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Erfolgreich präsentieren, Geschäft generieren.


Die Industrie freut sich auf ein neues Top-Event: Anfang Mai trifft sich der Werkzeug-, Modell- und Formenbau erstmalig auf der MOULDING EXPO, der neuen Fachmesse im Technologie-Portfolio der Messe Stuttgart. Und die Zeichen stehen gut, dass der Auftakt des neuen Formats bereits ein großer Erfolg wird.

Ausgabe 01 // 2015

Erfolgreich präsentieren, Geschäft generieren.

Moulding Expo Stuttgart

 

Die Industrie freut sich auf ein neues Top-Event: Anfang Mai trifft sich der Werkzeug-, Modell- und Formenbau erstmalig auf der MOULDING EXPO, der neuen Fachmesse im Technologie-Portfolio der Messe Stuttgart. Und die Zeichen stehen gut, dass der Auftakt des neuen Formats bereits ein großer Erfolg wird. Warum das so ist, was die Verantwortlichen bieten, was die Besucher erwarten dürfen.



Von Dienstag, 5. Mai, bis Freitag, 8. Mai findet in der Landeshauptstadt die Premiere statt. Die drei vorgesehenen Hallen mit insgesamt 31.500 Quadratmetern Fläche und deutlich über 400 Ausstellern werden beim Messestart vollständig ausgebucht sein. Ein wesentlicher Grund für die positive Resonanz ist, dass das Konzept zur neuen Fachmesse bereits vor der Umsetzung mit relevanten Industrie-Unternehmen aus der wirtschaftsstarken Branche (8,8 Milliarden Euro Umsatz in 2012) entwickelt und abgestimmt wurde. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem von den wichtigsten Industrieverbänden: In der Funktion als fachlicher Träger vom Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) und – als Unterstützer neu an Bord – vom Modell- und Formenbau Bundesverband (MF). Ideeller Träger der neuen internationalen Fachmesse sind der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sowie der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW). „Und diese Zusammenarbeit hat uns allen im Vorwege richtig Spaß gemacht: Sie war professionell, verbindlich und von hoher Ernsthaftigkeit geprägt“, so Prof. Dr. Thomas Seul, Präsident des VDWF.

 

Branche muss sich präsentieren können

 

Welche Gründe gaben den Ausschlag, überhaupt eine neue Messe zu etablieren? „Wir hatten den Eindruck, dass sich alternative Veranstaltungen zu sehr auf das Zuliefergeschäft für den Werkzeug- und Formenbau beschränkten. Deshalb wollen wir nun der Branche selbst eine Plattform bieten. Sie soll dort unmittelbar Geschäft generieren und sich genau denjenigen Kunden präsentieren, die ihre Werkzeuge und Formen letztlich auch kaufen“, so Thomas Seul. Die Messe gliedert sich in mehrere Ausstellungsbereiche. Zum einen werden der klassische Werkzeug- und Formenbau sowie der Modell- und Formenbau mit ihren Um- und Urformwerkzeugen sowie dem Lehren- und Vorrichtungsbau zu sehen sein. Zum anderen erwarten den Fachbesucher in Stuttgart ebenso Systeme und Dienstleister rund um die Kunststofftechnik und Metallbearbeitung: vom Werkzeugmaschinen-Hersteller über den Heißkanal-Lieferanten bis zum Software-Haus. Aber auch die entsprechenden Anwender – beispielsweise aus der Automobilbranche, der Medizintechnik und der Kunststoffindustrie – stellen ihre Produkte in Stuttgart aus.

 

Spitzentechnologie im Fokus

 

Darüber hinaus geht es aber auch darum, dass sich die MOULDING EXPO ebenso als Trendschau präsentiert: „Welche technologischen Entwicklungen zeichnen sich ab? Wohin muss sich der Werkzeug- und Formenbauer entwickeln? Und wie sehen Maschinenparks, Technologien und Geschäftsmodelle der Zukunft aus?“, formu­liert der VDWF-Präsident weitere wichtige Aspekte der Messe. Dafür stehen auch brandaktuelle technolo­gi­sche Prozesse im Fokus, die vor Ort präsentiert werden. Besucher können beispielsweise erfahren, wie Unternehmen durch „Embedded Systems“ Intelligenz in die Maschinen bringen, indem sie im Werkzeug etwa Artikel- und Produktionsdaten, Wartungspläne und alle Prozessdaten von der ersten Bemusterung an speichern. Derart lässt sich das Werkzeug dann einfach ab- und andernorts wieder aufrüsten. „Diese Services zu bieten und Geschäft quasi im Nachgang zu generieren, ist für die Branche absolut entscheidend. Wartung nach Bedarf, den die Maschine selbsttätig anmeldet, statt Wartung nach Vorschrift – eine große Vision für Geschäftsmodelle der Zukunft“, kommentiert Prof. Dr. Thomas Seul.

 

Vorschau Moulding Expo 2015
Vorschau auf die Moulding Expo 2015: die vollen Hallen der Messe Stuttgart

 

Abgerundet wird das neue Messeformat durch zwei Parallelveranstaltungen: der KSS-Fachmesse für sicheres Kühlen, Schmieren, Reinigen, Ölen, Fetten und der Control als Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung. Somit haben die Besucher in Stuttgart die einmalige Gelegenheit, eine ganze Bandbreite an branchenrelevanten Informationen vor Ort zu erhalten. „Wir sind fest davon überzeugt, dass der Fachbesucher sich innerhalb nur eines Tages auf der Moulding Expo umfassend über neueste Technologien und Trends der Branche informieren kann und darüber hinaus alle wichtigen Branchencham­pions vor Ort antrifft. Insofern bieten wir dem Fachbesucher einen einzigartigen Mehrwert. Das wird gut! Ich freue mich richtig auf die Moulding Expo“, sagt Verbandpräsident Seul.

 

www.messe-stuttgart.de/moulding-expo


Ulrich Kromer von Baerle

Ulrich Kromer von Baerle
Messechef
zur MOULDING EXPO

 

 

 


Haben Messen trotz des immer intensiveren elektronischen Informationsaustauschs der Marktteilnehmer im digitalen Zeitalter überhaupt noch für die deutsche Wirtschaft eine hohe Bedeutung?

 

Kromer: Unbedingt. Kundenbeziehungen im Werkzeug-, Modell- und Formenbau leben von gegenseitigem Vertrauen. Werkzeuge und Formen sind hand­werklich gefertigte Hightech-Unikate, die auf der anderen Seite beim Kunden für industriell gefertigte Großserien funktionieren müssen. Bei der Auftragsvergabe sind oft etliche Parameter des Werkzeugs wie Toleranzen der zu fertigenden Produkte oder der Einsatz von Halbzeugen noch gar nicht definiert. Daher wird der Werkzeugmacher vermehrt zum Berater und Dienstleister vor und nach dem eigentlichen Werkzeugbau. Marketing und Projektarbeit nur via Telefon oder E-Mail funktionieren hier nur bedingt. Auf der anderen Seite schreitet die technologische Entwicklung auf allen Ebenen stetig voran. Daher sind Messen ein wesentliches Instrument für jeden Werkzeug-, Modell- oder Formenbauer, um sich gezielt und effektiv an einem Ort über neueste Technologien zu informieren. Neben der Fachkompetenz in den Unternehmen ist die Qualität zugelieferter Produkte und Dienstleistungen – von Werkzeugmaschinen über standardisierte Systemkomponenten und Materialien bis zur Software für Fertigung und Organisation – nämlich mitentscheidend für die Güte der hergestellten Werkzeuge, Formen oder Modelle.

 

Welchen Stellenwert räumen Sie der Moulding Expo ein?

 

Kromer: Die Messelandschaft in der Werkzeug-, Modell- und Formenbaubranche verändert sich und Stuttgart steht mit seinem 2007 bezogenen, modernen Messe- und Kongresszentrum bereit, der Branche ein adäquates „Zuhause“ zu bieten. Die Premiere im Mai 2015 wird ein Erfolg, das belegen die äußerst positiv stimmenden Ausstelleranmeldungen. Und auch in den Folgejahren, nämlich im zweijährigen Rhythmus, soll die „Leistungsschau des deutschen Werkzeug- und Formenbaus“ in der Landeshauptstadt stattfinden.

Welche Impulse erwarten Sie von der Veranstaltung?

 

Kromer: Werkzeug-, Modell- und Formenbauer in Deutschland liefern im weltweiten Vergleich Spitzenqualität, sind jedoch eher klein- und mittelständisch geprägt. Den Kunden fehlt oftmals die Wahrnehmung des Werkzeugbauers als Partner und Lösungsanbieter, sowie das Verständnis, dass Werkzeuge beziehungsweise Formen ein wesentlicher Baustein in einem komplexen Produkt­entwicklungs- und Produktionskontext darstellen. In den letzten Jahren hat sich hier in der Branche zunehmend ein Netzwerkgedanke etabliert. „Der Deutsche Werkzeug- und Formenbau ist eine Marke“, formulierte es Prof. Seul. Diese Marke kann und soll in Stuttgart gezeigt, gepflegt und nach vorn gebracht werden. Auch zur Standortsicherung produzierender Gewerbe bei uns in Mitteleuropa.

 

Gleich vier Verbände haben sich für die Messe zusammengeschlossen. Welche Bedeutung hat diese Zusammenarbeit?

 

Kromer: Es zeigt die Ernsthaftigkeit des Vorhabens. Die Messe Stuttgart ist Dienstleister und hat für die inhaltliche Ausprägung der Moulding Expo die vier wichtigsten Branchenverbände als ideelle und fachliche Träger mit ins Boot geholt. Den Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), den Bundesverband Modell- und Formenbau (MF), den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und den Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW). „Von der Branche, für die Branche“ heißt der Untertitel der Moulding Expo. Und das wird gelebt in Beiratssitzungen, ­gemeinsamen Veranstaltungen und Treffen zur Vorbereitung der Messe.

 

Die Messe dient ebenfalls dazu, den Produktions­standort Deutschland weiter zu stärken. Warum ist das aus Ihrer Sicht notwendig? Welche Art von Stärkung braucht die Industrie noch?

 

Kromer: Wenn auf der ganzen Welt mit denselben Maschinen, mit derselben Software und mit demselben digitalen Datensatz einer Werkzeugkonstruktion gefertigt werden kann, ist das fachliche Wissen darüber hinaus entscheidend. Stichworte sind hier Problemlösungskompetenz, Erkennen von Fehlern im Vorfeld der Produktion, mit den Augen des Kunden schauen. Und im Kunststoff-Spritzguss in Richtung Blechumformung, Blechstanzung oder Metallguss denken. Das erreicht man über eine hohe Qualität bei der Aus- und Weiterbildung. Daher ist die Moulding Expo auch Lobbyarbeit für die Branche. Der Werkzeug-, Modell- und Formenbau-Nachwuchs soll sich hier einen Eindruck über die spannenden und vielfältigen Themen der Branche verschaffen können.

 

„Industrie 4.0“, „industrielle Revolution“ – die Messe bewegt sich thematisch schwerpunktmäßig in einem Zeitalter des Umbruchs. Für wie schwerwiegend erachten Sie diesen Umbruch?

 

Kromer: Das Thema „Industrie 4.0“ ist bei den erfolgreich am Markt bestehenden Werkzeug-, Modell- und Formenbau-Betrieben bereits „unbewusst“ etabliert und ist fester Bestandteil der täglichen Arbeit. Die Branche lebt in den Betrieben Aspekte der Industrie 4.0 nicht nur in der Automation, sondern auch in vor- und nachgelagerten Prozessen in der Entwicklung, bei Partnern und bei Kunden.

 

Was können Politik und Wirtschaft tun, um diesen ­Umbruch gemeinsam und erfolgreich zu bewältigen?

 

Kromer: Man könnte hier ein ganzes Bündel von Herausforderungen gemeinsam angehen, die der Werkzeug, Modell- und Formenbaubranche zu schaffen machen. Beispielsweise der anhaltende Margendruck, hervorgerufen durch die Globalisierung. Weiter auch konjunkturelle Schwankungen, die Abwanderung der Zielmärkte nach Fernost oder der Fachkräftemangel durch den demographischen Wandel.



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