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Wasser als Rostschutz


Chia-mo Srl konzipiert und baut Zubehör für spanabhebende Werkzeugmaschinen. Das Unternehmen, produziert heute ein umfassendes Sortiment an Zubehör für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke: Zangen, Schließsysteme, Spannzangenspindeln, Werkzeughalter, Buchsen für Bohrstangen, Handgewindebohrer, Reitstöcke, Ahlen, Spindeln und andere Ersatzteile.

Ausgabe 01 // 2013

Wasser als Rostschutz

Chia-mo

 

Chia-mo Srl konzipiert und baut seit 1972 Zubehör für spanabhebende Werkzeugmaschinen. Das Unternehmen, dessen Hauptsitz sich am Stadtrand von Bologna befindet, produziert heute ein umfassendes Sortiment an Zubehör für Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehbänke: Zangen, Schließsysteme, Spannzangenspindeln, Werkzeughalter, Buchsen für Bohrstangen, Handgewindebohrer, Reitstöcke, Ahlen, Spindeln und andere Ersatzteile.



Angesichts einer langjährigen Marktpräsenz konnte sich Chia-mo Srl in diesem Bereich eine umfassende Erfahrung aneignen, um auch Planungs- und Kon­struktionsdienstleistungen für Sonderanfertigungen anbieten zu können, die den spezifischen Anfor­derungen des Kunden entsprechen müssen.

 

Das Unternehmen verfügt bereits seit zehn Jahren über eine Qualitätszertifizierung und kontrolliert sorgfältig das gesamte Produktionsverfahren – von den Materialien über die zertifizierten und geprüften Wärmebehandlungen bis hin zur Anwendung SIT-zertifizierter Messinstrumente zur Endkontrolle. Sämtliche Phasen der Planung, Bearbeitung und Prüfung werden betriebsintern durchgeführt, wodurch eine kontinuierliche Kontrolle aller Produktionsverfahren möglich ist. Auch die Umwelt liegt dem Unternehmen am Herzen: Chia-mo installierte bei seinem Werk eine Fotovoltaikanlage, die 50 Prozent des Energiebedarfs des Unternehmens deckt.

 

Der umfassende Katalog von Komponenten für Drehbänke und 
Lader von Chia-mo Srl 
beinhaltet Befestigungszangen, Schraub-
stöcke, Nutmuttern, Werkzeughalter, Buchsen, Reitstöcke und viele andere Produkte.
Befestigungszangen, Schraub- stöcke, Nutmuttern, Werkzeughalter, Buchsen, Reitstöcke und viele andere Produkte.

 

Zu den weiteren Stärken des Unternehmens aus Bologna zählt die rasche Auftragsabwicklung, wie der Produktionsverantwortliche Fabio Chiari bestätigt: „Wir haben immer umfassendere Produktionsprogramme entwickelt. 95 Prozent der Standardprodukte sind heute lagernd verfügbar, und wir sind in der Lage, das Material noch am Tag der Bestellung zu verschicken! Viele Produkte wurden von uns konzipiert und hergestellt. Dies gilt zum Beispiel für ein Bohrwerkzeug, das ein besonderes System aufweist, welches ein besseres Arbeiten mit dem Werkzeug ermöglicht und somit Probleme in Zusammenhang mit der Festigkeit und der Zentrierung beheben kann, die bei den Maschinen auftreten. Dieses Produkt entstand durch die Anforderungen der Kunden, die größtenteils im Auftrag Dritter handeln und somit alle Arten von Anfragen haben, deren Flexibilität gewährleistet sein muss. Dies ist auch für uns eine Bewährungsprobe, denn wir müssen uns jedem Problem stellen, welches bei der Drehbearbeitung auftreten kann. Diese Erfahrungen spiegeln sich in unserer gesamten Produktion wider.“

 

Eine zuverlässige und leistungsstarke Maschine

Die Kunden von Chia-mo kommen überwiegend aus Italien, doch das Unternehmen verfügt auch über Vertreter und Vertriebshändler für die wichtigsten europäischen Märkte: Deutschland, Frankreich und Spanien. Chia-mo legt seit jeher größten Wert auf Qualität, was sich auch im Umsatz widerspiegelt. Geprüfte und zertifizierte Rohstoffe, bekannte und zuverlässige Lieferanten, sorgfältige Verfahren, die Anwendung modernster Technologien – all das trägt zum Erreichen einer kompromisslosen Qualität bei. Eine der jüngsten Investitionen betrifft eine Erodiermaschine, das neue Modell Mitsubishi MV2400R.

 

Das Drahteinfädelverhalten des neuen Modells Mitsubishi MV2400R erfolgt vollkommen automatisch und gewährleistet ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.
Das Drahteinfädelverhalten des neuen Modells Mitsubishi MV2400R erfolgt vollkommen automatisch und gewährleistet ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.

 

Auch wenn der Großteil der Arbeiten im Werk von Bologna an Dreh- und Fräsmaschinen erledigt wird, kommt dem Erodieren eine enorme Bedeutung zu. Vor allem dann, wenn eine spanende Bearbeitung unmöglich ist – nicht zuletzt deshalb, weil sie an bereits gehärtetem Material durchgeführt werden muss, um ein hohes Maß an Präzision zu gewährleisten. Es geht um besondere Formen (quadratisch, sechseckig), geometrische Profile mit äußerst geringem Radius, innere Bereiche, die nicht erreicht werden können: „Die Maschine von Mitsubishi wur­- de ausgewählt, um ein hohes Maß an Präzision, Qualität, Zuverlässigkeit und vor allem Produktivität sicherzustellen. All das wurde uns von unserem Lieferanten Tecnomach garantiert. Wir haben ihm vertraut – nicht zuletzt aufgrund der langjährigen und profitablen Zusammenarbeit, die uns verbindet – und sie aufs Geratewohl gekauft, noch bevor wir sie im Einsatz gesehen haben. Unsere Anforderungen waren klar definiert.“

 

Alle arbeiten unter Wasser

Das Unternehmen aus Bologna muss zahlreiche Teile von geringer Größe bearbeiten und dachte seit jeher darüber nach, von einem Nachtbetrieb ohne Personal zu profitieren, sodass die Maschine am Abend bestückt wird und die Werkstücke am darauf folgenden Morgen fertig sind. Doch um dies zu erreichen, war es vor allem erforderlich, dass die Erodiermaschine den Draht automatisch ein­fädeln konnte: „Diese Möglichkeiten gibt es auf dem Markt schon lange, doch keine der zuvor getesteten Maschinen erwies sich als absolut zuverlässig. Die Ergebnisse waren akzep­tabel, sofern die hohen Sauberkeitsbestimmungen eingehalten wurden. Es genügte jedoch bereits eine kleine Unreinheit auf dem Draht oder etwas Staub, und schon gab es Probleme. Nach einer gewissen Anzahl von Werkstücken erfolgte das Einfädeln nicht mehr korrekt, wodurch der Vorgang angehalten wurde.“

 

Halb fertige Zange mit Vorbohrung und Schlichtaufmaß aus EDM.
Halb fertige Zange mit Vorbohrung und Schlichtaufmaß aus EDM.

 

Außerdem kam es nach dem Eintauchen des Werkstücks in Wasser zur Rostbildung auf dem bear­bei­teten Teil, nachdem dieses nur wenige Stunden der Luft ausgesetzt war – zwar nur oberflächlich und in kleinen Bereichen, doch dies war aus ästhetischer Sicht inakzeptabel. Wir mussten eine EDM-Maschine finden, die die Lösung all dieser Pro­bleme gewährleistet: „Mit Mitsubishi haben wir sie gefunden. Das neue Modell MV2400R stellte in diesen Monaten eine außergewöhnliche Zuverlässigkeit unter Beweis – das Einfädeln war kein ein­ziges Mal fehlerhaft! Als ich morgens in die Werkstatt kam, waren alle Arbeiten korrekt fertiggestellt – und zwar mit der zuvor eingestellten Präzision. Außerdem garantierte uns Tecnomach, dass das Einfädeln auch unter Wasser mit derselben Zuverlässigkeit durchgeführt werden könnte. Und so war es auch. Auf diese Weise konnten wir auch das Pro­blem der Rostflecke lösen, da wir die fertigen Teile bis zum letzten Augenblick eingetaucht lassen und somit deren Kontakt mit der Luft vermeiden können. Anschließend werden sie alle gemeinsam getrocknet.“

 

Mitsubishi Electric konzipierte ein äußerst effizientes, innovatives und revolutionäres Drahteinfädelsystem. Der Draht wird erhitzt und „gereckt“, was zu einer kaum wahrnehmbaren, jedoch ausreichenden Verringerung des Durchmessers führt. Anschließend wird ein Wasserstrahl auf den unteren Maschinenkopf gerichtet (30 Zentimeter weiter unten), der um einige Millimeter größer ist, als der Durchmesser des Drahtes und diesen einfädelt. Digitale Motoren schieben den Draht an, wobei der Prozess kontinuierlich geprüft wird.

 

Optimierte Parameter

Hinsichtlich der Programmierung der Maschine betonen die Techniker von Chia-mo die Verfügbarkeit eines ausgereiften und äußerst benutzerfreund­lichen Systems zur einfachen und intuitiven Anordnung von Arbeitsabläufen, die auch komplex sein können. „Ein externes CAM-System ist praktisch nicht mehr nötig. Die Video-Grafik ist selbsterklärend. Die Kommunikation mit der Maschine erfolgt mittels Masken und Symbolen, die die Programmierung wesentlich einfacher machen. Viele Parameter werden automatisch von der Maschine berechnet. Auch andere Hersteller wenden diese Maß­nahmen an, doch in puncto Präzision haben wir festgestellt, dass dieses neue Modell von Mitsubishi das Maß aller Dinge ist.“

 

Schlussfolgerungen

Durch die Installation der neuen Mitsubishi Maschi- ne ist die Produktivität von Chia-mo Srl beträchtlich gestiegen, ohne dabei die erforderliche Qualität herabzusetzen: „Früher mussten wir die Stücke nach und nach bearbeiten, das Becken zum Trocknen der Komponente sofort leeren (bevor Rost entstehen kann) und schließlich den Zyklus mit einem anderen Stück von vorn beginnen. Dies führte zu Wartezeiten, die wir unbedingt vermeiden wollten. Mittlerweile können wir die Arbeiten ohne Personal durchführen – die Maschine arbeitet ganz alleine!“

 

www.chiamo.it


Bologna

Hätten Sie’s gewusst?
Bologna

 

 

 


Willkommen in der Heimat der Tortellini, Mortadella und anderer Köstlichkeiten. Bologna ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und bietet Lebensraum für über 380.000 Einwohner. Das Ambiente zwischen den Flüssen Reno und Savena und dem Berg Apennin wird auch von den Studenten der Universitätsstadt sehr geschätzt.

 

Bologna ist die Heimat der Tortellini – mit Hackfleisch gefüllte, kleine ringförmige Teigwaren, die in einer Fleischbrühe (brodo) oder mit Sugo Bolognese (aus Hackfleisch und Tomaten) – meist einfach „ragù“ genannt, serviert werden. In Bologna wird der Sugo nicht nur mit Hackfleisch, sondern zuweilen unter Beigabe ausgedrückter Salsiccia (italienische grobe Rohbratwurst) zubereitet. Einer Legende nach sollen die Tortellini den Nabel der römischen Liebesgöttin Venus nachbilden.

 

Eine weitere aus Bologna stammende Spezialität ist die Mortadella, eine Aufschnittwurst vom Schwein, die meist in hauchdünne Scheiben oder in Würfel geschnitten verzehrt wird.

 

Bologna ist außerdem für seine Lasagne und für gelbe Tagliatelle aus Eierpasta berühmt. Letztere sollen einer weiteren Legende nach von einem Koch erfunden worden sein, der für die Hochzeit von Lucrezia Borgia mit Alfonso I. d’Este, dem Herzog von Ferrara, ein Gericht kreieren sollte und sich dabei von den blonden Haaren der Braut inspirieren ließ.

 



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