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Externer Maschinenzugriff


Mit innovativen Technologien und einem modernen Maschinenpark halten die beiden Geschäftsführer der Honex AG, Reto Christen und Edgar Blöchlinger, das Unternehmen auf der Erfolgsspur. Entspannt, mit einem Becher Kaffee in der einen und einem filigranen Stanzteil in der anderen Hand, erläutert Christen die Philosophie des Spe­zialisten für Stanz- und Biegeteile.

Externer Maschinenzugriff –
eröffnet neue Möglichkeiten.

Honex AG

 

Mit innovativen Technologien und einem modernen Maschinenpark halten die beiden Geschäftsführer der Honex AG, Reto Christen und Edgar Blöchlinger, das Unternehmen auf der Erfolgsspur. Entspannt, mit einem Becher Kaffee in der einen und einem filigranen Stanzteil in der anderen Hand, erläutert Christen die Philosophie des Spe­zialisten für Stanz- und Biegeteile. Für ihn ist stanzen mehr als Bleche lochen. „Wir“, erläutert Christen, „können mit unseren Maschinen Konturen zaubern, können Bleche umformen, Oberflächen verändern und Blechteile komplett bearbeiten.“ Dabei sind die Stanz- und Biegeverfahren sehr schnell und effizient. Sie bieten enorm viele Möglichkeiten der Blechbearbeitung.



Mit ihren 25 Mitarbeitern hat sich die Schweizer ­Honex AG nicht die Massenfertigung mit Millionenauflagen auf die Fahnen geschrieben. Als Anbieter aus einem Hochpreisland mit entsprechenden Lohn- und Sozialstandards hat sie den Fokus auf anspruchsvolle Stanz- und Biegeprodukte gelegt. „Wir konzentrieren uns auf Produkte, die ein besonderes Know-how, eine sehr hohe Fertigungsgüte und eine außerordentliche Präzision erfordern“, erklärt Christen. Dazu gehören komplexe, federharte Stanzbiegeteile ebenso wie Produkte mit fadenfeinen Stanzkanten oder Stanzteile mit besonderen Anforderungen an Genauigkeit und Material­festigkeit wie bei Blechen mit 100 % Glattschnittanteil.

 

Stanzen und zusammenfügen

 

„Wir haben ein Verfahren entwickelt, mit dem wir sehr rationell Produkte nur mit Glattkante, also ganz ohne Bruchkante, stanzen können“, ergänzt der Chef. Solche Kanten sind normalerweise der Feinstanztechnik vorbehalten. Das Honex-Verfahren liefert glatte Kanten, die keiner Nachbearbeitung bedürfen, was deutliche Kostenvorteile für die Kunden mit sich bringt. Sehr geschätzt wird diese Technologie von der Textilindustrie, die besonders glatte Kanten benötigt.

 

Ein wichtiger Kunde aus diesem Bereich ist ein ­Schweizer Nähmaschinenspezialist. Aus ­Kostengründen hatte das Unternehmen vor einigen Jahren Teile der Produktion nach Thailand verlagert. Aufgrund von Qualitätsproblemen hat das Unternehmen die Fertigung von Kernprodukten jedoch wieder zurück in die Schweiz geholt. Seit einigen Jahren produziert Honex nun Teile mit sehr hohen Qualitäts- und Genauigkeitsanforderungen für den Nähmaschinenspezialisten. Dazu gehört unter anderem eine Fadenbremse mit Ebenheitsanforderungen von zwei hundertstel Millimeter über die ganze Fläche.

 

Sven Siegmund nach dem Einrichten an der MV1200S

 

Präzision fängt bei den Werkzeugen an

 

Baugruppen für die Elektroindustrie wurden bisher überwiegend schnittig gefertigt. Teile werden gestanzt und gebogen und dann maschinell oder von Hand zusammengefügt. „Mit unserem innovativen Verfahren“, erläutert Christen, „sind wir in der Lage, unseren Maschinen über drei Bänder verschiedene Materialien zuzuführen, diese mit Folgewerkzeugen zu bearbeiten und anschließend zu einem Ganzen zusammenzuführen. So fertigen wir z. B. Klemmkäfige für die Elektroindus­trie.“ Dank der innovativen Technolo­gien entwickelt sich Honex von einem Unternehmen für Stanz- und Biegetechnik zu einem Spezialisten für komplexe Umformteile und Baugruppen mit hohen Anforderungen an Funktion und Maßhaltigkeit.


Materialien, bei denen viele Unternehmen ­passen müssen, sieht Reto Christen erst einmal als Herausforderung. Enorm harte und zum Teil auch dicke Materialien in Form zu bringen, das wecke ­seinen Ehrgeiz. „Wir haben ein großes ­Know-how in diesem Bereich aufgebaut und fangen da an, wo andere aufhören.“

 

Produkte mit Glattkante

 

Um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, fertigt Honex alle Stanzwerkzeuge in Eigenregie. Der Werkzeugbau ist zwar nicht besonders groß, arbeitet aber mit ausgewiesenen Fachleuten, die den kompletten Ferti­gungsprozess genau kennen. „In der Regel kommen die Kunden mit ­klaren Aufgabenstellungen zu uns,“ so Christen, „Honex wird frühzeitig in die Konstruktion von Produkten eingebunden, um die Teile fertigungstechnisch zu optimieren, wenn es z. B. darum geht, zwei Teile zu einem zusammenzufügen. Bei uns arbeiten auch die Entwicklung, der Werkzeugbau und die Fertigung sehr eng zusammen und werden frühzeitig in die ­Planungen einbezogen, sodass die gesamte Erfahrung einfließen kann. Das hat entscheidende Vorteile.“ Die Schweizer Spezialisten legen großen Wert auf einen modernen Maschinenpark, um den Kunden immer die optimale Qualität zu bieten und um rationell zu fertigen. So stand Anfang 2016 eine neue ­Drahterodiermaschine auf dem Investitionsplan. Wie bei allen Neuan­schaffungen startete Honex auch hier mit einer genauen Marktanalyse. Es überraschte den Unternehmer nicht, dass die unter die Lupe ­genommenen ­Maschinen alle sehr leistungsfähig sind und sich in puncto Präzision und Schnittgeschwindigkeit relativ wenig ­unterscheiden. „Aber“, berichtet Christen, „es gibt schon einige klare Vorteile, die uns überzeugt und die Entscheidung in Richtung einer Mitsubishi MV2400R gelenkt haben.“ Punkten konnte Mitsubishi Electric vor allem mit der neuen CoreHold-Funktion und der Möglichkeit des externen Zugriffs auf die Maschine.

 

Voller externer Zugriff auf die Erodiermaschine

 

Von externen Rechnern, Tablets und Smartphones auf eine Erodiermaschine zuzugreifen und die Betriebs­zustände oder Störungsmeldungen auszulesen, ist heute fast Standard. „Aber einen vollen Zugriff auf die Maschine zu haben,“ weiß Reto Christen, „ist neu und ein wirklicher Vorteil, der sich rechnet.“ Ziel jedes Unternehmens ist es, die Maschinen möglichst optimal zu nutzen, idealerweise jeden Tag rund um die Uhr. ­Unter der Woche geben die Arbeitszeiten der Mitarbeiter den Takt an.

Die Maschinen laufen während der Schicht acht Stunden. Wenn möglich werden für die Nachtstunden und Wochenenden Langläufer auf die Maschine gespannt, immer in der Hoffnung, dass keine Störungen auftreten und alles glatt läuft. Das funktioniert oft, aber nicht immer. Es sind die Kleinigkeiten, die immer wieder mal zur Unterbrechung führen.

Die neue Mitsubishi-Electric-Software, die von überall aus einen fast uneingeschränkten Zugriff auf die ­Maschine erlaubt, unterstützt das flexible Arbeitszeitmodell von Honex.

 

Natalie Pickshaus-Jonscher und Sven Siegmund begutachten ein SPG-Werkzeug.

 

Flexible Arbeitszeiten

 

In einem Unternehmen mit einem überschaubaren Werkzeugbau und mit festen Arbeitszeiten werden die Mitarbeiter nicht ununterbrochen gefordert. „Die Anregung für ein neues Arbeitszeitmodell kam durchaus auch von den Mitarbeitern. Zusammen haben wir vor Jahren ein flexibles Modell erarbeitet, von dem beide Seiten profitieren. Es berücksichtigt die Interessen der Mitarbeiter und die des Unternehmens gleichermaßen. Eine echte Win-win-Situation mit mehr Verantwortung und mehr Gestaltungsräumen.“ Neben ihrer Kernzeit, in der sie in der Firma präsent sein müssen, können sich die Mitarbeiter nun ihre Aufgaben und Zeiten eigenverantwortlich einteilen. Sie planen die Arbeiten in dem vorgegebenen Zeitrahmen. Das Modell beinhaltet aber auch, dass sich die Mitarbeiter in bestimmten Fällen nach der Arbeit richten müssen. Bei eiligen Aufträgen sieht es auch Arbeiten am späten Abend und am Wochenende vor.

 

Externe Fehlerbehebung

 

Bei der MV2400R kann der Mitarbeiter von seinem iPad ablesen, welcher Fehler auftritt, und direkt in die ­Maschinensteuerung eingreifen und die Maschine zum nächsten Arbeitsschritt bringen. Wenn z. B. bei einer Lochbearbeitung ein Problem aufgetreten ist, bekommt der Werkzeugmacher eine Nachricht und kann mit ­seinem iPad die notwendigen Befehle geben, wie z. B. „Gehe zum nächsten Step“. „Bei den Mitbewerbern der Mitsubishi MV2400R, die wir verglichen haben, gab es diese Funktion nicht,“ so Christen. „Mit dieser Software müssen wir am Wochenende nur im Notfall vor Ort sein und nach dem Rechten schauen, für uns schon ein klares Plus.“

 

Langläufer mit vielen Aussparungen

 

Platten mit vielen herauszuschneidenden Formen ­erforderten bisher die Anwesenheit des Werkzeugbau­ers über mehrere Stunden. Die Form musste bis auf einen kleinen Steg aus dem Werkstück gearbeitet werden. Der Werkzeugbauer drückte dann den Steg ­heraus und nahm das Metallteil aus dem Becken. „Mit der neuen Mitsubishi MV2400R können wir solche ­Arbeiten auch als Langläufer über Nacht oder übers Wochenende bearbeiten, ohne dass manuell eingegriffen werden muss“, freut sich Christen. Die CoreHold-Technik macht es möglich.

 

Beim Schruppen trennt die Erodiermaschine das Gut vom Abfallteil, verbindet nach dem Schnitt aber beide Teile über einen oder mehrere kleine Schweißpunkte wieder miteinander. Anschließend können die Abfallteile aus dem Werkstück entfernt und eingesammelt werden. „Ein Arbeitsgang, der in wenigen Minuten erledigt ist,“ erläutert Christen. Danach kann das Bearbeitungsprogramm weiterlaufen. Besonders bei Langläufern mit vielen Aussparungen reduziert sich die ­Maschinenlaufzeit dadurch deutlich. Die Anschaffung der Mitsubishi Electric MV2400R hat also nicht nur die Verfahren optimiert und zu Kosteneinsparungen geführt, sondern auch die Arbeitszeitmodelle bei Honex revolutioniert.

 

www.honex.ch


Natalie Pickshaus-Jonscher

Reto Christen
Geschäftsleiter
Technik/Verkauf

 

 

 


Ich brauche …

 

Reto Christen:… ein gutes persönliches Umfeld.

 

Ich kann verzichten auf …

 

Reto Christen:… Luxus.

 

Ich bin abhängig von …

 

Reto Christen:… einem guten persönlichen Umfeld.

 

Ich habe gelogen, als ich …

 

Reto Christen:… da kommt mir nichts in den Sinn, wann ich nicht richtig mit der Wahrheit umgegangen bin – manchmal lasse ich etwas aus, aber effektiv Lügen ist nicht mein Ding.

 

Ich könnte weinen, wenn …

 

Reto Christen:… ich ein Ziel erreiche, auf das ich lange hinge­arbeitet habe. Das ist für mich schon emotional sehr bewegend.

 

Ich werde furchtbar böse bei …

 

Reto Christen:… Ungerechtigkeiten.

 

Ich bin glücklich mit …

 

Reto Christen:… einem guten Umfeld.

 

Meine größte Öko-Sünde ist …

 

Reto Christen:… der Benzinverbrauch meines Motorrads.

 



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