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Einfach nur Qualität


Fünf erfolgreiche Dekaden zeichnen die Caleffi-Gruppe aus. Ein Unternehmen, das sich auf „Made in Italy“ von Komponenten für Heizungen, Klimageräte, Sanitär und erneuerbare Energien spezialisiert hat. Eine Leistung, die maßgeblich durch Erodiermaschinen von Mitsubishi Electric erreicht wurde, und neuerdings mit der Hochpräzisionsmaschine NA2400 fortgeschrieben wird.

Ausgabe 01 // 2012

Einfach nur Qualität

Caleffi S.p.A.

 

Fünf erfolgreiche Dekaden zeichnen die Caleffi-Gruppe aus. Ein Unternehmen, das sich auf „Made in Italy“ von Komponenten für Heizungen, Klimageräte, Sanitär und erneuerbare Energien spezialisiert hat. Eine Leistung, die maßgeblich durch Erodiermaschinen von Mitsubishi Electric erreicht wurde, und neuerdings mit der Hochpräzisionsmaschine NA2400 fortgeschrieben wird.



Über tausend Angestellte, drei Fabriken in Italien, Verkaufsbüros und Vertretungen in Europa, Amerika, China, Japan und Australien: das ist das Erkennungszeichen der Caleffi Gruppe, eines führenden italienischen Industriekonzerns, der sich auf Komponenten für Heizungen, Klimageräte, Sanitär und erneuerbare Energien für den privaten und industri­ellen Bereich spezialisiert hat. Letztes Jahr im März feierte das Unternehmen den fünfzigsten Geburtstag.

 

Die NA2400 Essence von Mitsubishi Electric in der Werkstatt von Caleffi.
Die NA2400 Essence von Mitsubishi Electric in der Werkstatt von Caleffi.

 

Im Jahr 1961 begann die Firma als Zulieferer im Bereich von Ventilen, Steckern und verschiedenen Komponenten aus Messing und Stahl tätig zu werden. Aber schon bald, dank eines stark vertriebsorientierten Managements, wandelte sich Caleffi vom Zulieferer zum Hersteller von Produkten mit eingetragenem Markenzeichen und vertrieb sie über den Sanitärgroßhandel.

 

Fünf Jahrzehnte Erfolg, Risiko, Engagement und Investitionen in der Fertigung, Forschung und Entwicklung sowie im Marketing. Die Grundsätze des Unterneh­- mens blieben dabei unverändert: Sich der ei­genen Möglichkeiten und Werte be­- wusst werden, ohne seinen Ursprung und sei­ne Identität zu vergessen. Wie zu Beginn ist das Augenmerk weiterhin auf Qua­li­­tät gerichtet (der Übergang zur neu­en UNI EN ISO 9001:2008 Norm trat 2010 in Kraft), sowie auf die Liebe zum Detail und zur Innovation.

 

Wichtige Investitionen

 

Jedes einzelne Jahr ist wichtig für die Entwicklung eines Unternehmens, aber das Jahr 2008 hatte für Caleffi eine besondere Bedeutung: Das neue Entwicklungszentrum, ein Bindeglied zwischen Tradition und Innovation, wurde gebaut und einge­weiht. Caleffi hat schon im- mer Produk­te getestet sowie Design und Ent­wicklung betrieben, aber seit 2008 sind alle hierzu nötigen Kompetenzen, die erforderliche Ausrüstung und Aus­wer­tungs­möglichkeiten unter einem Dach untergebracht: im „Cubo Rosso“ (roter Würfel). Die Farbe Rot steht für die Ehre zur Wissenschaft und für italienische Technologie, außerdem ist rot ein Symbol großer italienischer Marken und der meisten größeren Technologiezentren: unternehmerisches Denken und Forschen streben nach Exzellenz. Außerdem will man mit dem von weitem sichtbaren Gebäude einen Akzent setzen. Ein Würfel, der Zuverlässig­- keit und Fortschritt ausstrahlt und das zum Ausdruck bringt, was wirklich in ihm steckt: Caleffis Bestreben nach kontinuierlicher Verbesserung.

 

Eine optimierte Logistik und ein verbesserter Service für Caleffis Kunden stand im Vordergrund der letzten großen Investition – das Hochregallager. Lagern und bewegen der Ware sowie das gesamte Auftragsmanagement geschieht vollautomatisch und reduziert mögliche Fehler durch den Faktor Mensch. Das enorm große selbsttragende Hochregallager in der Nähe von Caleffis Haupt­- sitz in Fontaneto d’Agogna (in der Provinz Novara) ist seit 2010 in Betrieb. Hier werden Fertigprodukte und Halbzeu­ge in Kisten und auf Paletten bewegt.

 

Eine Serie von Investitionen, die in einer wirtschaftlich nicht gerade blühenden Phase getätigt wurden, sind ein Beweis dafür, dass die Firma fest an sich glaubt.

 

Erodiermaschinen haben eine hohe Bedeutung

 

Die Caleffi Gruppe zeichnet sich durch hohe Autonomie in der Produktion aus. In der Tat finden alle Produktionsschritte in drei italienischen Fabriken statt. Angefangen von der Konstruktion, dem Bau der Formen und der Herstellung der Endprodukte.

 

Caleffis Werkstatt ist mit Fräs- und Dreh- maschinen, Erodiermaschinen, Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentren, Schweißanlagen und Laserschneid­maschinen ausgestattet. Von all diesen Werkzeugmaschinen haben die Erodiermaschinen eine besondere Bedeutung, da hiermit extrem präzise Werkzeu- ge hergestellt werden können und noch viel mehr. Aus diesem Grund hat sich Caleffi für Mitsubishi Electric Maschinen entschieden.

 

Der malerische See „Orta“ in der Nähe von Fontaneto d’Agogna.
Der malerische See „Orta“ in der Nähe von Fontaneto d’Agogna.

 

Die letzte Neuanschaffung war die Draht- erodiermaschine NA2400 Essence, die seit Dezember letzten Jahres im Einsatz ist. „Dieses neue Modell“, erläutert Cris- tian Trunzo, Mitarbeiter der technischen Abteilung, „hat eine alte Maschine ersetzt. Wir haben mehrere Tests auf Draht- erodiermaschinen verschiedener Hersteller durchgeführt, aber schließlich konnte nur die NA2400 Essence unsere hohen Ansprüche bezüglich der geforderten Präzision erfüllen.“

 

Die NA Essence positioniert sich ganz klar im „High-End“ Bereich und überzeugt durch eine Kombination von zuverlässiger, erfolgreicher Technik und hoch innovativen Entwicklungen. „Die Maschine“, sagt Andrea Curti, verantwortlich für den Formenbau bei Caleffi, „nutzt ein Lichtleitersystem in Verbindung mit Tubular-Direktantrie­- ben. Dies ist die ideale Lösung für langsame aber sehr präzise Bewegungen, um die es typischerweise beim Drahterodieren mit höchster Präzision geht.“ Dieses einzigartige Konzept verbindet hochdynamisches Ansprechverhalten mit höchster Präzision.

 

Das neue Konzept des digitalen Generators

 

Hohe Anforderungen stellt Caleffi vorwiegend an die Prä- zision kleiner Radien sowie an hohe Oberflächengüten von Ra 0,1 µm und besser. „Dank der neuen Drahterodiermaschine“, erklärt Trunzo, „sind wir in der Lage unsere Werkzeu­ge komplett selbst zu fertigen, ohne sie anschließend noch schleifen zu müssen.“ Die bestmögliche Oberfläche, die man mit dem digitalen Feinschlichtgenerator erreicht, ist Ra 0,05 µm. Obwohl dieses Resultat natürlich vom Mate­rial und der Werkstückhöhe abhängt, kann es mit einfachem Messingdraht erreicht werden.

 

Zusätzlich zum digitalen Feinschlicht­ge­nerator ist die NA Essence mit der „Digital AE II“ Funktion ausgestattet, mit der die vertikale Entladungsposition auf dem Erodierdraht gesteuert werden kann. Dies sorgt für bestmögliche Pa­rallelität der Werkstücke. Die Achsen X, Y, U und V sind mit Glasmaßstäben ausgerüstet. Bei Bewegungen der Z-Achse wird gleichzeitig die komplette U/ V- Einheit und die Einfädeleinheit mit dem obe­ren Kopf bewegt. Die Z-Achse wird direkt über die CNC gesteuert und kann simultan mit den anderen vier Achsen verfahren. Im Arbeitstank der Maschine können Werkstücke von bis zu 305 Millimeter im Wasserbad bearbeitet wer- den. „Eine weitere Stärke der Maschi­ne“, verdeutlicht Herr Trunzo, „ist die gu­- te Zugänglichkeit des Arbeitsbereichs, dank des höhenverstellbaren Hubtanks.“

 

Draht-Diamantführungen

 

Zur Erreichung maximaler Stabilität wäh- rend der Bearbeitung sowie zur Gewähr- leistung bester Oberflächengüten, auch unter ungünstigen Bearbeitungsbedingungen (wie z. B. bei hohen Werkstücken oder bei der Konikbearbeitung), hat Mitsubishi­ Electric computergestützte Analysen zum Vibrationsverhalten des Erodierdrahts durchgeführt. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde das Einfädelsystem und das Draht-Führungssystem so optimiert, dass Vibrationen am Draht weitestgehend vermieden werden. Außerdem wurde die automatische Drahteinfädeleinheit im Hinblick auf einen stabilen Einfädelprozess über viele Jahre kontinuierlich verbessert, ohne die Vorteile von geschlossenen Füh­- rungen aufgeben zu müssen. „Mit der NA der neuesten Generation hat sich die Einfädelzeit beträchtlich reduziert. Bei 100 Millimeter Werkstückhöhe erreichen wir eine Zykluszeit von 10 Sekunden“, sagt Herr Curti.

 

www.caleffi.com


50 Jahre Wachstum

50 Jahre Wachstum
eine italienische Erfolgsgeschichte

 

 

 


Im März 2011 feierte das italienische Industrieunternehmen sein 50. Jubiläum und blickt auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Diese ist geprägt von stetigem Wandel, Wachs­tum und konsequenter Kundenorientierung.

 

Standen im ersten Geschäftsjahr gerade mal 3.573 Euro Umsatz zu Buche, erwirtschaftete das Unternehmen 2010 einen Jahresumsatz von 252 Millionen Euro.

 

Die Geburtsstunde von Caleffi war im März 1961, als Francesco Caleffi ein kleines Unternehmen mit 15 Mitarbeitern zur Herstellung von Ventilsätzen, Muffen und Zubehör aus Messing und Stahl gründete. Aufgrund wachsender Nachfrage entwickelt sich Caleffi schnell. Schon bald wird es notwendig, eine eigene Verkaufsorganisation aufzubauen.

 

20 Jahre später hatte sich Caleffi be­reits als Marke mit eigenen Produkten auf dem italienischen Markt etabliert, die ersten Verträge mit OEM-Kunden folgten (Vaillant, Bosch, Landys & Gyr).

 

1981 wurden auch die ersten Niederlassungen im Ausland gegründet, so die Caleffi Armaturen GmbH in Mühlheim am Main. Parallel dazu wurde das Produktsortiment kontinuierlich ausgebaut.

 

1999 übernahm Marco Caleffi als alleiniger Geschäftsführer die Leitung des Unternehmens. Mittlerweile pro­duziert Caleffi auf 78.000 m² Produktionsfläche, und ausschließlich an vier Standorten in Italien, über 5.000 Produkte. Diese werden, neben dem Vertrieb auf dem wichtigen Heimatmarkt, in mehr als 70 Länder über eigene Tochtergesellschaften oder Handelsvertretungen exportiert.

 

Zwei wichtige Meilensteine der jüngeren Firmengeschichte sind das 2008 eingeweihte Forschungszentrum „Cubo Rosso“ (roter Würfel) und das im Jahr 2010 in Betrieb genommene, vollautomatische Hochregallager.

 



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