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Das Karussell für präzise Schleifscheiben


CBN- und Diamantschleifscheiben durch Drahterosion und Zusatzachsen profitabel in exzellenter Qualität abrichten.

Ausgabe 01 // 2013

Das Karussell für präzise Schleifscheiben

Mitsubishi Electric

 

CBN- und Diamantschleifscheiben durch Drahterosion und Zusatzachsen profitabel in exzellenter Qualität abrichten.
Das „Abrichten“ genannte Profilieren und Schärfen von Schleifscheiben durch Funkenerosion ist keine grundsätzlich neue Technologie. Mit den aktuellen Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric sind die Möglichkeiten der Bearbeitung jedoch erheblich erweitert worden.



Anders als beim konventionellen Abrichten mit fest stehenden oder beweglichen Abrichtwerkzeugen ist dieser Prozess bei der Drahterosion berührungslos. Prinzipiell gilt dies auch für das senkerodierende Abrichten mit formgebenden Elektroden, der drahterosive Prozess ist für die Schleifscheibe jedoch deutlich schonender.

 

Präzise und langlebige Schleifscheiben dank berührungsfreiem Abrichten

Ein kurzer Überblick über die Funktionsweise: Die zu bearbeitende Schleifscheibe wird zunächst durch eine spezielle Spindel im Arbeitsbereich der Drahterodiermaschine in Rotation versetzt. Der Erodierdraht beschreibt nun im Prozessverlauf eine Schneidbahn, die dem künftigen Profil der Schleifscheibe genau entspricht. Während des funkenerosiven Bearbei­tungsvorgangs wird das elektrisch leitende Bindemittel abgetragen, sodass die freigelegten Schleifkörper (CBN- oder Diamantpartikel) frei auf der Schleifscheibenoberfläche liegen. Schleifkörper, die sich außerhalb der Endgeometrie befinden, fallen einfach mit dem abgetragenen Bindemittel aus der Scheibe.

 

Da dieser Prozess berührungslos abläuft, treten an der Kontaktstelle keine mechanischen Kräfte auf. Die erzeugten Geometrien sind daher um ein Vielfaches genauer als bei herkömmlich bearbeiteten Schleifscheiben. Außerdem können mit dem Einsatz dünner Erodierdrähte heute bereits Einschnitte mit einem Minimalradius von nur 0,05 Millimeter hergestellt werden – was bei konventionellen Verfahren so nicht realisierbar ist. Sogar nahezu spitz zulaufende Außengeometrien können exakt und ohne Gefahr von Ausbrüchen hergestellt werden.

 

Einmal profilierte Schleifscheiben lassen sich nach dem Einsatz auf sehr einfache Weise nachschärfen. Dazu wird das Profil der Scheibe in der Erodier­maschine mit einem „Schlichtschnitt“ schnell wieder um wenige hundertstel Millimeter nachgesetzt. Somit wird die Schleifscheibe vielfach einsetzbar.

 

Applikationsbeispiel für das drahterosive Abrichten.
Applikationsbeispiel für das drahterosive Abrichten.

 

Auch das ist interessant: Man kann die drahterosiv abgerichtete Schleifscheibe sofort und ohne weitere Nach­behandlung in der Schleifmaschine einsetzen. Sie ist scharf und ihre Laufrichtung ist nicht mehr relevant. Versuche haben bewiesen, dass die Abtragsleistung drahterosiv bearbeiteter Schleifscheiben bis zu doppelt so hoch liegen kann wie die von konven­tio­nell abgerichteten Scheiben. Ein wei­terer Pluspunkt: Trotz dieser Mehrleistung steigt die Einsatzdauer der Schleifscheibe bis zum Fünffachen, da ihre Struktur bei der Drahterosion nicht beschädigt wird.

 

Kinderleicht mit den Drahterodiersystemen von Mitsubishi Electric

Die Drahterodiersysteme aus dem Hause Mitsubishi Electric machen dieses Verfahren zu einem Kinderspiel: Als Grundlage dient die Geometrie der Schleifscheibe – entweder durch eine Zeichnung beschrieben oder besser durch ein Geometrie-File, zum Beispiel im DXF-Format. Das Profil wird als Schneidbahn programmiert. Liegt ein DXF-File vor, kann es sogar direkt in die Steuerung eingelesen und zu einem NC-Programm verarbeitet werden. Die Bear­beitungstechnologie wird aus der Datenbank der Maschine ausgewählt, dann wird die Schleifscheibe aufgespannt und schon kann es losgehen. Der Prozess läuft vollautomatisch ab, der nächste Handgriff besteht lediglich aus dem Abspannen der fertig profilierten Schleifscheibe. Einfacher und flexibler geht es nicht!

 

In Zusammenarbeit mit dem Hause ITS-Technologies in Oberndorf am Neckar sind bereits verschiedene Rotierspindeln mit den gängigsten Spannaufnahmen ent­wickelt worden, um Schleifscheiben unterschiedlichster Größen und mit den üblichen Spannschnittstellen wie beispiels- weise HSK63-F optimal bearbeiten zu können. Hier verfügen Mitsubishi Electric und ITS-Technologies über ein breites Know-how und vielfältige Erfahrungen.

 

Auf Wunsch sogar mannlos und voll automatisiert

Der Prozess als solcher ist definiert und läuft auf der Drahterodiermaschine mannlos und zuverlässig ab. Damit ist eine Grundvoraussetzung für die weitere Automatisierbarkeit dieser Bearbeitungstechnologie erfüllt. Auch hier verfügt Mitsubishi Electric über entsprechendes Know-how und zudem über eigene Produkte, wie beispielsweise die Roboter der MELFA-Baureihe. Voll automatisierte Bearbeitungszellen, die auch Schleifscheiben im selbstgesteuerten Betrieb abrichten, sind bereits vielfach im Einsatz.

 

Im Jahr 2013 liegt Hannover vom 16. bis 21. September wieder im Zentrum der Welt der Metallbearbeitung, wenn die EMO Hannover, die unumstrittene Leitmesse der Branche, stattfindet.

 

Eine voll automatisierte Bearbeitungszelle wie zuvor beschrieben wird dort bei Mitsubishi Electric, in Halle 25, Stand C08 zu sehen sein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

www.mitsubishi-edm.de




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