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In Europa – wettbewerbsfähig bleiben


Beim Fertigen von Ersatzteilen und Komponenten für Schneid- und Stanzwerkzeuge kann sich die Firma USIMICRON im französischen Besançon dank der wirtschaftlichen und zuverlässigen Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric gegen Wettbewerber aus Asien und Indien behaupten.

In Europa –
wettbewerbsfähig bleiben.

USIMICRON

 

Beim Fertigen von Ersatzteilen und Komponenten für Schneid- und Stanzwerkzeuge kann sich die Firma USIMICRON im französischen Besançon dank der wirtschaftlichen und zuverlässigen Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric gegen Wettbewerber aus Asien und Indien behaupten.



„Wir wollen zunehmend erodieren, damit das Schleifen entfallen kann“, berichtet Alain Perrenoud. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der heutigen USIMICRON. Im Jahr 1990 hat er als Werkzeugbauer sein eigenes Unternehmen gegründet. Spezialisiert auf einzelne Komponen­ten und Ersatzteile für Schneid- und Stanzwerkzeuge, insbesondere hochgenaue Stempel und Matrizen, wuchs der Fertigungsbetrieb bis zur weltweiten Krise im Jahr 2009 auf 20 Beschäftigte. Nach dem Ende der ehemaligen USIMICRON führte der heutige Inhaber den Betrieb unter Gläubigerschutz weiter. „Von den herausragenden Leistungen des Unternehmens war ich vollauf überzeugt. Zudem sah ich beste Chancen, mit höchster ­Qualität und Flexibilität zu überzeugen und weiterhin lohnende Aufträge aus der Region zu erhalten“, führt ­Perrenoud aus. Der über viele Jahre anhaltende Erfolg bestätigt seine seinerzeitigen Annahmen. Heute fertigen fünf Fachkräfte für Werkzeugbau in Besançon ­Präzisionsteile für den Werkzeugbau. Auftraggeber sind neben mittelständischen Betrieben aus der Region auch Großunternehmen und international tätige Konzerne. „Wir produzieren Einzelteile und kleinste Serien zum einen für die Telekommunikation und die Medizintechnik, zum anderen aber auch für Automobilzulieferer“, bestätigt Perrenoud.

 

Sven Siegmund nach dem Einrichten an der MV1200S

 

Hochgenaue Profile

 

USIMICRON fertigt Stempel und Matrizen für Schneid- und Stanzwerkzeuge als Lohnfertiger nach Zeichnung oder nach Muster. ­Häufig geht es um Ersatzteile für verschlissene Komponenten. ­Speziell bei letzterem entscheidet die Genauigkeit der Bauteile über deren zuverlässige Funktion. Als Austauschteile müssen sie exakt zu den anderen Komponenten der meist komplexen Stanz- und Schneidwerkzeuge passen. Wie Perrenoud erläutert, fordern die Auftraggeber überwiegend Genauigkeiten kleiner ± 2 µm. Die anzufertigenden Stempel und Matrizen haben meist schwierige Geometrien. Häufig sind Radien kleiner als ein Zehntelmillimeter zu ­bearbeiten. Zudem bestehen die Stempel und Matrizen aus Spezialstählen und Wolframcarbid. Dies betrifft beispielsweise Werkzeugeinsätze zum Stanzen und Biegen kleiner Steckverbinder oder zum Ausschneiden von SIM-Karten für die Telekommunikationstechnik. Ähnliche Forderungen ergeben sich auch beim Fertigen von Werkzeugeinsätzen für Schneid- und Stanzwerkzeuge in der Medizintechnik und im Automobilbau. Da die Ersatz- und Einzelteile im Werkzeugbau weltweit eingesetzt werden, muss ­USIMICRON selbstverständlich deren Genauigkeit und Qualität gewährleisten. Wie Perrenoud ­berichtet, ließen sich die benötigten Geometrien an diesen Werkstücken ehemals nur schleifen. Seiner Einschätzung nach ist Schleifen aber ein langwieriges, arbeits- und personalaufwendiges Verfahren. „Für zwei Schleifmaschinen benötige ich zwei erfahrene, gut ausgebildete Fachkräfte. Diese müssen den Schleifprozess sorgfältig vorbereiten, die Maschine rüsten und einrichten und anschließend den Schleifprozess fortlaufend überwachen“, führt Perrenoud aus. Das ist allerdings äußerst kostenträchtig. An einem kostenintensiven Produktionsstandort in Europa produzieren die Lohnfertiger aber auch im Wettbewerb gegen sehr viel günstigere Unternehmen, zum Beispiel in Indien und Asien. Wenn sie ­künftig bestehen wollen, müssen sie sich für wirtschaftlichere, dennoch hochgenaue und prozesssichere Fertigungs­verfahren entscheiden.

 

Erodieren wirtschaftlicher

 

Schon vor einigen Jahren hatte Perrenoud deshalb begonnen, ­einige Bauteile zu erodieren. Nach eigenem Bekunden entschied er sich aus einer Vielzahl an Gründen für Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric. Vom Exklusiv­händler der Marke in Frankreich, Delta Machines, bekommt er kurzfristig eine technisch fundierte Beratung. Auf den Service und die Kompetenz der Mitarbeiter beim Handelshaus kann er sich vollauf verlassen. Zudem überzeugen ihn die hochwertige Ausstattung und die herausragenden Merkmale der Drahterodiermaschinen, allen voran der jüngst zusätzlich beschafften MV1200R. So erreicht die MV1200R mit dem Feinschlichtgenerator DFS Oberflächengüten bis Ra 0,1 µm. Für Genauigkeiten ≤ 2 µm bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten sorgt die moderne Direkt-Antriebstechnik mit Tubular-Shaft-Motoren in Kombination mit den Linearmaßstäben in allen Achsen und der schnellen optischen Datenübertragung. Obwohl Drahterodieren zunächst ein langwieriges Verfahren ist, hat es die Wettbewerbsfähigkeit von ­USIMICRON erhöht. Denn die Maschine produziert nach dem Rüsten über viele Stunden völlig unbeaufsichtigt. Wie Perrenoud erläutert, reduziert das zum einen die Personalkosten, zum anderen kann der Betrieb aufgrund der prozesssicheren Bearbeitung bisher unproduktive Zeiten – zum Beispiel Nachtschichten – nutzen. Um möglichst lange Zeit bedienerlos zu fertigen, schneiden die Spezialisten bei USIMICRON mehrere Stempel und Matrizen aus einem Block. Bei Matrizen mit sehr aufwendigen Geometrien, mehreren Durchbrüchen und Formbohrungen, beträgt die Bearbeitungszeit bis zu 48 Stunden. Unter anderem wegen der zuverlässigen Drahteinfädelung arbeitet die MV1200R über diesen Zeitraum problemlos ohne Bediener. Auch an­sonsten wenig beachtete Details, beispielsweise das Schneiden einer Vielzahl an Werkstoffen mit kostengünstigem, unbeschichtetem Messingdraht, tragen zur Wirtschaftlichkeit der Drahterodiermaschinen von Mitsubishi Electric bei. Die NC-Programme fürs Drahterodieren generiert USIMICRON ausgehend von Zeichnungen im DXF-Format an einem externen Programmierplatz. Wegen der einfach verständlichen, ergonomisch gestalteten Programmier- und Bedienoberfläche an der Maschine waren die Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit mit der Technologie vertraut. Wesentlich hat dazu auch die Qualifikation des Fach­personals mit einigen Tagen Training durch Delta Machines beigetragen. Die MV1200R lässt sich zudem schnell und komfortabel rüsten. Das sorgt für kurze Nebenzeiten und somit hohe Flexibilität. Von diesem Vorteil profitiert USIMICRON vor allem beim Fertigen kleiner Bauteile. Meist dauert dabei das Drahtero­dieren nur zwei bis vier Stunden reine Bearbeitungszeit.

 

Natalie Pickshaus-Jonscher und Sven Siegmund begutachten ein SPG-Werkzeug.

 

„Wir wollen zunehmend erodieren, damit das Schleifen entfallen kann“, berichtet Alain Perrenoud. Er ist Inhaber und Geschäftsführer der heutigen USIMICRON. Im Jahr 1990 hat er als Werkzeugbauer sein eigenes Unternehmen gegründet. Spezialisiert auf einzelne Komponen­ten und Ersatzteile für Schneid- und Stanzwerkzeuge, insbesondere hochgenaue Stempel und Matrizen, wuchs der Fertigungsbetrieb bis zur weltweiten Krise im Jahr 2009 auf 20 Beschäftigte. Nach dem Ende der ehemaligen USIMICRON führte der heutige Inhaber den Betrieb unter Gläubigerschutz weiter. „Von den herausragenden Leistungen des Unternehmens war ich vollauf überzeugt. Zudem sah ich beste Chancen, mit höchster ­Qualität und Flexibilität zu überzeugen und weiterhin lohnende Aufträge aus der Region zu erhalten“, führt ­Perrenoud aus. Der über viele Jahre anhaltende Erfolg bestätigt seine seinerzeitigen Annahmen. Heute fertigen fünf Fachkräfte für Werkzeugbau in Besançon ­Präzisionsteile für den Werkzeugbau. Auftraggeber sind neben mittelständischen Betrieben aus der Region auch Großunternehmen und international tätige Konzerne. „Wir produzieren Einzelteile und kleinste Serien zum einen für die Telekommunikation und die Medizintechnik, zum anderen aber auch für Automobilzulieferer“, bestätigt Perrenoud.

 

Einsatz für 4-fach-Spritzguss-Werkzeug (Griffmulde)

 

Perrenoud ist von den Vorteilen des Drahterodierens auf Maschinen von Mitsubishi Electric rundum überzeugt. Er fasst seine guten Erfahrungen so zusammen: „Draht­erodieren auf den zuverlässigen und wirtschaftlichen Maschinen von ­Mitsubishi Electric hat einen bedeutenden Anteil daran, dass wir sogar gegen den ­Wettbewerb aus Indien und Fernost bestehen ­können. Mit der Drahterodiermaschine MV1200R können wir Aufträge kostengünstig, flexibel und schnell abarbeiten. Damit schaffen wir immer wieder den entscheidenden Wettbewerbsvorteil, um unser Geschäft in Frankreich zu sichern.“

 

USIMICRON


Natalie Pickshaus-Jonscher

Alain Perrenoud

 Inhaber und Geschäftsführer

 

 

 


Beschreiben Sie mit wenigen Worten die Leistungen Ihres Unternehmens:

 

Alain Perrenoud: Wir fertigen schwierige, hochgenaue, formgebende Einzelteile für Schneid- und Stanzwerkzeuge.

 

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

 

Alain Perrenoud: Ich habe Zerspanungsmechaniker, Dreher und Werkzeugmacher gelernt und war bis zur ­Gründung von USIMICRON im Jahr 1990 in diesen Berufen tätig.

 

Was treibt Sie persönlich in Ihrem Beruf an?

 

Alain Perrenoud: Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, in neue Technologien zu investieren. Nur so kann man sein Unternehmen unter schwierigen ­Bedingungen zukunftsfähig ausrichten.

 

Was machen Sie heute anders als vor fünf Jahren?

 

Alain Perrenoud: Wir fertigen heute, auch dank neuer Technologien, sehr viel kostengünstiger und flexibler als vor einigen Jahren. Wir haben viel gelernt und arbeiten heute gelassener und zuversichtlicher – auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.

 

Was war Ihr größter unternehmerischer Erfolg?

 

Alain Perrenoud: Nach der globalen Krise im Jahr 2009 das ­Vertrauen der Banken und regionaler Auftraggeber ­wiederzufinden und den Betrieb der USIMICRON fortführen zu können.

 

Wie können Sie von beruflicher Beanspruchung am besten entspannen?

 

Alain Perrenoud: Ich betreibe gezielt Sport, zusammen mit meiner Frau Isabelle, und lege großen Wert auf eine hohe Lebensqualität auch außerhalb des Berufslebens.

 

Wie erklären Sie einem Unkundigen in wenigen Worten Ihre Tätigkeit in Ihrem Unternehmen?

 

Alain Perrenoud: Ich stelle Ersatzteile für Werkzeuge her, die zum Bau von Autos und zum Herstellen von Medizintechnik und Telekommunikationsgeräten dienen.



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