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Partner auf Augenhöhe.


Präzision, Flexibilität und Schnelligkeit – das verlangen die Kunden von TECHTORY, wenn es um die Herstellung von Automationslösungen geht. Folgerichtig waren dies genau die Anforderungen, die TECHTORY bei der Auswahl der Drahterodiermaschinen stellte.

Partner auf Augenhöhe.

TECHTORY Automation GmbH

 

Präzision, Flexibilität und Schnelligkeit – das verlangen die Kunden von TECHTORY, wenn es um die Herstellung von Automationslösungen geht. Folgerichtig waren dies genau die Anforderungen, die TECHTORY bei der Auswahl der Drahterodiermaschinen stellte.



Auf dem Prüfstand – diese Redewendung nimmt das badische Unternehmen TECHTORY wörtlich. So fertigt das Unternehmen unter anderem Prüfstände für die Dichtheitsprüfung von KFZ-Abgasanlagen und zur Dauerlaufprüfung von Fahrzeugkomponenten sowie individuelle End-of-Line-Prüfstände für die unterschiedlichsten Fertigungsprozesse, etwa bei der Produktion von Sanitärarmaturen oder in der Medizintechnik. Zudem ist ­TECHTORY spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Montageautomaten, Robotergreifsystemen, Vorrichtungen und die Automatisierung von Werkzeugmaschinen. Weiterhin ist ­TECHTORY in der Lohnbearbeitung von CNC-Fräs- und Drehteilen tätig, von der Einzelteil- bis zur Serienfertigung. Die Liebe zum Detail und das entsprechende Fingerspitzengefühl waren es auch, die das Unternehmen aus Appenweier zu seinem jüngsten neuen Aufgabenbereich führte – das Lohnerodieren. Dabei setzt man sehr hohe eigene Maßstäbe an, wie Bernd ­Himmelsbach Projektleiter Drahterodieren bei TECHTORY, berichtet: „Wir haben bei unseren eigenen Produkten eine extrem hohe Fertigungstiefe, daher hatten wir schon früh Einblicke in die verschiedenen Fertigungsverfahren und wissen, was die einzelnen Bearbeitungsmaschinen leisten müssen.“ So beherbergt der Standort in Appenweier CNC-Dreh- und Fräsbearbeitungszentren der neuesten Generation. Ende 2011 entschloss sich das Unternehmen dazu, in den Maschinenpark eine Drahterodiermaschine von ­Mitsubishi Electric aufzunehmen. Bis dahin wurden Drahterodierteile extern beschafft. „Die eingeschränkte Flexibilität bei der externen Beschaffung führten zu der Überlegung, ein neues Geschäftsfeld ‚Drahterodieren‘ aufzubauen“, beschreibt Himmelsbach den anfänglichen Weg. „Außerdem wollten wir den Bereich des Formenbaus ausweiten, haben uns aber sehr schnell einen Namen als Lohnerodierer gemacht.“

 

TECHTORY entwickelt und stellt standardisierte Systemlösungen für die industrielle Automation her.

 

Inzwischen ist TECHTORY beim Drahterodieren zu 80 Prozent in der Lohnbearbeitung für verschiedene Märkte tätig. „Wir gehen ein bisschen gegen den Trend – wir sind ausgesprochen regional aufgestellt und mit sehr vielen Unternehmen in der Gegend sehr eng vernetzt“, so Himmelsbach. Das hört sich bescheiden an, der Blick auf die Referenzliste zeigt jedoch, dass es sich fast ausschließlich um Unternehmen der Marke ‚Hidden Champions‘ handelt – also Mittelständler, die sich auf dem Weltmarkt einen Namen gemacht haben. „Unsere Kunden wollen Ansprechpartner auf Augenhöhe, die wissen, von was sie sprechen. Die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter, die die Werkzeugmaschinen von der Pike auf kennen, ist daher unser größtes Pfand“, beschreibt Himmelsbach einen Eckpfeiler des Erfolgs.

 

Der letzte Schliff

Insgesamt hat das Drahterodieren in den vergangenen drei bis vier ­Jahren einen enormen Schub bekommen. „Zwar geht das Fräsen schneller und ist natürlich preisgünstiger, aber wenn es um Koniken, kleine Radien, komplexe Konturen oder Oberflächenrauigkeiten unter 3 µm geht, kommt man um die Erodiertechnik nicht mehr herum“, begründet ­Himmelsbach den Aufschwung dieser Bearbeitungsart. Die Vorgaben von TECHTORY an die Erodiermaschinen waren von vorneherein klar: Eine hohe Genauigkeit von ±3 µm, ein störungsfreier Betrieb beim mannlosen Arbeiten – und letztendlich sollte die Maschine wirtschaftlich arbeiten.

 

Bei der Entscheidung für die Maschine von Mitsubishi Electric machte es sich das Unternehmen allerdings nicht so einfach. „Wir haben viele Maschinen verglichen. Letztlich war es das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Mitsubishi Electric, das uns überzeugte. Aber auch die Beratung während der Angebotsphase empfanden wir als hilfreich“, nennt Himmelsbach die wichtigsten Gründe. Zudem gab es vorprogrammierte Module für die Lohnbearbeitung, die den Einstieg erleichterten. Als Lohnerodierer ist es zudem wichtig, die Leistungen auch günstig anbieten zu können. Daher ist man auf eine Maschine angewiesen, die wirtschaftlich arbeitet. Die Bearbeitungsgeschwindigkeit – in der Lohn­erosion zählt jede Minute – ist der entscheidende Parameter für einen wirtschaftlichen Teilepreis und damit für die Wettbewerbsfähigkeit.

 

Wenn es auf komplexe Konturen ankommt, ist die Drahterodiertechnik die erste Wahl.

 

Perfektes Team

Die Wahl fiel zunächst auf eine FA20-S Advance V. Bereits eindreiviertel Jahre später entschied man sich, noch eine zweite, kleinere Maschine, die MV1200S, anzuschaffen. „Wir hatten und haben immer noch viele Aufträge, bei denen es darum ging, kleinere Werkstücke zu be­arbeiten“, so Himmelsbach. Daher ergänzen sich die beiden Maschinen ideal und TECHTORY kann noch flexibler auf Anfragen reagieren. Während auf der großen Maschine eher Matrizen gefertigt werden, bearbeitet die kleinere vor allem Stempel. Beide Maschinen sind fast durchgängig im 2-Schicht-Betrieb eingesetzt, viele Arbeiten laufen über Nacht. „Unsere Kunden schätzen es, dass wir schnell und flexibel reagieren“, beschreibt Himmelsbach die tägliche Arbeit. Die serienmäßige automatische Drahteinfädelung hat sich im Alltag sehr bewährt. Weiterer Tipp von Himmelsbach: „Man sollte gleich den Draht von Mitsubishi Electric nehmen, der ist optimal auf die Maschine abgestimmt und läuft störungsfreier. Auch die Laufzeiten sind besser. Alles andere hat wenig Sinn gemacht“, gibt er freimütig zu. „Günstig ist eben nicht immer besser.“ Heute sind lange ­Bearbeitungszeiten mit kurzen Stillstandzeiten möglich, selbst bei mannlosem Betrieb.

 

Positiv bewertet das Team, dass bei eventuellen Störungen – etwa bei einem Drahtriss oder bei Störungen an der Materialoberfläche – die Maschine automatisch eine spezifizierte Störmeldung per SMS an den zuständigen Mitarbeiter sendet. Dies war vor allem in der Einarbeitungsphase praktisch, inzwischen gibt es kaum noch solche Vorkommnisse. „Die Einarbeitung von Mitsubishi ­Electric ist wirklich gut, gerade weil man an der eigenen Maschine mit eigenen Werkstücken geschult wird“, so Himmelsbach. Die Unterstützung ging im Übrigen auch nach der Inbetriebnahme weiter, so ­Himmelsbach: „Bei Fragen bekommen wir eigentlich immer sofort Antworten, dabei schätzen wir den fachlichen Austausch.“ In der Praxis hat sich auch die gute Zugänglichkeit zum Be- und Entladen der Maschine mit Roh- und Fertigteilen bewährt. Außerdem lassen sich die Kontur der Teile und die geplanten Schnitte direkt an der Maschine grafisch darstellen. Die beiden Drahterodiersysteme laufen reibungslos und werden von den Mitarbeitern sehr gut behandelt. „Wir wollen, dass die Maschinen lange laufen, daher halten wir uns strikt an den vorgegebenen Wartungsplan.“ Auch der Energieverbrauch hat positiv überrascht.

 

Hier im Bild ist ein Stempel zu sehen.

 

Permanente Überprüfung der Qualität

„Das Drahterodieren ist mittlerweile ein wichtiges Standbein von ­TECHTORY, das wir natürlich auch bei der eigenen Fertigung einsetzen“, so Himmelsbach. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Oberflächenqualität bei Rauigkeiten unter 0,5 µm bei Wettbewerbsmaschinen ohne Klimatisierung sehr nachlässt. Obwohl sich das Team eigentlich auf die Qualität der Mitsubishi Electric ­Drahterodiersysteme verlässt, hat man dennoch im vergangenen Jahr noch einmal in die Messtechnik investiert. So wurde – insbesondere für die Kunden aus der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer – ein klimatisierter Feinmessraum in Betrieb genommen, wo jedes Werkstück intensiv geprüft und die Ergebnisse dokumentiert werden können. Die Maßhaltigkeit der Fertigungsteile wird mit hochwertigen Messgeräten überwacht, die wiederum einer permanenten Prüfmittelüberwachung unterliegen. Alle Messmaschinen werden in regelmäßigen Abständen kalibriert, um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.

 

Besonders schätzen die Badener, dass bei eventuellen Störungen die Maschine automatisch eine ­spezifizierte Störmeldung per SMS an den zuständigen Mitarbeiter sendet.

 

Erweiterungen sind Standard

„Wir wollen ständig unsere Produktion verbessern“, erklärt ­Himmelsbach. 2012 wurde erst die Produktions- und Lagerfläche um 900 m² erweitert und im vergangenen Jahr die Bürofläche noch einmal aufgestockt. Daher ist Himmelsbach auch davon überzeugt, dass diese Entwicklung weiter gehen wird. „Experten beim Drahterodieren sind rar gesät. Der erste Schritt fällt dank der Schulung von Mitsubishi Electric leicht, aber je länger man an den Maschinen arbeitet, desto mehr Expertise entwickelt man und desto höher werden auch die Anforderungen, die die Kunden an einen stellen.“ Das Erodierteam von TECHTORY scheut sich also nicht, in Zukunft noch komplexere und schwierigere Bearbeitungen im Drahterodieren zu lösen und dadurch weitere Märkte zu erschließen.

 

 

www.techtory.de





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