höhere Produktivität. Zum anderen verringert der minimierte Filterverbrauch natürlich erheblich die wiederkehrenden Betriebskosten. „So wird die MV2400R zum ‚Sparschwein‘ in der Produktion“, ergänzt Lorentz. Nach über einem Jahr in der Praxis hat sich beim Lohnfertiger in Esbly ergeben, dass eine MV2400R eineinhalb bis zwei mal so produktiv arbeitet wie die Vorgängergeneration. Die Baureihe MV ist ohne Zweifel die ausgereifteste.

 

Einfachste Bedienung durch ­verständliche Dialoge

Ein weiteres wesentliches Merkmal sorgt für eine hohe Verfügbarkeit der Drahterodiermaschine MV2400R. Dazu führt Lorentz aus: „Wenn unser Spezialist Jean-Pierre Hornn verdienten Urlaub hat oder mal ausfällt, muss die Produktion selbstverständlich weiterlaufen. Wegen der besonders einfachen und leicht verständlichen Bedienung dank der CNC-Steuerung ADVANCE PLUS gelingt uns das ausnahmslos.“ Auch weniger trainierte Mitarbeiter, die nicht täglich mit der Bearbeitungstechnologie Drahterodieren betraut sind, können die MV2400R bedienen. Sogar Geschäftsführer ­Lorentz, der sich mit einem Schmunzeln eher als „Laie“ in Bezug auf technische Details sieht, kann Bearbeitungsprogramme aufrufen, starten und somit die aktuell benötigten Bauteile erfolgreich schneiden. Denn die CNC-Steuerung lässt sich intuitiv bedienen. Sie führt den Bediener mit grafischer Unterstützung durch die ­erforderlichen Dialoge. „Die MV2400R mit ihrer ­komfortablen Bedienung und Programmierung entspricht also vollauf den Forderungen eines Lohnfertigers nach höchster Flexibilität“, bestätigt Lorentz. Üblich werden Bearbeitungsprogramme auf einem CAD/CAM-Arbeitsplatz MasterCAM erstellt und an die Drahterodiermaschine übertragen. Bei einfachen Werkstückgeometrien programmiert Hornn auch an der CNC-Steuerung der Maschine in der Werkstatt.

 

Energie sparen, um Kosten zu minimieren

Das Erfolgsrezept für seinen Betrieb sieht Lorentz nicht nur darin, geschickte Lösungen für komplexe Bearbeitungsaufgaben zu finden. Auch das betriebswirtschaftliche Umfeld ist fortlaufend zu optimieren. Dazu gehört nach Ansicht von Lorentz unter anderem, die organisatorischen Strukturen zu verschlanken. Deshalb hat er beispielsweise die unternehmensinterne IT zentralisiert. Zusätzlich lassen sich die Allgemeinkosten durch eine Reihe einfacher, aber äußerst wirksamer Maßnahmen deutlich verringern. Unter anderem hat Lorentz die gesamte Beleuchtung seiner Büros und Werkstätten inzwischen mit LED ausgerüstet. Wie er berichtet, erfordert das zunächst eine spürbare Investition. Diese amortisiert sich aber rasch, weil das Unternehmen künftig wesentlich weniger Energie verbraucht. „Speziell als Zulieferer stehen wir unter einem stets zunehmenden Druck, Kosten zu reduzieren. Energie sparen bietet dafür die besten Chancen. Zudem ist es zukunftsorientiert, Ressourcen zu schonen“, sagt Lorentz.

 

Bedienung der MV2400R
Auch für weniger versiertes Personal verständlich: die Bedienung der CNC-Steuerung ADVANCE PLUS an der Drahterodiermaschine MV2400R

 

Auch bei den Produktionsmaschinen – die Draht­erodiermaschine bildet dabei keine Ausnahme – erachtet er diesen Aspekt als entscheidend. Ausdrücklich hebt er die herausragenden Eigenschaften der MV2400R hervor. Deren Antriebs- und Generatortechnik ist auf minimalen Energieverbrauch hin ausgelegt. Die hohe Produktivität, basierend auf hohen Schnittgeschwindigkeiten in Verbindung mit optimierten Prozessparametern, sorgt für minimalen Energieverbrauch pro gefertigtem Werkstück. Lorentz fasst zusammen: „Mit der MV2400R sehen wir uns bestens für alle anstehenden Bearbeitungsaufgaben gerüstet. Somit können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken, die uns die größten Erfolge noch bringen wird.“

 

www.lorentz.fr


Frédéric Lorentz

Frédéric Lorentz
Geschäftsführer
Lorentz

 

 

 


Was ist der Zweck Ihres Unternehmens?

 

Lorentz: Komplexe kubische Werkstücke aus Metall ­wirtschaftlich im Lohnauftrag zu bearbeiten.

 

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

 

Lorentz: Ich habe im väterlichen Betrieb gearbeitet, anschließend die Geschäftsleitung übernommen.

Was treibt Sie an?

 

Lorentz: Die Sehnsucht nach der Zukunft und der Wille, mein Unternehmen trotz schwieriger Situationen erfolgreich weiter zu entwickeln.

 

Was machen Sie anders als vor fünf Jahren?

 

Lorentz: Wir arbeiten täglich daran, Abläufe zu verschlanken und Kosten zu reduzieren.

 

Wo sehen Sie Ihr Unternehmen in fünf Jahren positioniert?

 

Lorentz: Wir werden unseren Exportanteil von derzeit etwa 15 Prozent deutlich steigern.

 

Was war Ihr größter unternehmerischer Erfolg?

 

Lorentz: Der kommt erst noch in der Zukunft.

 

Wie können Sie am besten entspannen?

 

Lorentz: Ich bin gern in der Natur und spiele leidenschaftlich Golf.

 

Wie erläutern Sie einem technisch völlig unkundigen Bekannten, was Sie in Ihrem Unternehmen tun?

 

Lorentz: Wir bringen Metall in eine gewünschte Form.

 

Wie versuchen Sie, Energieeffizienz täglich zu leben?

 

Lorentz: Energieeffizienz hat für mich und meinen Betrieb einen sehr hohen Stellenwert. Fortlaufend prüfen wir in unserem Umfeld alle Möglichkeiten, den Energieverbrauch und damit die Kosten zu verringern. Das betrifft einerseits die Ausstattung und die Ausrüstung von Gebäuden und Maschinen, andererseits auch Arbeitsabläufe und Technologien.



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